Facebook registriert Fintech-Tochter in Genf – Vorbereitung für den Libra?

Facebook treibt sein Projekt Libra, hinter dem sich eine eigene Kryptowährung verbirgt, anscheinend Schritt für Schritt weiter. Im Handelsregister von Genf ist jetzt eine Tochterfirma von Facebook namens Libra aufgetaucht, die sich laut Eintrag mit Blockchain-Technologie und Finanzservices beschäftigt.

Neuigkeiten vom Libra: Facebook hat zwar bislang offizielle Kommentare zu seiner geplanten eigenen Kryptowährung vermieden, aber jetzt ist ein weiterer Hinweis publik geworden. Im Genfer Handelsregister ist eine GmbH namens Libra zu finden, die von Facebook eingetragen wurde. Laut dortiger Kurzbeschreibung soll sich Libra auf Finanzservices, Blockchain-Technologie, Datenanalyse und verwandte Geschäfte konzentrieren. Das hinterlegte Kapital ist mit 20.000 Schweizer Franken zum Start allerdings an der gesetzlich vorgeschriebenen Untergrenz, Angaben zur Zahl der Beschäftigten gibt es nicht.

Was will Facebook mit Libra in der Schweiz?

Selbst die internationale Finanznachrichtenagentur Reuters weiß die Gründung von Libra durch Facebook in der Schweiz nicht einzuschätzen. Ob Facebook in Genf Kapazitäten für Libra bündeln will oder die GmbH nur notwendig ist, um eine Steuernummer für Libra in der Schweiz zu haben, bleibt offen. Andere Medien weisen daraufhin, dass Facebook in den USA Fragen aus dem Senat beantworten soll, wie bei Libra mit Themen wie Regulierung, Verbraucherschutz und Privatsphäre umgehen will. Auch die Meldungen, dass Facebook sein Libra-Team zuletzt um mindestens zwei Coinbase-Manager verstärkt hat, zeigen: Der Facebook Coin ist kein Gerücht mehr, er wird kommen.

Wann Libra aber offiziell vorgestellt wird – darüber kann weiter nur spekuliert werden. Angedachten war wohl der Sommer 2019, doch ob der Termin zu halten ist – fraglich. Mittlerweile unbestritten scheint, dass der Libra als Stablecoin konzipiert wird und möglichst von Beginn an nicht nur in den Facebook-eigenen Diensten Facebook, Instagram und WhatsApp eingesetzt werden soll. Von einer weiten Verbreitung des Libra mit Partnern aus der Kryptoszene und klassischen Endkundenindustrie verspricht sich Facebook offenbar den Coup, der Libra zur Erfolgsstory macht.

Warten auf den Facebook Coin Libra

Es sind kleine Informationshäppchen, die zum Libra durchsickern, zuletzt etwa die wieder zugelassene Werbung für die Kryptobranche bei Facebook. Angesichts der mehr als zwei Milliarden Facebook-Nutzer und jeweils mehr als ein Milliarde bei Instagram und WhatApp ist der Libra ein Riesenprojekt, welches auf den gesamten Kryptomarkt ausstrahlen dürfte. Der Komplexität des Vorhabens ist wohl geschadet, dass Facebook und seine Partner öffentlich bislang eisern schweigen. Wie lange noch?


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