IOTA kommt bei Pilotprojekt für smarte Energiesensoren zum Zug

Die IOTA Stiftung ist Projektpartner bei dem deutschen Pilotprojekt SUSEE (Sichere Sensorplattformen für smarte Energienetze). IOTA dient dort als Netzwerk, um Daten von digitalen Stromzählern zu übertragen.

IOTA freut sich über die Teilnahme an einem Pilotprojekt, wo die eigene Kernkompetenz als Netzwerk für das Internet der Dinge (IoT) demonstriert werden kann. Das Tanglenet sei als Kernstück für SUSEE eingeplant, heißt es in einem Blogbeitrag. Hinter dem Kürzel SUESEE verbirgt sich die etwas sperrige Aufgabe „Sichere Sensorplattformen für smarte Energienetze“. Gefördert wird SUSEE durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis 2024 mit gut 2,6 Millionen Euro. Wie viel davon an die IOAT Stiftung geht, wurde nicht mitgeteilt.

Projektleiter bei SUSEE ist mCloud Systems. Das Unternehmen fokussiert sich auf IoT-Lösungen für die Industrie. Bei SUSEE werden Haushalte und gewerbliche Kunden der Stadtwerke Osnabrück mit sogenannten Smart Metern ausgestattet. Diese sind in der Lage, den gemessenen Stromverbrauch selbstständig an die Stadtwerke zu übermitteln. IOTA ist hier als Netzwerk eingesetzt, welches Manipulationssicherheit garantiert, mit vielen verschiedenen Sensoren kompatibel ist und Daten verschlüsselt. Dabei kooperiert IOTA mit peerOS, einem auf Sensorsysteme spezialisierten Unternehmen. Wissenschaftliche Teilnehmer bei SUSEE kommen von der Technischen Universität Chemnitz und dem Fraunhofer Institut.

Im ersten Schritt soll SUSEE das händische Ablesen von Zählerständen überflüssig machen und so Kosten einsparen. Weiter sind laut Projektbeschreibung individuell angepasste Stromtarife und andere Mehrwertdienste angedacht. Bei anderen Smart City Projekten mit IOTA wie etwa in Norwegen wird versucht, eine Balance zwischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen und Verbrauchern zu finden. So könnte etwa das Aufladen von E-Autos automatisiert in die Nachstunden gelenkt werden, in denen ansonsten weniger Strom verbraucht wird als am Tag.

Für die IOTA Stiftung betont Holger Köther als Direktor für Partnerschaften neben der IOT-Kompetenz den Sicherheitsaspekt. IOTA könne bei SUSEE beweisen, wie in einer IT-Infrastruktur dafür gesorgt wird, gegen Attacken von Hackern gefeit zu sein. Ein Einsatz von IOTA als Zahlungsmittel ist bei SUSEE bislang nicht geplant.

Fazit: IOTA nähert sich in öffentlich geförderten Projekten dem Alltag

SUSEE ist ein weiterer Baustein bei IOTA, um im Zukunftsmarkt Smart Homes und Smart Cities Fuß zu fassen. Man kann dabei sowohl auf das Tanglenet als auch auf ein Konzept verweisen, welches autonome Sensoren anbindet, die mit niedrigeren Anforderungen an die Hardware auskommen. Bislang aber steht ein Durchbruch aus, bei dem aus solchen Pilotprojekten dann wirklich eine hochskalierte Lösung entwächst, bei der unter Mitwirkung von IOTA ein Standard entsteht.


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2 Kommentare

  1. @ Rick

    Wie meinst du das genau mit dem Verständnis?

    Ist ein „Pilotprojekt“ wie oben in der Überschrift dargestellt, nicht von Natur aus, im Grunde, ein Forschungsprojekt???

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