TenX bringt seine Visa Kreditkarte nach Deutschland und Österreich

Um das in Singapur registrierte FinTech-Unternehmen TenX mit Fokus auf Krypto war es hierzulande zuletzt ruhig geworden. Jetzt meldet TenX, dass die schon lange versprochen Krypto-Kreditkarte endlich an Kunden in Deutschland und Österreich verschickt werden kann.

Es war 2017, als TenX ankündigte, mit einer neuartigen Kreditkarte auf Basis von Bitcoin und Co. die Bedürfnisse von kryptoaffinen Kunden erfüllen zu wollen, und Vorbestellungen annahm. Im Dezember 2018 musste man Zeitpläne korrigieren, wir haben berichtet. Jetzt hat das Warten zumindest in Deutschland und Österreich ein Ende, den TenX verkündet in einem Blogpost, mit dem Versenden der TenX Visa Karte zu beginnen. Möglich wurde dies demnach durch eine E-Money Lizenz in Liechtenstein, mit der TenX auf den regulierten EU-Märkten legal agieren darf. TenX weist frühere Vorbesteller daraufhin, dass sie ihre Bestellung bestätigen und ihr Konto verifizieren müssen, bevor die kryptotaugliche Kreditkarte an sie geschickt werden kann.

Hintergrund zu TenX und seiner Visa Karte

Angetreten ist TenX mit der Vision, eine Kreditkarte herauszugeben, die es erlaubt, auch direkt in gängigen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) zu bezahlen. Andere Krypto-Kreditkarten wie die von Coinbase rechnen bei ihrem Einsatz im Alltag das Guthaben in Kryptowährungen zunächst in Fiat um. Dies führt zum Teil zu erheblichen Gebühren und ungünstigen Wechselkursen. Die TenX Kreditkarte wird also überall dort besonders interessant, wo Händler oder Dienstleister Kryptowährungen akzeptieren. Die TenX Visa Kreditkarte funktioniert im Zusammenspiel mit der TenX Crypto Wallet, die aktuell Bitcoin, Ethereum (ETH) und Litecoin (LTC) unterstützt. Gerade Litecoin ist für sein breites Netz von Akzeptanzstellen bekannt. Die TenX Visa Karte wird aber auch zusätzlich mit einem Fiat-Konto verknüpft, sie ist insofern ein Hybrid.

TenX hat, obwohl in Singapur stationiert, durch sein Gründerteam immer einen besonderen Schwerpunkt auf den deutschsprachigen Markt gelegt. Zwischenzeitlich gehörte auch Julian Hosp zur Mannschaft von TenX, bevor er im Januar 2019 geschasst wurde. Seitdem ist es TenX um CEO Toby Hoenisch gelungen, wieder Fahrt aufzunehmen und mit der ersten echten Krypto-Kreditkarte ein innovatives Produkt anzubieten. Möglich wird dies im Hintergrund durch Zusammenarbeit mit Wirecard.

Fazit: TenX ist mit Kreditkarte großer Schritt gelungen

Die Querelen um Julian Hosp wollen wir an dieser Stelle einmal beiseitelassen. Denn TenX gebührt Lob für den langen Atem, den es gebraucht hat, diese Kreditkarte nach Deutschland und damit in die EU zu bringen. Ebenfalls ausgeliefert in Deutschland werden aktuell die Karten von Crypto.com.


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