IOTA Firefly Wallet: Mobilversionen immer noch nicht erschienen

Die offizielle IOTA Wallet Firefly bekommt bald ein Update auf Version 1.4.0. Die seit April 2021 erwartete Firefly App für Smartphones ist aber weiterhin nicht reif für eine Veröffentlichung.

Bei IOTA hat die offizielle Wallet namens Firefly große Bedeutung, da externe Software Wallets wegen der technologischen Besonderheiten von IOTA nicht kompatibel sind. Im aktuellen Fortschrittsbericht zur IOTA Firefly Wallet wird nun ein baldiges Update auf Version 1.4.0 angekündigt. Diese werde kleinere Änderungen mitbringen, darunter die Möglichkeit, Transaktionen zu durchsuchen und zu filtern. Künftig wolle man monatlich ein Update für IOTA Firefly bereitstellen und Beta-Versionen für das Testnet freigeben, heißt es.

Für alle, die auf Firefly Mobile warten, hat der jüngste Report aus dem Entwicklerteam aber keine guten Nachrichten. Angekündigt schon im April 2021 sind die Versionen von IOTA Firefly für iOS und Android immer noch nicht reif für die Praxis. Im vorhergegangenen Fortschrittsbericht Anfang November 2021 hatte die IOTA Stiftung den Ausblick auf Firefly für Smartphones bekräftigt, rund ein Vierteljahr später tritt das Projekt aber offensichtlich auf der Stelle. Mobilversionen von IOTA Firefly sind nicht nur für die Bequemlichkeit von Bedeutung, sondern bei der Adoption von IOTA ein wichtiger Faktor. Denn international ist das Smartphone für viele Menschen der einzige Zugang zum Internet.

Neue Features für IOTA Wallet Firefly in 2022 in der Entwicklung

Generell soll den neuen Informationen zufolge Firefly in diesem Jahr entscheidende zusätzliche Features erhalten. Für Anleger ist dabei an erster Stelle die Integration von Smart Contracts zu nennen und die Option, mehrere Kryptowährungen zu verwalten. Denn noch bis Ende März läuft das IOTA Staking für Shimmer (SMR) und Assembly (ASMB). Wenn dieses abgeschlossen ist und Assembly und Shimmer ausgegeben werden, müssen diese Token bei IOTA Firefly eine Heimat finden. Ähnliches gilt für das Feature „Voting“, mit dem die IOTA Community demnächst darüber abstimmen soll, was mit sogenannten „unclaimed token“ im Millionenwert geschieht. Für diese beiden Funktionalitäten gibt es von den Firefly Entwicklern aber noch kein Zieldatum.

Fazit: Ständige Verzögerungen bei IOTA Firefly nerven

Das Team für Wallets bei der IOTA Stiftung wurde 2021 personell aufgestockt, doch handfeste Resultate sind Mangelware. Die wieder und wieder geäußerten Vertröstungen auf die Zukunft sind bei den Mobilversionen für Firefly schwer zu begreifen. Auch bei anderen Features für Firefly als zentrales Objekt für IOTA Anleger müssen weiter Wartezeiten eingeplant werden. So ergibt sich ein Bild, in welchem sich Firefly zum Nadelöhr für die Weiterentwicklung bei IOTA entwickelt. Darüber können auch Pläne wie eine Firefly Extension für den Browser Firefox und eine Modernisierung des Designs nicht hinwegtäuschen.


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3 Kommentare

  1. Hat Iota ein Zieldatum für seine endgültige Firefly-Wallet ausgerufen? Meines Wissens nicht. Iota selbst hat damit kein Problem, weil sie in anderen Kontexten denken. Dies kann nerven, aber gehört zur Iota-Journey dazu. Wer eine Wallet für ganze Gesellschaftsbereiche kreieren möchte, braucht Zeit. Das spricht für sie.

  2. Werden ja auch immer weniger, die hier was posten – ja warum Herr Lange?
    Haben Sie sich nicht jüngst die Frage gestellt.

    Das konnte ich mir nicht verkneifen – war ja schon lange hier nicht mehr am stöbern.
    Nun aber auf nimmer …

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