NFTs: US-Sportstar Tom Brady gründet Plattform Autograph

Am Thema Non-fungible Tokens (NFT) kommt in der Kryptobranche derzeit kaum jemand vorbei – doch eine interessante Neugründung in dieser Sparte namens Autograph wird vom US-Sportstar Tom Brady verantwortet.

Im American Football ist Tom Brady eine lebende Legende, mit sieben Siegen beim Super Bowl hat der 43-jährige Quarterback Maßstäbe gesetzt. Für besonderes Interesse an Bitcoin und Co. war Tom Brady zwar bislang nicht bekannt, aber trotzdem will er jetzt seine Popularität für ein Trendthema der Kryptobranche einsetzen. NFTs (Non-fungible Tokens) haben es Tom Brady angetan, wie der US-Sender CNN berichtet. Solche einzigartig Token, die in der Blockchain verwaltet und dokumentiert werden, mischen derzeit beispielsweise den Kunstmarkt auf, der Digitalkünstler Beetle durfte sich über mehr als 60 Millionen US-Dollar bei einer Auktion für einen seiner NFTs freuen. Brady will nun noch in diesem Frühjahr eine Plattform mit dem Namen Autograph aufziehen, bei der sich alles um NFTs drehen soll.

NFT Plattform Autograph – Was ist das Konzept?

Für Autograph hat Brady illustre Namen für Management und Beraterstamm um sich geschert. Es versammeln sich dort unter anderem die Gründerfamilie von MySpace, hochrangige Manager von Spotify und Apple sowie Vertreter aus Sport und Unterhaltung. Ihr Ziel: Mit Brady als Türöffner sollen Prominente dazu bewegt werden, über Autograph eigene NFTs zu kreieren und zu vermarkten. Eine Webseite hat Autograph hier bereits, noch aber keine Inhalte.

Was sich aus den spärlichen Informationen zu Autograph (übersetzt: Autogramm) herauslesen lässt: Brady und seinen Mitstreitern schwebt es wohl vor, NFTs mit Sammelwert zu schaffen. Dies könnten Original-Songs ebenso sein wie Skizzen von Modedesignern, rare Video-Clips aus der Sportwelt oder eben digitale Kunst. Es dürfte dazu Auktionen geben, auch Treffen mit den Stars und Online-Aktionen sind angefacht. Immer aber auf der Top-Ebene von Prominenten, zu denen Brady in den USA gehört, von „ikonischen Marken“ und den „größten Namen“ ist in der Selbstbeschreibung von Autograph die Rede.

Diese ziehen dann automatisch ihre zahlungswillige Anhängerschaft zu Autograph, so ist wohl die Überlegung. Tom Brady und seine Berater dürften den immensen Erfolg der NFTs in der US-Basketballliga NBA genau studiert haben, wo unter „NBA Top Shots“ täglich digitale Sammelbilder für viel Geld gehandelt werden.

Fazit: Nächster Coup mit NFTs?

Bislang stammen Käufer, die bereit sind, für ein NFT auch Millionensummen zu zahlen, fast ausschließlich aus der Kryptobranche. Mit Tom Brady als Zugpferd könnte Autograph neue Kundengruppen erschließen. Warten wir ab, welche Stars bei Autograph mitmachen und was sie dann konkret anbieten. Auch spannend: Will Autograph eine eigene technologische Grundlage entwickeln oder nimmt man beispielsweise FLOW als bereits existierendes Ökosystem.


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