Dogecoin (DOGE): Vorschlag zur Gebührenreduzierung vorgestellt

Durch den enormen Erfolg von Dogecoin (DOGE) sind dort auch Transaktionsgebühren in die Höhe geschnellt. Ein vorgeschlagenes Upgrade soll das ändern und wird von „Dogefather“ Elon Musk unterstützt.

Dogecoin (DOGE) steht seit Monaten durch riesige Kursgewinne im Rampenlicht, gepumpt auch durch Tesla-Chef Elon Musk als wohl prominentesten Fan. Durch den regen Handel und die höhere Bewertung von Dogecoin sind aber auch die Transaktionsgebühren deutlich gestiegen, sie liegen bei mindestens 1 DOGE. Ein Upgrade im Code der Blockchain von Dogecoin soll Abhilfe schaffen und die Transaktionsgebühren um 90 Prozent senken, schlagen Entwickler um Ross Nicoll vor. Auf Twitter fand der Vorstoß sogleich Unterstützung von „Dogefather“ Elon Musk. Eine Demoversion soll im Testnet bereits die Machbarkeit beweisen und hat seit Veröffentlichung den Kurs von DOGE zeitweise um knapp 10 Prozent ins Plus gedreht.

Hinter dem Vorschlag steht auch Entwicklerin Michi Lumin, die auf Twitter dafür wirbt. Mit niedrigeren Transaktionsgebühren eigene sich DOGE besser als Zahlungsmittel im Alltag und erleichtere Trinkgelder und Schenkungen, argumentiert Lumin. Aber weder Musk noch Lumin und Nicoll gehen auf die Kritik von Ethereum-Gründer Vitalik Buterin ein. Dieser hatte ausführlich dargelegt, warum eine hochskalierte Blockchain bei Dogecoin mit niedrigeren Transaktionsgebühren unausweichlich auch den Abschied von einem wirklich dezentralisierten Netzwerk bedeuten würde.

Noch aber ist Dogecoin technologisch so organisiert, dass eine Vielzahl von Nodes und Minern die Stabilität gewährleisten. Damit die vorgeschlagenen Updates in Kraft treten, ohne einen Hard Fork zu riskieren, wollen die Entwickler jetzt versuchen, eine Zwei-Drittel-Mehrheit zu erreichen. Musk als reichweitenstarker und prominenter Fürsprecher könnte dabei entscheidend helfen.

Chef von Cardano (ADA) vorsichtig optimistisch für DOGE

Unterdessen hat sich auch Charles Hoskinson in einem Podcast zu Dogecoin geäußert. Hoskinson war einst Mitgründer bei Ethereum (ETH) und hat danach Cardano (ADA) aus der Taufe gehoben. Er meinte jetzt, Dogecoin sei aufgrund seiner Verbreitung und Marktkapitalisierung ein Projekt mit Potenzial. Doch es sei unbedingt technologische Arbeit an DOGE notwendig mit „ernsthaften Entwicklern“. Damit spielte er wohl auf die jetzigen Entwickler bei Dogecoin an, die dies wie etwa Lumin als Hobby betreiben.

Fazit: Musk und Dogecoin – einfach unzertrennbar

Aus technologischer Sicht betrachtet kämpfte DOGE mit den gleichen Problemen wie andere Kryptowährungen, die als Protokoll Proof-of-Work nutzen. Der Durchsatz von Transaktionen ist sehr begrenzt und bei hoher Auslastung der Blockchain steigen die Transaktionsgebühren schnell in nicht effiziente Höhen. Dieses Dilemma zu lösen, ist eine riesige Herausforderung, wie etwa das geplante Update bei Ethereum auf 2.0 zeigt. Bei Dogecoin ist dies nicht anders, doch mit Musk im Rücken könnten Vorschläge zu weitreichenden Upgrades vielleicht schnell eine Mehrheit finden. Kritiker warnen aber auch, dass Musk an Dogecoin seinen Spaß verlieren könnte und der Kurs dann abstürzt.


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