Square kauft Bitcoin für 50 Millionen US-Dollar – Bitcoin Kurs steigt

Mit dem Finanzdienstleister Square hat sich nun das zweite große börsennotierte Unternehmen dafür entschieden, Teile der Reserven in Bitcoin (BTC) zu halten. 4.709 Bitcoin wurden von Square für 50 Millionen US-Dollar erworben. Zuvor hatte bereits MicroStrategy in zwei Trancen 38.250 BTC gekauft.

In den USA war MicroStrategy im August und September der Pionier unter den Großunternehmen, der verkündete, Geldreserven von US-Dollar in Richtung Bitcoin (BTC) umzuschichten. Jetzt hat Square, der von Twitter-Gründer Jack Dorsey geführte Finanzdienstleister, ebenfalls ein großes Engagement in Bitcoin getätigt. Laut Pressemitteilung kaufte man 4.709 BTC für 50 Millionen US-Dollar. Dies entspreche in etwa 1 Prozent der Bilanzsumme von Square zum 2. Quartal 2020.

Bitcoin habe das Potenzial, eine „allgegenwärtige Währung“ zu werden, sagte Amrita Ahuja, die Finanzchefin von Square. Das Investment in Bitcoin sei wichtig, um sich auf wachsenden Akzeptanz von BTC vorzubereiten. Schon jetzt hat Square mit der Cash App ein Programm im Portfolio, dass Bitcoin unterstützt. Doch bei vielen Lösungen von Square, die es Unternehmern erleichtern, Zahlungen entgegenzunehmen, ist Bitcoin noch nicht integriert. Jack Dorsey als CEO bei Square und Twitter ist als Bitcoin-Befürworter bekannt und sieht Pluspunkte bei BTC in seiner Unabhängigkeit vom bestehenden Finanzsystem.

Reserven in Bitcoin – neuer Trend bei US-Unternehmen?

MicroStrategy hat insgesamt 425 Millionen US-Dollar in Bitcoin umgeschichtet und damit fast die kompletten Geldreserven. Bei Square liegt der Fall etwas anders, denn hier ist der Anteil von Reserven in BTC geringer und man will die Bitcoin wohl auch nicht aus dem laufenden Geschäft ausklammern. MicroStrategy gab als Grund für seine Strategie Inflationsrisiken an und die Chancen, dass BTC im Wert steigt. So dezidiert äußert sich Square nicht und stellt die Vorzüge von Bitcoin als globale Währung in den Vordergrund. Die Börse hieß den Schritt von Square gut und schickte den Aktienkurs um knapp 2 Prozent ins Plus.

Viele Fachleute glauben, dass künftig mehr und mehr Unternehmen Bitcoin als Wertspeicher für sich entdecken werden. Denn in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wächst die Nachfrage nach stabilen Investments, die von der Geldpolitik abgekoppelt sind. Wenn also MicroStrategy und Square erst die Speerspitze eines Trends sind, könnten weitere große Kauforder den Preis von Bitcoin schnell steigen lassen.


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