Ripple (XRP) jetzt als Brückenwährung bei Tranglo auf allen Zahlungskorridoren

Im letzten Jahr hat sich Ripple beim asiatischen Finanzdienstleister Tranglo eingekauft. Dieser meldet nun nach einem erfolgreichen Pilotprojekt mit XRP als Brückenwährung, diese Nutzung erheblich auszuweiten.

Ripple darf sich abseits des Prozesses mit der US-Börsenaufsicht SEC über eine gute Nachricht für XRP freuen. Der asiatische Finanzdienstleister Tranglo verkündet per Twitter, dass er ab sofort auf all seinen Zahlungskorridoren anbietet, Ripple ODL (On Demand Liquidity) zu nutzen. Dort ist XRP als Brückenwährung verankert, um internationale Überweisungen in Echtzeit und zu niedrigen Gebühren zu ermöglichen. Ripple hatte im März 2021 seinen Einstieg bei Tranglo angekündigt und 40 Prozent der Firmenanteile gekauft. Tranglo verweist nun für ODL auf ein seit September 2021 erfolgreiches Pilotprojekt. Dabei seien in 100 Tagen rund 250.000 Transaktionen per Ripple ODL mit XRP abgewickelt worden, die zusammengerechnet ein Volumen von 48 Millionen US-Dollar hatten.

In einer Pressemitteilung beschreibt Tranglo die Vorzüge und Vision zum Einsatz von Ripple ODL und XRP. Üblicherweise müssen Banken bei Transaktionen zwischen verschiedenen Währungen und über Grenzen hinweg Reserven vorhalten. Bei ODL entfällt dies, da Ripple durch XRP Liquidität garantiert. So ergibt sich für institutionelle Nutzer von ODL der Vorteil, mit seinem Kapital effizienter Wachstum zu gestalten, schreibt Tranglo. „Unsere Überweisungspartner wollen so schnell wie möglich in Märkte eintreten und das zu niedrigsten Kosten“, wird Tranglo CEO Jacky Lee zitiert.

Hintergrund zu Tranglo und Ripple (XRP)

Tranglo wurde 2008 in Malaysia gegründet und ist nach eigenen Angaben mittlerweile in mehr als 100 Ländern durch Partnerschaften mit 1.300 Banken, 2.500 Mobilfunkunternehmen und 130.000 Geldstuben vertreten. Kerngeschäft sind internationale Transaktionen von kleineren Beträgen, wo Überweisungen von Wanderarbeitern in ihre Heimatländer und Bedürfnisse von Kleinunternehmen eine Hauptrolle spielen. Damit werden mehr als 4 Milliarden US-Dollar Volumen jährlich erreicht. Ripple hatte sein Engagement bei Tranglo beschlossen, nachdem der bisherige Vorzeigepartner MoneyGram infolge der SEC-Anklage verloren ging. Für Ripple ist ODL der wichtigste Baustein, um XRP im ursprünglichen Konzept als Brückenwährung zu beweisen.

25 Zahlungskorridore unterhält Tranglo derzeit, bei denen ODL und XRP per RippleNet zum Tragen kommen können. Dabei liegen die regionalen Schwerpunkte auf Australien, Japan, Singapur und den Philippinen. Das Netzwerk soll ausgebaut werden. Die Zahlen des Pilotprojekts zeigen, dass eine durchschnittliche Transaktion bei Tranglo ein Volumen von etwa 200 US-Dollar hat. Hier kommen Einsparungen bei den Gebühren besonders zum Tragen, da bei der klassischen Lösung Swift oft 10 US-Dollar und mehr einzukalkulieren sind.

Fazit: Ripple und XRP wittern Morgenluft

Im vor gut 14 Monaten begonnenen Verfahren der SEC gegen Ripple konnte das Krypto-Unternehmen zuletzt Punkte für sich verbuchen und ein für XRP positives Urteil scheint vielen Beobachtern in Reichweite. Da kommt das Bekenntnis von Tranglo zu XRP zur rechten Zeit, selbst wenn unklar ist, was sich Ripple diese Partnerschaft kosten lässt. In diesen Tagen auch wichtig: Auf Twitter hat Ripple-CEO Brad Garlinghouse klargestellt, dass sein Unternehmen alle Sanktionen gegen Russland mitträgt. Da Russland von Swift ausgeschlossen wird und auch andere Finanzkanäle durch den Westen für Russland trockengelegte werden, gibt es in der Kryptoszene Szenarien, wie Bitcoin und Co. für Moskau Auswege aus der finanziellen Misere bieten können. Hier zeigt Ripple klare Kante und schiebt für sich Spekulationen einen Riegel vor.


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