IOTA und Nasdaq-Unternehmen Zebra kooperieren

IOTA hat mit dem weltweit tätigen US-Unternehmen Zebra einen gewichtigen Kooperationspartner gefunden. Zebra macht eine Cloud-Lösung Savanna für das Internet der Dinge (IoT) mit IOTA kompatibel. Dadurch ergibt sich laut Selbstbeschreibung ein „innovatives Tandem“.

IOTA macht erneut einen Schritt heraus aus Theorie und Pilotprojekten, denn mit Zebra wurde ein großer Partner aus der Realwirtschaft gewonnen. IOTA-Mitgründer Dominik Schiener feiert es auf Twitter als „aufregend“, mit einem Großunternehmen aus der Industrie echte Probleme aus dem Alltag in der Industrie zu lösen.

Hintergrund zu Zebra und IOTA

Zebra macht Jahresumsätze von mehr als vier Milliarden US-Dollar und beschäftig rund 7.400 Mitarbeiter weltweit. Hauptsitz von Zebra ist Lincolnshire im US-Bundesstaat Illinois. Zebra ist in vielen Bereichen von Logistik tätig und stellt für seine Kunden beispielsweise Barcode-Scanner und Drucker her. Dazu kommen umfangreiche Angebote in den Bereichen Software und Cloud Computing, um Lieferketten zu optimieren.

In einem kurzen Video beschreibt Zebra die Gründe für den Einsatz von IOTA und die konkrete Ausgestaltung. Ausgangspunkt sind Lieferketten und Prozesse in der Logistik, bei der laut Zebra jährlich rund 4 Billionen US-Dollar vermeidbarer Schaden entstehen, weil viele Arbeitsschritte nach wie vor nicht automatisiert abgewickelt werden und so viel Zeit kosten. Dazu kommt das Problem von Produktpiraterie, „Fake Goods“ machen Zebra zufolge drei Prozent des Welthandels aus.

Zebra verbindet jetzt seine Expertise und Produkte sowie Dienstleistungen mit dem Tanglenet von IOTA. Dadurch kann jeder Schritt in einer Lieferkette in Echtzeit manipulationssicher erfasst und dokumentiert werden, es genügt oft das Abscannen eines an Ware angebrachten Aufklebers. Als Beispiel wird ein Autoreifen genannt. Dieser wird beim Hersteller mit dem Zebra-Aufkleber bestückt und dazu ein eindeutiger Datensatz im IOTA-Netzwerk angelegt. Von nun an kann jede Bewegung des Produkts festgehalten und beispielsweise beim Zoll erneut durch Abscannen in die bereits ausgefüllten Zollformulare eingesehen werden. Dies spart Zeit und händische Arbeit. Zudem wissen Hersteller und Besteller jederzeit, wo sich der Autoreifen befindet und wann er voraussichtlich an der Zieladresse eintreffen wird. Auch der private Endkunde profitiert: Er gelangt wieder durch einen Scan an das Datenblatt seines Reifens und sieht bestätigt, dass er ein Original gekauft hat und keine illegal kopierte Ware.

IOTA will im Internet der Dinge (IoT) zum Industriestandard werden und hat seine Ansätze zur Verbesserung von Effizienz in Lieferketten schon vielfach vorgestellt. Mit dem Partner EVRYTHNG werden auch bereits Projekte verwirklicht, welche den Echtheitsbeweis für Güter im Fokus haben.

Fazit: Zebra und IOTA – zwei Partner, die passen

In der von Zebra als „Tandem“ beschriebenen Kooperation ist IOTA zwar unbestritten der kleinere Partner. Doch dies schadet nicht, ganz im Gegenteil: Nur durch solche Einsätze von IOTA-Technologie in der Realwirtschaft gelingt IOTA der Beweis, praxistauglich zu sein. Etwas schmerzhaft ist aber, dass wie so oft die eigene Kryptowährung von IOTA von Zebra nicht genannt wird, obwohl es sich anbieten würde, auch Bezahlprozesse automatisiert in Krypto abzuwickeln. Zebra als Verwender von IOTAs Tanglenet zeigt, wie wichtig es für IOTA wird, sein Netzwerk in Sachen Skalierbarkeit und Tempo zu erneuern. Hier sieht sich IOTA mit Chrysalis aka IOTA 1.5 bereits auf der Zielgraden und will wichtige Komponenten in dieser Woche ins Mainnet bringen.


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