Versicherungsriese Allianz arbeitet an eigenem Stablecoin

Allianz, eines der größten weltweiten Versicherungsunternehmen, entwickelt einen eigenen Token, der fest an den US-Dollar gekoppelt werden soll. Der Allianz-Token ist dazu gedacht, internationale Finanztransaktionen zu beschleunigen.

Im Kryptojahr 2019 scheinen sich mehr und mehr globale Großunternehmen mit den Möglichkeiten eigener Stablecoins auseinanderzusetzen. Aus den USA etwa sind Pläne der Großbank JP Morgan und von Goldman Sachs bekannt, an Stablecoins zu arbeiten, um grenzüberschreitende Geldflüsse effizienter zu organisieren. Nun kommt auch aus Deutschland mit der Allianz ein prominenter Name mit einem vergleichbaren Projekt ins Spiel. Wie aus einem Interview hervorgeht, ist der Versicherungsgigant Allianz bei seiner Eigenentwicklung eines Stablecoins schon weit fortgeschritten. Man spricht von einem Token, der im Verhältnis von 1:1 an den US-Dollar gebunden wird. Die Blockchain für den „Allianz Coin“ wurde demnach intern bereits live gestellt, nun stehen erste Testüberweisungen an.

Warum interessiere sich Allianz und Co. für eigene Stablecoins?

Allianz ist nach eigenen Angaben in mehr als 200 Ländern und Regionen weltweit vertreten. Neben dem klassischen Versicherungsgeschäft nimmt auch die Verwaltung von Fremdvermögen einen wichtigen Platz im Businessplan der Allianz ein. Dieses Geschäftskonzept beinhaltet automatisch internationale Finanztransaktionen innerhalb der Allianz-Gruppe und an Dritte. Wie JP Morgan und andere global aufgestellt Großunternehmen ärgert sich die Allianz offensichtlich darüber, dass grenzüberschreitende Überweisungen lange dauern und Gebühren zu entrichten sind. Wenn man diese Transaktionen selbst organisieren und durch die Blockchain transparent und manipulationssicher dokumentieren kann, soll dieses Kosten einsparen und zugleich Kunden anziehen. Denn diese konzerneigenen Stablecoins richten sich neben interner Verwendung auch an institutionelle Kunden und solche aus aus Industrie und Wirtschaft. Bei der Allianz spricht man „einer Bandbreite unterschiedlicher Zahlungen“, die künftig ohne Zeitverzögerungen ermöglicht werden soll.

Offenbar ist man in den Konzernzentralen zu dem Ergebnis gekommen, dass letztendlich die Vorteile eines eigenen Stablecoins anderen Optionen voraus sind. So wäre es beispielsweise denkbar, einfach den bereits existierenden Tether (USDT) zu nutzen – doch dieser kämpft mit juristischen Problemen. Bei Ripple (XRP) wird das Thema internationaler Transaktionen zwar bereits technologisch gut gelöst – doch der Kurs von XRP schwankt.

Trend zu exklusiven Stablecoins setzt sich fort

Mit der Allianz steigt ein deutsches Schwergewicht in den Trend zu eigenen Stablecoins ein. Als Privatanleger wirst Du zwar nicht direkt mit dem „Allianz Coin“ in Berührung kommen. Allerdings dürften solche Projekte für breitere Akzeptanz von Kryptowährungen und Blockchain-Lösungen sorgen und somit positive Effekte auf die gesamte Kryptobranche ausstrahlen.


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