Starinvestor Warren Buffet übt beißende Kritik an Bitcoin

Warren Buffet bei CNBC

Der milliardenschwere Investor Warren Buffet ist für seine knackigen Einschätzungen von Marktlage und Unternehmen bekannt – jetzt hat es den Bitcoin getroffen. Die Kryptowährung sei eine „Täuschung“, die „Scharlatane“ anziehe, so Buffet. Immerhin für Blockchains als Zukunftstechnologie fand Buffet positive Worte.

88 Jahre alt ist Warren Buffet mittlerweile und hat es vom Zeitungsboten zum Starinvestor geschafft. Die von Buffet geleitete Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway gehört zu den größten ihrer Art weltweit, Buffets Anlagestrategien haben viele andere Menschen neben ihm reich gemacht. Doch vom Bitcoin hält der Altmeister nach wie vor gar nichts, wie Buffet in einem Interview mit CNBC überdeutlich machte. „Bitcoin hat überhaupt keinen besonderen Wert“, sagte Buffet, der Bitcoin sei praktisch eine einzige Täuschung. Einmal in Fahrt legt Buffet nach: Der Bitcoin sei für Scharlatane interessant. „Wenn du etwas Unechtes machen willst und rausgehst, um Jo-Jos oder sowas zu verkaufen, wo in Wirklichkeit kein Geld drin steckt“, meinte Buffet zum Bitcoin. Er habe Mitleid für diejenigen, welche 2017 glaubten, der Bitcoin werde ihr Leben ändern. Nicht verkneifen konnte sich Buffet in der Rage die Anmerkung: „Wenn du es in die Wall Street schaffst, dann ist dort das große Geld.“

Buffet zum Bitcoin – plakative Sprüche oder wahre Weisheit?

Buffet war schon in der Vergangenheit mit deutlich vorgetragener Skepsis zum Bitcoin aufgefallen. Mit Rattengift und einer Fata Morgana verglich er die Kryptowährung bereits und sagte ihr ein Schicksal wie der Tulpenmanie mit Spekulationsblase im 16. Jahrhundert bevor. Andererseits widersprechen sich diese raubeinigen Wirtschaftsweisen bisweilen selbst. Denn Buffet preist seit jeher langlebige Anlagen, die ihn mit dem Bitcoin sicher überzeugt hätten. Auch dann gierig zu sein, wenn andere ängstlich sind, würde als einer seiner Leitsätze ebenfalls gut zum Bitcoin passen. Argumentativ bleibt Buffet blass in Sachen Bitcoin, seine Sprüche klingen mehr nach Emotionen. Blockchains zumindest hält er für „wichtig“, doch diese Technologie sei für sich interessant, nicht als Unterbau einer Kryptowährung.

Der Prophet Warren Buffet – Clown oder Experte?

Ehrlich gesagt: Das US-amerikanische Establishment mag Buffet mit seiner Bitcoin-Einschätzung überzeugen. Aber JP Morgan hat gerade einen spektakulären Kurswechsel in Richtung Kryptowährung vollzogen und unter dem Namen „Buffet 2.0“ läuft eine Wette von einem Finanzinvestor, die auf Bitcoin und Co setzt. Als Experte in Sachen Kryptowährungen ist Buffet bislang nicht in Erscheinung getreten und insofern können wir seine Tiraden wohl als Entertainment abhaken.


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