Bitcoin wird laut Deutscher Bank als Wertspeicher zunehmend bevorzugt

In den USA wiesen führende Geschäftsbanken schon seit Längerem auf die Vorzüge von Bitcoin als Wertspeicher hin. Jetzt berichtet auch die Deutsche Bank, dass Bitcoin der klassischen Lösung Gold als Inflationsschutz Marktanteile abnimmt.

Nicht nur Experten ahnen es bereits seit Monaten: Infolge der Corona-Krise ist es eine Kombination von rekordverdächtiger Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte, gekoppelt mit expansiver Geldpolitik der Notenbanken, aus der erhebliche Inflationssrisiken entstehen. Doch wie schützt man sich davor? In früheren Krisenzeiten war es Gold, das als sicherer Hafen galt und sich auch in 2020 wieder anbietet. Doch zumindest in der Deutlichkeit überraschend ist es diesmal Bitcoin (BTC), wohin Bürger und Unternehmen ihre Geldreserven bevorzugt umschichten. Darauf macht jetzt auch die Deutsche Bank aufmerksam. In einem kurzen Marktbericht meldet sich Jim Reid für die Deutsche Bank zu Worte, seines Zeichens Chef für globale Kreditstrategien. Seinen Zahlen zufolge hat in den letzten Monaten Bitcoin in der Preisentwicklung Gold deutlich den Rang abgelaufen und es sei auch zu beobachten, dass Anleger Bitcoin sehr viel häufiger als Inflationsschutz nachfragen.

Warum eignet sich Bitcoin als Bollwerk gegen Inflation?

Damit eine Anlageklasse mögliche Inflation auffangen kann, muss sie in ihrer Preisentwicklung der Inflation deutlich voraus sein. Der Preis von Bitcoin liegt in 2020 bei der aktuellen Notierung von um 18.000 US-Dollar seit Jahresanfang mehr als 140 Prozent im Plus, Gold kommt immerhin auf gut 20 Prozent Plus. Doch die teils starken Kursschwankungen bei Bitcoin sind nicht immer gut für schwache Nerven, mit solch hoher Volatilität hat Gold nicht zu kämpfen.

Dennoch hat sich die Bezeichnung von Bitcoin als „digitales Gold“ bereits eingebürgert. Denn Bitcoin ist unabhängig von Geldpolitik, weltweit akzeptiert und in seiner Menge begrenzt. Nur 21 Millionen BTC wird es einmal geben, gut 18,5 Millionen Bitcoin sind bereits generiert. Das Bitcoin Halving alle vier Jahre verlangsamt den Prozess, mit dem neue BTC entstehen. Zuletzt gab es in diesem Mai ein Bitcoin Halving und es hat seine Aufgabe als Inflationsbremse wie erwartet erfüllt. Neben diesem genialen Konzept von Bitcoin ist es auch der weitgehende Wegfall von Transport- und Lagerkosten im Vergleich zu Gold, was BTC für die Profis so attraktiv macht.

Viele Experten erwarte deshalb, dass Bitcoin im 21. Jahrhundert der führende Wertspeicher werden kann. Die US-Großbank JP Morgan hat solche Tendenzen schon Anfang November festgestellt, die Deutsche Bank zieht jetzt nach. Legt man den Vergleich mit Gold als Grundlage für Preisprognosen bei Bitcoin, kommt die Citibank auf eine Zielmarke von 318.000 US-Dollar pro BTC schon Ende 2021. Die Bayerische Landesbank hatte den Vergleich Bitcoin zu Gold schon vor der Corona-Pandemie durchgespielt und erwartet mittelfristig 90.000 US-Dollar als Kursmarke für Bitcoin. Selbst die traditionell konservativ denkenden Analysten von Bankenseite sehen Bitcoin also als Wertspeicher mit erheblichen Gewinnchancen.

Dieser Sichtweise folgen Unternehmen wie MicroStrategy und Square ebenso wie Superreiche. Und ihre Strategie zahlt sich aus, denn die Preiskurve von Bitcoin dreht tatsächlich wieder ihre ganz eigene Runde, meist abgekoppelt von Gold und anderen Anlageklassen.

Fazit: Bitcoin mehr als „nur“ ein sicherer Hafen

Gründe für den neuerlichen Bitcoin Boom haben wir erst kürzlich für euch erklärt. Die indirekte Empfehlung der deutschen Bank pro Bitcoin passt dabei ins Raster und ist ein weiter Beweis dafür, warum BTC in jedes Portfolio gehört, welches Inflationsschutz zum Ziel hat. Die Aussichten auf weit überdurchschnittliche Renditen für Investments in Bitcoin sind ein Pluspunkt, den Gold momentan in der Größenordnung nicht mehr aufweisen kann.


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