IOTA Fortschrittsbericht September: Detailarbeit im Fokus

Die IOTA Stiftung hat ihren monatlichen Fortschrittsbericht vorgelegt. Man sieht sich bei wichtigen Projekten wie Mobile Wallet, IOTA Identity und Smart Contracts auf dem richtigen Weg.

Bei IOTA bietet der monatliche Fortschrittsbericht auch Anlegern stets die Möglichkeit, sich über die Weiterentwicklungen zu informieren. Für den September zieht die IOTA Stiftung in ihrem Bericht ein zufriedenes Fazit. Verwiesen wird noch einmal auf die gelungene Unterstützung von Ledger Nano Hardware Wallets für IOTA vom August und darauf, dass mittlerweile gut 67 Prozent aller IOTA in das seit April gültige IOTA 1.5 migriert sind.

In Sachen IOTA 2.0 aka Coordicide hält sich die Stiftung hingegen eher bedeckt. Updates im DevNet 2.0 beziehen sich demnach noch nicht auf den neu zu entwickelnden Konsensmechanismus in einem dezentralen IOTA der Zukunft. Tatsächlich hat hier IOTA vorhersehbar viel Arbeit vor sich und Fachleute rechnen mittlerweile frühestens in 2023 mit einem Tanglenet ohne zentralen Koordinator.

IOTA 1.5: Smart Contracts, digitale Identität und Mobile Wallets

Wegen der Rückschläge bei IOTA 2.0 hat sich die Stiftung entschieden, wichtige Features wie IOTA Identität und Smart Contracts bereits im zentralen Tanglenet 1.5 aka Chrysalis verwirklichen zu wollen. Hier wird nun berichtet, dass IOTA Identity sich der Version 1.0 nähere. Man habe zwei neue Entwickler im Team von IOTA Identity eingestellt und dieses damit komplett gemacht. IOTA Identity soll das Themenfeld digitale Identitäten besetzen, von Anwendungen für Impfpässe bis hin zu Bankgeschäften.

Ein weiteres mit großen Erwartungen verknüpftes Thema bei IOTA sind Smart Contracts. Hier will IOTA sowohl auf ein eigenes Protokoll ISCP setzen als auch die bewährte Ethereum Virtual Machine (EVM) integrieren. Ein öffentliches Testnet für IOTA Smart Contracts rücke näher, heißt es nun. Skeptiker wenden hier allerdings ein, dass Smart Contracts etwa in der Sparte DeFi im zentralisierten IOTA 1.5 kaum attraktiv sein dürften.

Unter praktischen Aspekten bei IOTA noch wichtig: Die offizielle Wallet Firefly liegt nach wie vor nur in Desktop-Versionen vor. Die Entwicklung von IOTA Firefly Versionen für Smartphones und Tablets schreite fort, meldet die Stiftung. In der Android Version befinde man sich auf der Zielgeraden für die Firefly Wallet als App, bei der iOS Version für Geräte von Apple seien aber zuerst noch einige Wochen Forschung einzuplanen.

Fazit: IOTA Stiftung gibt sich gewohnt optimistisch

Im Maschinenraum der offiziellen IOTA Entwickler herrscht produktive Geschäftigkeit – zumindest nach den Beschreibungen im Fortschrittsbericht September. Da die IOTA Stiftung bei ihrer Roadmap mittlerweile auf konkrete Daten verzichtet, lässt sich allerdings schwerlich einschätzen, wann konkrete Fortschritte auch die Endnutzer im Mainnet erreichen und Impulse auf die Preiskurve von IOTA haben könnten.


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4 Kommentare

  1. „Wegen der Rückschläge bei IOTA 2.0 hat sich die Stiftung entschieden“

    was für Rückschläge? Einen besseren Weg zu finden als den geplanten ist kein Rückschlag sondern Fortschritt.

  2. Das war für Guidos Verhältnisse ja mal ein recht objektiver Bericht. Mich würde noch eine Quelle zu den vermeintlichen Experten interessieren, die von einem Coordicide erst 2023 ausgehen?

  3. Oh jee, wir wären glaube ich keine guten Nachbarn…Deine Stimme auf Youtube geht mir iergendwie aufn Wecker…keine Ahnung warum aber deine Objektivität ist das beste 😉

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