IOTA Wallet Firefly jetzt auch in Mobil-Version – mit 17 Monaten Verspätung

Die offizielle IOTA Wallet Firefly ist ab sofort in mobiler Version als App für Android und iOS verfügbar. Eigentlich sollte Firefly Mobile schon zum Start von IOTA 1.5 (Chrysalis) im April 2021 erscheinen.

IOTA feiert ein Erfolgserlebnis: Firefly Mobile ist erschienen und damit gibt es für IOTA endlich auch wieder eine offizielle Wallet, die einfach auf Smartphones unter Android oder Apples iOS zu bedienen ist. Was in der entsprechenden Mitteilung aber nicht mehr erwähnt wird: Eigentlich sollte Firefly Mobile schon im April 2021 launchen, als durch das Upgrade Chrysalis hin zu IOTA 1.5 eine neue Wallet notwendig wurde. IOTA mit seinem einzigartigen Tanglenet ist nicht mit gängigen Software Wallets kompatibel und Anleger müssen deshalb auf die Firefly Wallet zugreifen. Bisher war ihnen dies nur über Desktop Versionen für Windows, Mac und Linux möglich.

Das Entwicklerteam von Firefly Mobile schreibt, dass ihre Apps es erlauben, auch alte IOTA 1.0 hin zu 1.5 migrieren zu lassen. Noch knapp 10 Prozent aller IOTA sind demnach auf der Zeit vor Chrysalis stehen geblieben und mit Firefly Mobile könnte ein Teil davon endlich den Schritt hin zum jetzt geltenden Standard nehmen. Natürlich können mit Firefly Mobile nicht nur IOTA verwahrt, sondern auch gesendet und empfangen werden. Man will bei Firefly höchste Sicherheitsstandards einhalten und bedankt sich ausdrücklich bei der IOTA Community, die beim Testen von Vorabversionen und Erstellen von Übersetzungen in 25 Sprachen – darunter Deutsch – geholfen hat.

Für IOTA ist Firefly Mobile auch im Hinblick auf die Erweiterung des Ökosystems ein immens wichtiges Detail. Zunächst im Seitenprojekt Shimmer (SMR) sollen demnächst noch in 2022 DApps Sparten wie DeFi, NFTs und Gaming erschließen. Viele Anwender benutzen in anderen Ökosystemen wie Ethereum (ETH) (https://block-builders.de/anleitungen/ethereum-kaufen/) dafür schon lange selbstverständlich ihr Smartphone und haben dabei beispielsweise mit Metamask eine mächtige Mobile Wallet als Dreh- und Angelpunkt zur Verfügung. So überrascht es nicht, dass die Entwickler von Firefly Mobile jetzt sagen, dass die Integration von Shimmer das nächste Hauptziel darstellt.

Fazit: Firefly Mobile bei IOTA – besser spät als nie

Langjährige Anleger bei IOTA werden sich noch an das Fiasko mit der früheren Wallet Trinity erinnern, wo eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Februar und März 2020 eine vierwöchige Notabschaltung des Tanglenets nötig machte. Die Firefly Wallet ist bisher nicht durch sicherheitsrelevante Fehler aufgefallen und man darf hoffen, dass dies auch für die mobile Version gelten wird. Doch das Beispiel von Firefly Mobile zeigt trotzdem, das Zeitpläne bei IOTA mit großer Skepsis zu genießen sind.


14 Kommentare

  1. Von einer seriösen Berichterstattung erwarte ich zumindest eine gescheite Quellenangabe.

    „Eigentlich sollte Firefly Mobile schon zum Start von IOTA 1.5 (Chrysalis) im April 2021 erscheinen.“

    Wo nehmen Sie diese Behauptung her Herr Fiedler?

  2. Danke für den Beitrag, die Kritik mit der Verzögerung von 17 Monaten ist absolut gerechtfertigt. Besser spät als nie, sagt man doch so schön. Hoffentlich bleiben die Finanzen stabil bei IOTA, wenn ein Projekt sich um 17 Monate verzögert reist das erstmal ein Riesenloch in die Projektkasse.

      • Wenn ich ein Magier wäre…

        …würde ich mit der rechten Hand ablenken und mit der linken verdeckt arbeiten.

        Musk fasziniert mich mit seinem Dogecoin Theater, natürlich kennt er die Technik.

        Dann wird der Strom & Energieapostel zum Bitcoin Fan, solide Technik die begeistert.
        Die Kurse explodieren und kurze Zeit später hat er überraschend erkannt: Bitcoin braucht ja urviel Strom und langsam ist es auch.

        Wichtiger ist, was er nicht sagt. Kein einziges Wort über IOTA, die perfekte Technologie für Musk Unternehmen.

        Also, wenn ich dieser Zauberer wäre, würde ich klammheimlich, natürlich ganz verdeckt, a bisserl IOTA kaufen.
        Gleichzeitig würde, natürlich ganz verdeckt, IOTA mit unglaublicher Power, testen und entwickeln.

        Sogar ein notwendiger, zentraler Server wäre weder technisch nich vom Marketing ein Problem.
        Dann wäre es eine Tesla Cloud, eine freie natürlich.

        Es wird spannend.

  3. Richtig ist, dass man mit MetaMask eine wallet fürs Handy hat.
    Aber auf iOS funkt die App auch nicht gerade super. Wenn man mal schnell was kaufen will oder verkaufen, kann es durchaus mal vorkommen, das man ewig rumprobieren muss, App schließen usw.
    Also nur weil es was schon für andere blockchains gibt, heißt es nicht, dass es fürs Smartphone besser ist

  4. Es darf nicht vergessen werden, dass es hierbei um allerhöchste
    Sicherheitsansprüche geht.

    Besser eine zeitliche Verzögerung, aber dafür absolut sicher.
    Wer sich hierbei hetzen lässt, hat schon verloren.
    IOTA soll schließlich für immer bleiben!

    Danke an die Entwickler! Erstklassige Arbeit!

  5. Und wieder wird die Nachricht nach einem Tag „aktualisiert“, dass die Nachricht bei Google wieder ganz oben erscheint. Das ist eine erbärmliche Art seine Artikel an den Mann zu bringen. Das dieser Typ überhaupt noch Artikel veröffentlichen darf mit solchen Praktiken. Ich hoffe Sie beschränken Ihre Arbeit auf diese Webseite. Sie verdienen nicht den Hauch einer Anerkennung für Ihre Arbeit, die übrigens auch ausschliesslich in eine Richtung geht und noch nie objektiv war.

    • Was will man erwarten, wenn die primären und einzigen Informationsquellen hier nur die äusserst ’seriösen‘ Freunde des Hauses, ‚HUND‘ und ‚BUFFY‘ zu sein scheinen.

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