Bitcoin (BTC): Droht nach dem Preissturz eine Dürrezeit?

Am Mittwoch erlebte der Kryptomarkt Kursverluste von mehr als 30 Prozent bei Bitcoin (BTC). Nun scheint sich die Preiskurve zu beruhigen. Analysten untersuchen die Situation und erklären die Vorgänge.

Als Mitte der Woche zunächst schleichend, dann immer schneller die Preiskurve von Bitcoin (BTC) ins Minus drehte, verfielen Teile des Kryptomarkts in Panik. Zwischenzeitlich näherte sich der Preis pro Bitcoin der Marke von 30.000 US-Dollar und markierte so mehr als 30 Prozent Minus. Im Schlepptau von BTC rauschten auch alle wichtigen Altcoins tief ins Minus.

Die Experten von Chainalysis haben unter dem Titel „Der Crash der Kryptowährungen im Mai 2021“ die Vorgänge genauer unter die Lupe genommen und ziehen historische Vergleiche:

  • Seit Ende 2017 hat es bei Bitcoin nur vier vergleichbare Situationen mit der von dieser Woche gegeben, bei der rasch Minus 25 Prozent und mehr zu verzeichnen war. Im Dezember 2017 und Februar 2028 waren solch „schwarzen“ Handelstage auf das Ende des damaligen Bullenmarkts zurückzuführen. Im November 2018 war ein Preissturz von Bitcoin Vorzeichen des Kryptowinters. Im März 2020 gab Bitcoin blitzartig nach, als weltweit die Aktienmärkte wegen Corona einbrachen.
  • Doch an diesem Mittwoch gab es signifikante Unterschiede zu den früheren Abstürzen von Bitcoin, schreibt Chainalysis. Denn aus den öffentlichen Daten von Kryptobörsen und der Blockchain geht demnach hervor, dass bei Weitem nicht alle Anleger auf „Verkaufen“ drückten. Stattdessen haben offenbar hauptsächlich private Investoren kalte Füße gekriegt, die erst in den letzten Monaten Geld in BTC angelegt haben. Institutionelle Investoren nutzen den Preissturz hingegen, um ihre Bitcoin (BTC) Bestände zu erweitern.
  • Gezeigt hat sich, dass sich dann ein Preissturz anbahnt, wenn massiv private Bitcoin auf Kryptobörsen transferiert werden. In absoluten Zahlen war dieser Trend aber diesmal nicht so ausgeprägt wie im März 2020. Daraus und aus der Bereitschaft institutioneller Anleger, bei niedrigen Kursen BTC nachzukaufen, schöpft Chainalysis Optimismus. Mit aller Vorsicht glaubt man, dass der jetzige mittelgroße Bitcoin Crash nicht Vorbote einer langen Periode von Bärenmarkt ist.

Aber Chainalysis merkt auch an: Während sich der Kryptomarkt wieder beruhigt und sich momentan BTC bei um 40.000 US-Dollar stabilisiert, muss sich die Kryptobranche auf Zukunftsfragen gefasst machen. Die Themenfelder Energieverbrauch, staatliche Regulierung, Einsatzzwecke und mögliche illegale Nutzung werden Bitcoin und Co. demnach weiter begleiten. Wenn es hier gelingt, überzeugende Antworten zu finden, dürfte der Kryptomarkt – angeführt von Bitcoin – auch weiter Investoren anziehen.

Fazit: Bitcoin Prognose vorsichtig positiv

Manche Anleger mögen am Mittwoch Schnappatmung bekommen haben, als sie Kurseinbrüche bei Bitcoin und führenden Altcoins verfolgten. Besonders auch diejenigen, welche eine solche Situation erstmals als aktive Investoren in Bitcoin miterlebten. Erfahrene Marktteilnehmer kannten solche beunruhigenden Momente bereits aus der Vergangenheit und haben gelernt, dass man sie auch dazu nutzen kann, um zu niedrigen Preisen sein Portfolio aufzustocken. Ausgestanden ist der Schock wohl noch nicht, doch es gibt Zeichen dafür, dass der Preis von Bitcoin in diesem Mai nicht weiter ins Bodenlose fällt, sondern zur Erholung ansetzt.


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