Coinbase Pro listet Chainlink (LINK)

Chainlink (LINK) ist eine Kryptowährung, deren Ziel es, Echtzeitdaten aus jeglichen APIs direkt zu monetarisieren. Der Kurs von LINK hat sich zuletzt vervielfacht, getrieben durch Partner wie Google und Oracle. Jetzt wird Chainlink auch bei Coinbase Pro notiert und schafft damit den Einstieg in den wichtigen US-Markt.

Der Handel mit Chainlink (LINK) ist ab sofort in vollem Umfang bei Coinbase Pro möglich, wie die Kryptobörse auf Twitter meldet.

Gelistet wird LINK gegen US-Dollar und Ethereum (ETH), wie Coinbase zuvor in einem Blogbeitrag mitteilte. Es ist davon auszugehen, dass Chainlink in den nächsten Tagen dann auch bei Coinbase gelistet wird, sobald es genug Liquidität bei Coinbase Pro gibt. Der Kurs von LINk profitierte von dieser Nachricht und erreichte zwischenzeitlich ein Allzeithoch von nahe 2,40 US-Dollar. LINK ist einer der Überperformer im Kryptojahr 2019 und hat seit Jahresbeginn schon um 660 Prozent zugelegt. Anlass genug also, sich Chainlink einmal etwas genauer anschauen.

Hintergrund zu Chainlink (LINK)

Chainlink mit Sitz auf den Kaimaninseln ist das Unternehmen, welches hinter LINK steht. Gelauncht wurde LINK im September 2017, es handelt sich um einen Altcoin, der auf der Ethereum-Blockchain basiert. Das eigentliche Motto von LINK ist: „Smart Contracts noch smarter machen.“ Dahinter verbirgt sich der Ansatz, dass Smart Contracts Probleme dabei haben, auf externe Daten zuzugreifen und diese automatisiert in den Vertrag einfliessen zu lassen. Chainlink hat sich darauf spezialisiert, dass sich sein Modul mit API-Schnittstellen jeder Art im Internet verbinden kann und die dort erhaltenen Daten automatisiert in die Blockhain und Smart Contracts einspeist. Hier wiederum werden die geldwerten Informationen oder Dienstleistungen durch LINK abgebildet und an den Empfänger ausgeschüttet. Kompatibel ist Chainlink nicht nur mit der Ethereum-Blockchain, sondern auch mit anderen führenden Blockchains wie Bitcoin und Hyperledger. Als Praxisbeispiel führt Chainlink auf: Wirtschaftsdaten wie von Bloomberg oder Börsen direkt sollen, wenn in Echtzeit abgerufen, Geld kosten. Chainlink nun bietet dafür den automatisierten Smart Contract, der zwischen die API des Datenlieferanten und des Empfängers die Abrechnung übernimmt. Ein zweites Beispiel: Die API von Ticketverkäufern soll mit klassischen Banken und Bitcoin (BTC) verbunden werden – Chainlink übernimmt das. Überzeugt hat das Konzept unter anderem Google und Oracle, die offiziell kooperieren. Oracle gab diese Woche bekannt, 50 ausgesuchte Star-ups durch Chainlink mit monetarisierten APIs zu versorgen und diese dann seine eigenen 430.000 Kunden in 175 Ländern zu vermarkten.

Lohnt sich ein Investment in LINK?

LINK rangiert derzeit mit einer Marktkapitalisierung von gut 820 Millionen US-Dollar auf Platz 21 der wichtigsten Kryptowährungen. Ein Anhaltspunkt dafür, dass es sich bei LINK um so etwas wie einen „Hidden Champion“ handelt, zeigt der Blick auf die Kurskurve: Den Kryptowinter hat LINK unbeschadet überstanden und die tiefen Stürze anderer Altcoins in den kritischen Monaten von November bis März nur schwach nachvollzogen. Über die letzten zwölf Monate ist der Kurs von LINK um mehr als 1.000 Prozent gestiegen. Mit der Listung bei Coinbase Pro rückt LINK in den Fokus weiterer Investoren. Das offene Prinzip von Chainlink spricht dafür, dass sich die direkte Nutzerbasis stetig erweitert, wovon letztendlich auch der Kurs des LINK profitieren könnte. Eine spekulative Anlage bleibt LINK dennoch, die letzten Kurssprünge nach oben haben die Partnerschaft mit Oracle und die Notierung bei Coinbase bereits eingepreist.

Update: Chainlink (LINK) ist jetzt auch im normalen Coinbase Account verfügbar. 


Wer noch kein Coinbase Konto hat kann sich hier eines Anlegen. Neukunden bekommen dafür BTC im Wert von 10 US Dollar Gratis. Mit eurem Coinbase Konto erhaltet ihr auch Zugriff auf Coinbase Pro.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*