Goldman Sachs steigt wohl wieder in den Bitcoin & Kryptomarkt ein

Der Finanzriese Goldman Sachs sucht nach neuen Mitarbeitern für die Abteilung digitale Wertpapiere. Gemeint ist damit ein Engagement in der Welt der Kryptowährungen. Noch zum Jahresende 2018 hatte Goldman Sachs seine Pläne etwa zu Finanzinstrumenten auf Basis von Bitcoin gestoppt.

Manchmal ist eine kleine Stellenanzeige, die in der Kryptoszene für Aufmerksamkeit sorgt. In diesem Fall ist es das weltweit agierende Finanzinstitut Goldman Sachs, welches plötzlich für seine Zentrale in New York einen oder mehrere Projekt Manager sucht, die in der Abteilung „Digital Assets“ für Tempo und Ideen sorgen sollen. In dem Stellenangebot heißt es: „Kurzum, wir entwickeln uns und wir suchen nach einigen der talentiertesten Menschen in der Welt, die uns helfen, weiter als je zuvor zu gehen.“ Vorausgesetzt werden Erfahrung in der Entwicklung von Blockchains und Kryptowährungen. Nun ist aber auch bekannt, dass Goldman Sachs im Dezember 2018 still und heimlich Aktivitäten stoppte, seinen Kunden Bitcoin und Co. etwa durch Bitcoin Futures nahezubringen. Was also haben die mächtigen Investmentbanker und Berater von Goldman Sachs jetzt vor?

Goldman Sachs beobachtet Facebook Libra genau

Ein Interview von David Solomon, CEO bei Goldman Sachs, das er der französischen Finanzzeitung Les Echos gab, deutet an, was hinter den Kulissen passiert. Denn dort räumt Solomon ein, dass Facebook Libra und auch der JP Morgan Stablecoin bei den Zukunftsplänen von Goldman Sachs durchaus eine wichtige Rolle spielen. Man beobachte die Situation genau und sehe insbesondere bei internationalen Geldtransfers die Vorteile, die Stablecoins bieten. Gleichzeitig betont Solomon, dass in diesem Umfeld den Regulierungsbehörden noch viel Arbeit bevorstehe. Zusammengelegt mit der Jobanzeige ergibt sich daraus die These, dass auch Goldman Sachs über einen eigenen Stablecoin nachdenkt oder sogar schnell launschen will. „Banken müssen innovativ bleiben, sonst verschwinden sie“, sagt Solomon.

Erleben Kryptowährungen ein Comeback an der Wall Street?

In Europa haben die Banken sich schon Signale gesendet, sich durch Facebook Libra gezwungen zu sehen, Reformen voranzutreiben. An der Wall Street arbeiten mit Goldman Sachs, JPMorgan Chase und nicht zuletzt dem Projekt Bakkt plötzlich wieder große Namen daran, Kryptowährungen in die Portfolios großer Marktteilnehmer zu integrieren. Facebook Libra erweist sich dabei als Beschleuniger. Die Kryptobranche als Ganzes kann auf positive Effekte hoffen, muss sich aber auch auf stärkere Konkurrenz als bisher gewohnt einstellen.


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