Bitfinex 1 Mrd. US Dollar Private Sale: Hier alles was wir zum LEO Token wissen

Die in finanzielle Schieflage geratene Kryptobörse Bitfinex hat damit begonnen, durch den Launch einer eigenen Kryptowährung namens LEO Risikokapital anzuwerben. Als Finanzierungsziel wurde 1 Milliarde US-Dollar genannt. Bis zu diesem Wochenende läuft ein Private Sale.

Letzte Chance für Bitfinex oder sinnvoller und nachhaltiger Move? Die Kryptobörse sieht sich im Zusammenhang mit einer riesigen Finanzlücke und zweifelhaften Kreditgeschäften mit dem verbrüderten Tether (USDT) in den USA einer juristischen Untersuchung ausgesetzt. Parallel dazu hat aber Bitfinex den Private Sale für eine neue eigene Kryptowährung gestartet. Der LEO genannte Token soll 1 Milliarde US-Dollar einsammeln, wie aus dem Whitepaper hervorgeht. Dabei wird der LEO ausgewählten Investoren im Verhältnis 1:1 USD angeboten, gekauft werden kann LEO gegen USDT. Die Zeichnungsfrist für den Private Sale beim LEO endet am morgigen 11. Mai 2019.

Der LEO von Bitfinex – was steckt hinter dem neuen Coin?

In seiner Grundidee ähnelt der LEO dem Binance Coin (BNB) von der konkurrierenden Kryptobörse Binance. Der LEO soll als Zahlungsmittel für Gebühren bei Bitfinex zum Einsatz kommen und auch bei künftigen IEOs. Herausgegeben wird er offiziell von Unus Sed Leo Limited, einer in den British Virgin Islands beheimateten Tochterfirma von Bitfinex. In den USA, wo Bitfinex unter erheblichem juristischen Druck steht, wird der LEO nicht angeboten. Trotzdem gibt es Meldungen, denen zufolge das Finanzierungsziel erreicht wird. Von Bitfinex selbst gibt es dazu aber bislang keinen Kommentar. Unklar ist auch, ob die Investoren beim LEO tatsächlich in Cash angelegt haben oder nur Finanzierungszusagen, die wieder zurückgezogen werden könnten.

Offiziell heißt es, dass LEO, die nicht beim Private Sale veräußert werden, später auch einem breiten Publikum angeboten werden könnten. Ein Interesse dafür lässt sich unter der E-Mail-Adresse leo@bitfinex.com registrieren. Bitfinex verspricht, dass der LEO nach der eigentlichen Herausgabe an der Kryptobörse frei handelbar sein werde.

Lohnt es sich für Anleger, sich um LEO zu bemühen?

Auffallend ist, dass der LEO vollkommen überraschend genau zu dem Zeitpunkt gestartet ist, wo sich vor Gericht in New York andeutete, dass die Bitfinex-Finanzierung durch Tether eingefroren wird. Auch der Betrag, den Bitfinex durch LEO generieren will, entspricht in etwa der bekannten Finanzierungslücke. Dazu kommt eine undurchsichtige Kommunikationspolitik. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht ein erhebliches Risiko, dass der LEO mit Bitfinex eine Pleitenummer wird. Andererseits wurde auch der BNB von Binance oft belächelt, hat sich aber zu einem Pacemaker unter den Kryptowährungen entwickelt. Kommt Bitfinex mit einem blauen Auge aus der jetzigen Situation heraus, könnte der LEO sich positiv entwickeln. Von dem hochspekulativen Investment, wenn es denn überhaupt durch eine IEO für normale Anleger möglich wird, würden wir dennoch zum jetzigen Stand klar abraten.


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