Krypto-Investor Michael Novogratz: Bitcoin-Kurs verdreifache sich bis Ende 2020

Michael Novogratz, der in den USA zu den bekanntesten Krypto-Investoren zählt, erwartet, dass der Kurs des Bitcoin (BTC) in den kommenden 18 Monaten wieder bis nahe an das Allzeithoch von um 20.000 US-Dollar steigt. Der jetzige Kurs von gut 6.000 US-Dollar sei ein Haltepunkt für den BTC, der nächste komme bei 10.000 US-Dollar.

Die Riege derjenigen Analysten und Investoren, die beim Bitcoin (BTC) von weiteren deutlichen Kursanstiegen ausgehen, hat mit Michael Novogratz populären Zuwachs bekommen. Der 54-jährige Novogratz ist als CEO der auf Kryptowährungen spezialisierten Investmentbank Galaxy Digital ausgewiesener Experte für Bitcoin und Co. In einem Interview mit CNN, sagte Novogratz jetzt: „Der Bitcoin ist aus den Trümmern wiederauferstanden“. Damit bezog er sich auf den Krypto-Winter 2018/19, als der BTC unter 3.000 US-Dollar fiel. Der aktuelle Kurs um 6.000 US-Dollar sei Zwischenstation, die nächste bei 10.000 US-Dollar. Ende 2020 dann, so Novogratz, erwarte er, dass der BTC wieder auf dem Level des bisherigen Allzeithochs um 20.000 US-Dollar anlangen werde.

Was macht Novogratz so optimistisch in Sachen BTC?

Novogratz sieht den BTC als den Goldstandard unter den Kryptowährungen. Auch unter den 118 Elementen der Periodentafel gebe es mit Gold nur eines, dass sich als fester Wert und souveräne Währung etabliert habe. Dieses Szenario wiederhole sich bei den Digitalwährungen mit dem Bitcoin. „Die Debatte ist vorbei, der BTC hat gewonnen“, sagt Novogratz. Menschen überall auf der Welt verstehen den Bitcoin seiner Meinung nach als „legitimen Platz, ihr Vermögen aufzubewahren“.

Welche Risiken sieht Novogratz für den Bitcoin?

Novogratz betont, dass selbst der große BTC-Hack bei Binance das Vertrauen in den Bitcoin nicht erschüttern konnte. „Bullenmärkte sind in der Lage, schlechte Nachrichten zu verdauen“, erklärt der ehemalige Hedgefonds-Manager. Trotzdem empfiehlt er den Kryptobörsen, mit Selbstregulierung etwa in Sicherheitsfragen zu beginnen. Die Exchanges sollten sich lieber selbst freiwillig regulieren, bevor Behörden die Regeln vorgeben. Dies sei auch wichtig, um bei institutionellen Anlegern zu punkten. Diese würden bei Vorfällen wie bei Binance zusammenzucken. Weiterer Unsicherheitsfaktor für den Kurs des BTC sei die allgemeine Weltwirtschaftslage.

Was denkt Novogratz über Ethereum und andere Altcoins?

Wesentlich skeptischer als zum BTC äußert sich Novogratz zu den Zukunftschancen von Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und anderen Altcoins. Diese müssten ihre Bedeutung für den Finanzalltag erst noch beweisen. Deshalb erwarte er auch nicht, dass die Altcoins die bevorstehende Kursrallye beim BTC im gleichen Tempo begleiten werden.

Was ist von der Prognose von Novogratz zu halten?

Novogratz ist bislang nicht als Träumer aufgefallen, im Gegenteil: Verluste bei seinen Investments in Kryptowährungen hat er ebenso freimütig eingeräumt wie Gewinne. Bei seiner jetzigen Prognose wiederholt er Argumente, die auch andere Staranalysten nennen – mit einem Unterschied: Während diese auch bei ETH, XRP und anderen großen Altcoins neue Höchststände für wahrscheinlich halten, bleibt Novogratz hier vorsichtig. Zumindest bemerkenswert ist zudem sein Aufruf an Kryptobörsen, mit freiwilliger Selbstregulierung Vertrauen zu schaffen. Eine interessante Stimme zur BTC-Zukunft ist Novogratz allemal. Ob er wirklich recht behält, ist eine andere Frage, die letztendlich der Markt beantwortet.


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