Bitpanda schließt Finanzierungsrunde ab – jetzt mit 4,1 Milliarden US-Dollar bewertet

Bitpanda mit Hauptsitz in Österreich ist längst mehr als eine Kryptobörse. Die Handelsplattform hat nun in einer Finanzierungsrunde 263 Millionen US-Dollar eingenommen – Bitpanda sieht sich auf Kurs für „HyperGrowth“.

Für das oft so beschauliche Österreich ist die jüngste Meldung von Bitpanda eine Sensation – aber auch in Deutschland wird der Erfolg von Bitpanda für Aufmerksamkeit sorgen. Denn gerade abgeschlossen wurde eine Finanzierungsrunde vom Typ C über 263 Millionen US-Dollar für Bitpanda und daraus errechnet sich eine Gesamtwertung von 4,1 Milliarden US-Dollar. Zu Jahresbeginn 2021 hatte Bitpanda sich nach einer Finanzierungsrunde B über 170 Millionen US-Dollar als ersteres österreichisches Unicorn mit einer Bewertung von mehr als 1 Milliarde US-Dollar gefeiert. Gerade ein halbes Jahr später sieht sich Bitpanda bereits in der nächsthöheren Liga.

Bitpanda – von der Kryptobörse zum Neobroker

Als Bitpanda sich im Sommer 2019 anschickte, als international agierende Kryptobörse zu agieren, wurde das in der Kryptoszene mit viel Skepsis betrachtet. Auch wir glaubten nicht so recht an das Konzept und die Preiskurve von BEST als Bitpanda Discount Token verlief lange enttäuschend. Doch von damals weniger als 0,1 US-Dollar hat sich BEST in 2021 auf ein Niveau von über 1 US-Dollar aufgeschwungen und ist so ein Indiz dafür, dass Bitpanda einiges richtig macht.

Mehr als 3 Millionen Kunden zählt Bitpanda und sieht sich damit als eines der am schnellsten wachsenden FinTechs in Europa. Denn wie andere Neobroker auch versteht sich Bitpanda mittlerweile als Handelsplattform, die von Bitcoin und Co. ausgehend ihr Portfolio um Aktien, Rohstoffe, ETFs und mehr erweitert. Mit einer Mindesteinlage von nur 1 Euro hat Bitpanda die Einstiegshürde rekordverdächtig niedrig gesetzt und zieht so nicht nur junge Anleger an, die auf eine „Alles-aus-einer-Hand“ Lösung setzen. Unser Marktüberblick vom April 2021 belegt, wie Bitpanda besonders im deutschsprachigen Raum (DACH) mit seinem Konzept punktet.

Mit dem frischen Kapital will Bitpanda nun internationale Expansion vorantreiben und dabei auch sein Team von bereits gut 500 Mitarbeitern noch einmal kräftig ausbauen. Weiter stehen ein Zentrum für Forschung und Entwicklung auf der To-do-Liste von Bitpanda und vertiefte Angebote für institutionelle Investoren. „HyperGrowth“ nennt Bitpanda-CEO Eric Demuth die ambitionierten Pläne, welche das Unternehmen zur Nummer Eins unter den Investment-Plattformen in Europa machen soll. Mit der Finanzierungsrunde Typ C verbinden Experten in US-Lesart auch einen möglichen Börsengang von Bitpanda – doch dazu gibt es bislang keine Kommentare.

Fazit: Bitpanda ist auf einem spannenden Weg

Für die Kryptoszene bietet Bitpanda mittlerweile bereits mehr als zwei Dutzend Handelspaare und ist dabei besonders dort interessant, wo in Euro oder Schweizer Franken gerechnet werden soll. Guthaben in Bitcoin und Co. können im Alltag auch über eine Bitpanda Kreditkarte genutzt werden. Mit BEST nach dem Vorbild von Binance Coin (BNB) lassen sich Gebühren beim Tageshandel sparen. Aber für viele Anleger wahrscheinlich noch wichtiger ist tatsächlich, dass Bitpanda eben mehr Anlageklassen im Portfolio hat als Kryptowährungen und so zur attraktiven Anlaufstelle für breit aufgestellte Strategien wird. Wer Bitpanda immer noch im Wettbewerb der Neobroker und Fintechs unterschätzt, macht wahrscheinlich auch aus Kundensicht einen Fehler.


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