Ripple prognostiziert: Krypto wird in 2022 zur „neuen Normalität“

Ripple beschäftigt sich in seinem Jahresausblick für 2022 einmal nicht mit XRP, sondern versucht, Trends vorherzusagen. Kernthese dabei: Krypto wird für Finanzwelt und Menschen zur „neuen Normalität“.

Ripple (XRP) veröffentlicht unregelmäßig Studien zum generellen Stand der Kryptoindustrie, die zumindest Denkanstöße liefern. Für den jüngsten Report dieser Art hat Ripple nun sein Führungspersonal befragt, um Prognosen für 2022 zu liefern. Diese benennen Entwicklungen, die in 2021 spürbar an Dynamik gewonnen haben und das neue Jahr prägen werden. Zusammengefasst lautet der Ausblick: Was international in Sachen Krypto passiert, führt dazu, dass Bitcoin, DeFi, NFTs und Co. endgültig als die „neue Normalität“ zu akzeptieren sind.

Ripple zu CBDCs

Einen Hauptgrund für diese These liegt laut Ripple in der rasanten Zunahme von Anwendungsfällen, in denen Kryptowährungen dazu genutzt werden, um internationale Geldtransfers abzuwickeln. Hier dürfte 2022 die Einführung von staatlich garantierten Digitalwährungen (CBDC) ein zusätzlicher Treiber sein, glaubt Ripple. Bei diesem Thema hat Ripple mit Projekten in Palau und Bhutan bereits konkrete Vorhaben und sich mit diversen Positionspapieren für weitere Länder empfohlen. In Europa aber ist beim gern diskutierten E-Euro eine allgemeine Einführung in 2022 nicht zu erwarten.

NFTs aus Sicht von Ripple

Für das Trendthema NFTs sieht Ripple kein Abkühlen in Sicht. Verkäufe von NFTs haben demnach in 2021 schon mehr als 17 Milliarden US-Dollar Volumen erzielt und nutzerfreundliche Technologie werde zu weiteren Zuwächsen in 2022 führen. Ripple verweist auf seinen eigenen Fonds mit 250 Millionen US-Dollar, der NFT Projekte anlocken soll. Angenehm realistisch reißt Ripple an, dass NFTs sich nicht auf die Kreativbranche beschränken, sondern auch anderswo etwa durch digitales Verwalten von Copyrights punkten. NFTs werden 2022 zu Mainstream-Lösungen, meint Ripple.

Regulierung ja, aber nicht für XRP

Mahnend betrachtet Ripple die Entwicklungen in der Regulierung der Kryptobranche. Regulierung mit Augenmaß sei für die innovative Industrie wünschenswert und notwendig. Man erwarte, dass fortschrittliche Länder hier Ansprechpartner benennen und im Dialog Fachwissen aufbauen. Leider aber seien gerade die USA (dort hat Ripple seinen Hauptsitz) im Verzug und würden riskieren, ihre Attraktivität für die Wachstumsbranche zu verlieren. Es erheitert den informierten Leser bei diesen Ausführungen von Ripple aber, wie die Nennung von XRP und des schweren juristischen Streits zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC komplett verschwiegen werden.

Dezentrale Finanzen auf der Überholspur

Die größte Herausforderung – und damit auch Chance – für die Kryptoszene hat Ripple darin identifiziert, die Vielzahl von existierenden Blockchains miteinander technologisch zu verknüpfen. Hier kommen Impulse und erste Lösungen hauptsächlich aus der Sparte Decentralised Finances (DeFi). Hinter dem sperrigen Wort „Interoperabilität“ sieht Ripple das Potenzial, dass dezentrale Kryptobörsen (DEX) und andere Finanzdienste mächtig an Marktanteilen gewinnen. Falls dies Hand und Hand mit sicheren und bequemen Wallets für den Endnutzer geschehe, könnte 2022 den Abschied von zentral organisierten Kryptobörsen und Finanzen einläuten, so Ripple.

Fazit: Ripple wagt Blick über den Tellerrand

Es schadet nicht, sich von Ripple dazu anregen zu lassen, die Kryptobranche auch mal ohne Bitcoin oder konkrete Altcoins zu betrachten. Die angeführten Themenfelder von CBDCs über NFTs hin zu DeFi sind in diesem Kontext aber keine Überraschung. Und natürlich malt Ripple ein Bild, in dem das Unternehmen für alle spannenden Weiterentwicklungen gut aufgestellt ist. Doch den schleichenden Bedeutungsverlust von XRP mit entsprechenden Kursverlusten kann auch die Führungsetage von Ripple nicht wegdiskutieren. Für dich als Anleger liefert zu XRP zudem unser Jahresrückblick 2021 mit Ausblick auf 2022 wichtige Informationen in kompakter Übersicht.


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