Finanzinvestor: Wettet 1 Million US-Dollar darauf, dass Kryptomarkt langfristig besser als der S&P abschneidet

Eine der berühmtesten Wetten der US-Finanzgeschichte findet einen Nachahmer: 2007 setzte Star-Investor Warren Buffet 1 Million US-Dollar darauf, der der Aktienindex S&P sich über zehn Jahre besser entwickeln werde als gesteuerte Hedge-Fonds. Nun wettet Morgan Creek Digital 1 Million US-Dollar auf führende Kryptowährungen und deren bessere Entwicklung gegenüber dem S&P.

Verrücktes Spiel von Millionären oder Anlagestrategie, an der du dich orientieren solltest? Nun, die Spielregeln dieser Wette sind klar: Es geht darum, ob sich auf den Zeitraum von zehn Jahren der wichtigste US-Aktienindes Standard & Poor’s 500 (S&P) besser behauptet als der Kurs von führenden Kryptowährungen, die in einem Währungskorb zusammengefasst werden. Das historische Vorbild für dieses Experiment hat Börsen-Guru Warren Buffet 2007 geliefert, als er öffentlichkeitswirksam eine Million US-Dollar setzte, um nachzuweisen, dass der S&P langfristig mehr Gewinn verspricht als aktiv von Menschen gesteuerte Fonds. Buffets Wette ging auf und er spendete die ursprüngliche Million für karitative Zwecke – der S&P hatt sieben Prozent jährlich Wertzuwachs zu verzeichnen, während die Fonds nur auf 2,2 Prozent kamen.

Jetzt berichtet der Wirtschaftender CNBC über eine Kopie dieser legendären Wette: Morgan Creek Digital sieht aller Probleme bei Bitcoin und Co. zum Trotz den Markt für Kryptowährungen stärker als den S&P und setzte eine entsprechende Wette auf. Unter dem Namen „Buffet 2.0“ kooperiert Morgan Creek dafür mit dem Krypto-Finanzdienstleister Bitwise und legt einen Fond auf, der führende Kryptowährungen abbildet. In den USA kann man mit einem Startkapital von 50.000 US-Dollar und als zertifizierter Anleger direkt einsteigen, so CNBC. Eine Million haben Führungskräfte von Morgan Creek Digital vorgelegt, alle möglichen Gewinne ihres Einsatzes plus das Startkapital sollen 2028 an wohltätige Projekte gehen.

Alte Börsenregeln vs. Krypto-Märkte

Zunächst einmal: Die Fachleute von Morgan Creek sind nicht gerade als Hasardeure bekannt, sondern sicherlich daran interessiert, ihre Wette zu gewinnen. In Wirklichkeit zielt ihr Projekt also darauf ab, zu zeigen, dass Kryptowährungen und Blockchains weit mehr geldwertes Zukunftspotential haben als die traditionellen Aktienmärkte. Natürlich ist der Zeitpunkt bei historisch niedriger Bewertung von Bitcoin und Co. strategisch geschickt gewählt und es bleibt eine Wette. Doch ist „Buffet 2.0“ gleichzeitig ein weites Signal dafür, dass Profi-Anleger die Gunst der Stunde nutzen und sich mit führenden Kryptowährungen eindecken, breit verteilt. Die Daten von Bitwise legen zumindest nahe, dass eine solche Strategie die aktuellen Verluste beim BTC für Anleger abgefedert hätte.


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