Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin: Technisch ist alles für die Umstellung auf PoS vorbereitet

Unter dem Begriff Ethereum 2.0 verbirgt sich bei ETH, das Protokoll von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake umzustellen und so den technischen Hintergrund der Kryptowährung zukunftssicher zu gestalten. Laut ETH-Erfinder Vitalik Buterin sind die Programmierarbeiten für Ethereum 2.0 abgeschlossen.

Ethereum (ETH) soll sich nach dem Wunsch seiner Erfinders Vitalik Buterin langsam aber sicher vom bisherigen Prinzip Proof-of-Work verabschieden und bis 2021 auf Proof-of-Stake umstellen. Schon seit Wochen ist von den ETH-Entwicklern zu hören, dass dieses Vorhaben unter dem Namen Ethereum 2.0 auf einem guten Weg ist. Nun hat sich Buterin selbst zu Wort gemeldet und spricht von einem „Durchbruch“. Die Ethereum-Stiftung gab unterdessen bekannt, 19 Millionen US-Dollar für die kommenden 12 Monate bereitzustellen, um die Umstellung voranzutreiben.

Ethereum 2.0 vs. Bitcoin (BTC)

Um die Bedeutung von Ethereum 2.0 einschätzen zu können, ist ein Vergleich mit Bitcoin wichtig. Der BTC als Mutter aller Kryptowährungen stößt technisch an seine Grenzen, Proof-of-Work als Prinzip bei Bitcoin führt zu Wartezeiten bei Transaktionen. Bei BTC soll das Problem mit dem Lightning Netzwerk beantwortet werden. Ethereum hingegen will gleich den ganz großen Wurf landen. Wichtig ist bei Ethereum 2.0 neben schnellen Transaktionen, dass auch Smart Contracts unterstützt werden. Laut Buterin erfüllt Ethereum 2.0 zudem die Anforderung, den Datenbestand in der Blockchain in überschaubaren Größen zu halten. Man werde zeitliche Checkpoints setzen und nicht mehr die gesamte Transaktionshistorie bei ETH in jedem Block abbilden. Buterin und die Befürworter von Ethereum 2.0 sehen den ETH so gewappnet, auch bei weiter zunehmender Popularität in der Praxis schnell und sicher zu funktionieren.

Zeitplan für Ethereum 2.0 und was du als Anleger wissen solltest

Ethereum 2.0 wird bereits in Testnets unter dem Projektnamen Project Zero ausprobiert. Von Buterin und der Ethereum-Stiftung verlautete nun, sich 2021 als Zieldatum für die komplette Umstellung vorgenommen zu haben. Allerdings hat zuletzt etwa die Diskussion um Ethereum 1.x klar gemacht, dass in der ETH-Gemeinde nicht unbedingt Einigkeit bei grundsätzlichen Änderungen besteht. Und beim letzten größeren Upgrade von Ethereum, dem Hard Fork Constantinople, sorgten Sicherheitsprobleme für mehrfache Verschiebung. Es bleibt also spannend, ob es Buterin gelingt, die ETH-Nutzer von Ethereum 2.0 zu überzeugen. Dabei dürften allein technische Argumente nicht ausreichen, wenn man eine unharmonischen Hard Fork ausschließen will.


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