IOTA startet Projekt in Ostafrika für effizientere Logistik

Aus der Kooperation zwischen IOTA Stiftung und TradeMark East Africa ist ein erstes Projekt entstanden. Dabei will man die Logistik bei grenzübergreifenden Transporten effizienter gestalten.

Im März 2020 verkündete die IOTA Stiftung eine vertiefte Partnerschaft mit TradeMark East Africa und gut ein Jahr später trägt die Kooperation erste Früchte. Online skizziert die IOTA Stiftung, wie man jetzt praktisch in der Region Ostafrika die Wirtschaft unterstützen will. Dabei wird angestrebt, Kontrollen und Abfertigung an Grenzen durch Digitalisierung schneller und sicher zu machen. Der Non-Profit Verband TradeMark East Africa erwartet dadurch positive Impulse für die Bruttosozialprodukte beteiligter Länder von mehr als 5 Prozent.

Die IOTA Stiftung beschreibt den typischen Weg einer Lieferung in Ostafrika als nerzverreibend. 30 unterschiedliche Stellen von Hersteller über Spediteur bis Grenzstellen und Empfänger seien mit einer Lieferung befasst und würden für die Kommunikation untereinander bis zu 200 unterschiedliche Kanäle benutzen. Mit IOTA soll Distributed Ledger Technologie (DLT) als zentraler digitaler Knotenpunkt die Abläufe vereinfachen. Hier werden Informationen von allen Beteiligten eingetragen, aktualisiert und überprüft. Dadurch ergeben sich erhebliche Zeiteinsparungen, prognostiziert die IOTA Stiftung, und verweist auch auf mehr Transparenz.

Trademark East Africa ist in elf Ländern der Region vertreten und soll nun dabei helfen, auch Regierungsstellen zum Mitmachen zu bewegen. Denn eins ist klar: Die von der IOTA Stiftung vorgeschlagene „Informationspipeline für Handel und Logistik“ wird in ihrem Erfolg schwer davon abhängen, ob sie Unterstützung von Privatwirtschaft und Behörden bekommt.

Projekte von IOTA mit durchwachsenen Erfolgen

Die IOTA Stiftung berichtet häufig über neue Projekte, mehr als ein Dutzend waren es bereits in 2021. Oft sind die Ergebnisse aber ernüchternd, bei der Partnerschaft mit TradeMark East Africa beispielsweise dauerte es 15 Monate, bis es ein Update gab. Und die „Informationspipeline“ für Ostafrika, die IOTA bewirbt, existiert derzeit nur in einer Online-Präsentation. Entscheidende Fragen über Finanzierung und Zusagen von Regierungen zur Mitarbeit werden ausgeklammert. Aber in der Theorie zumindest klingt der Vorstoß von IOTA überzeugend und könnte für mehr Bekanntheit und Aufmerksamkeit von IOTA auf dem Kontinent sorgen. Auch Cardano (ADA) hat zuletzt Afrika für sich entdeckt und kooperiert bei einem Großprojekt in Äthiopien zu digitalen Identitäten mit der dortigen Regierung.

Fazit: Preisentwicklung bei IOTA enttäuschend

Kurstechnisch erlebt IOTA in 2021 erneut einen Abwärtstrend. Zum Launch von IOTA 1.5 aka Chrysalis im April waren Höchststände von über 2 US-Dollar notiert, mittlerweile rangiert IOTA wieder unter 1 US-Dollar. Natürlich wird die Preiskurve von IOTA auch durch Tendenzen im Gesamtmarkt beeinflusst, doch interne Probleme wie die immer noch fehlende Verknüpfung von IOTA 1.5 mit Ledger Hardware Wallets tun ihr übriges. Ankündigungen zu IOTA Projekten wie jetzt werden vom Markt meist ignoriert, wohl weil sie zu vage bleiben.


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1 Kommentar

  1. Nope, wieder entäuschend. Selbst Sie sollten besser wissen wie Großprojekte ablaufen. Wenn IOTA innerhalb Projekt als Baselayer für die Kommunikationen verwendet wird, ist da nicht viel zu berichten – Es funktioniert einfach.
    Es würde auch niemand in einem Projekt lang und breit darauf rumhacken, dass HTTP(S) als Übertragungsprotokoll verwendet wird/wurde – Es interessiert die Techniker, aber niemanden sonst. Der Fokus eines Projekts liegt auf der Vision bzw. Zielen und nicht auf der zugrundeliegenden Technik. Und das IOTA Protokoll funktioniert zur Datenübertragung (Andere Aspekte sind durchaus diskussiosnwürdig) spätestens seit Chrysalis absolut einwandfrei.

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