Ripple (XRP) mit neuer Europa-Chefin – Sendi Young kommt von Mastercard

Ripple (XRP) hat mit Sendi Young eine neue Europa-Chefin berufen, die vorher bei Mastercard die digitale Transformation begleitet hat. Ripple sieht Europa als wichtigen Wachstumsmarkt.

Ripple (XRP) vermeldet eine für Europa wichtige Personalie: Mit Sendi Young wurde eine Finanzexpertin für den Posten der Europa-Chefin angestellt, wie zuvor fünf Jahre lang bei Mastercard in London tätig war. Dort arbeitete Young in führenden Stellungen an Projekten zu FinTech und digitaler Transformation. Mit dieser Erfahrung und regionalem Wissen erhofft sich Ripple durch Young positive Impulse für das Europageschäft. Young selbst spricht von der Kryptobranche als „game-changer“ für die Finanzindustrie und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

Die Berufung von Sendi Young nutzt Ripple auch dazu, die Entwicklung des Europageschäfts einzuordnen. Ein Viertel aller Ripple Kunden seien in Europa daheim, heißt es. Sie würden für 40 Prozent der Transaktionen bei Ripple mit On-Demand Liquidity (ODL) durch XRP stehen und in Europa habe ODL im Vergleich zum Vorjahr in der Zahl der Transaktionen um 250 Prozent zugelegt. Absolute Zahlen zum Volumen nennt Ripple aber nicht. ODL mit XRP als Brückenwährung ist die Grundidee von Ripple, um internationale Geldtransfers schneller und mit niedrigeren Gebühren zu verwirklichen als herkömmliche Systeme wie SWIFT. Für Europa verweist Ripple auf vier Finanzdienstleister als zufriedene Kunden. Paydesk, Xbaht, Lemonway und MoneyNetint. Mit klarer Regulierung in Großbritannien und der EU für Kryptowerte sieht Ripple Europa als wichtigen Markt und Chance, seine Stärken etwa bei FinTech-Unternehmen auszuspielen.

In den USA droht Ripple weiter Ungemach

Mangelnde und unklare Regulierung für die Kryptobranche in den USA hat Ripple zuletzt in einer Analyse als Hindernis für Wachstum und Innovationen ausgemacht. Dabei schwingt immer auch durch, dass Ripple in einer juristischen Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen XRP feststeckt. Dort wird nicht mehr für 2021 mit einem Urteil gerechnet und solange die Angelegenheit nicht geklärt ist, kann Ripple mit XRP in den USA kaum sinnvoll agieren.

Fazit: XRP wartet auf positive Impulse

Kurz bevor die SEC ihre Anklage gegen Ripple veröffentlichte, hatte das Projekt Spark für Kursgewinne bei XRP gesorgt. Mit Spark und Flare soll für XRP eine Brücke Richtung DeFi gebaut werden und hier wird der Launch für diese Wochen erwartet. Ein genaues Startdatum steht aber noch aus. Derweil gelingt es XRP nicht, sich von Trends am Gesamtmarkt abzukoppeln und ist in der Rangliste der nach Marktkapitalisierung wichtigsten Kryptowährungen auf Platz 7 zurückgefallen.


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