Ripple: XRP Whales stocken Bestände auf und positives Zeichen im Prozess gegen SEC

Ripple (XRP) erhält Rückenwind von zwei Seiten: Großanleger haben ihre Bestände in den letzten Monaten deutlich erhöht. Und die Veröffentlichung interner Dokumente im Prozess gegen die SEC entlastet Ripple.

Zu Ripple (XRP) machen Nachrichten die Runde, welche für das umstrittene FinTech-Unternhmen mit seiner eigenen Kryptowährung sprechen. Zum einen sind schlussendlich wichtige Dokumente von Ripple veröffentlicht worden, um die es im Verfahren gegen die US-Börsenaufsicht SEC lange ein Hin-und-her gegeben hatte. Sie wurden im Vorfeld von Beobachtern als „zentrale Beweismittel“ eingestuft und betreffen die Einschätzung von durch Ripple beauftragte Juristen aus dem Jahr 2012, ob und wie man XRP bei Erstverkäufen legal auf den Markt bringen könnte. Ihr findet die englischsprachigen Originale hier und hier.

Beantragt hatte die Herausgabe dieser Schriftsätze die SEC, die sich davon Material für ihre These erhoffte, dass Ripple sehr wohl wusste, für den Verkauf von XRP eine Genehmigung zu brauchen. Doch nun zeigt sich auch nach Einschätzung von Krypto-Jurist James Filan: Ripple hörte in 2012 auf die Experten. Das erste der beiden Memos warnte Ripple, der angedachte Verkaufsweg von XRP lege nahe, dass es sich bei XRP um Securities (Wertpapiere) handeln werde. Daraufhin besserte Ripple nach und bekam im zweiten Memo attestiert, nun höchstwahrscheinlich mit XRP nicht in die durch die SEC genehmigungspflichtige Klasse Securities eingestuft zu werden. Filan fasst zusammen: Ripple beweist mit den Memos pro-aktives Vorgehen und entlastet den Vorwurf, XRP leichtsinnig oder sorglos verkauft zu haben.

News aus dem Prozess Ripple vs. SEC schicken XRP ins Plus

Der Markt reagierte positiv auf diese Entwicklung und schickte XRP temporär am Wochenende um rund 10 Prozent ins Plus. Wie Filan schätzte auch der zweite bekannte juristische Prozessbeobachter Jeremy Hogan die neue Situation als gut für Ripple ein. In einem Video nennt Hogan das Beharren der SEC auf die Einführung der Memos als Beweismittel in das weiter laufende Verfahren einen „groben Fehler“, mit dem sich Behörde keine Gefallen getan habe. Zumindest für den Moment schaut es also so aus, als ob Ripple im Prozess mit der SEC wegen XRP Oberwasser bekommt.

Schon bevor die Memos öffentlich wurden, gab es ein zweites wichtiges Zeichen pro XRP. Der Datendienst Santiment zeigte Ende letzter Woche auf, dass Ripple Whales seit Dezember 2021 für mindestens gut 710 Millionen US-Dollar XRP nachgekauft haben. Dies sei die zweite große Kaufwelle für XRP in den vergangenen fünf Jahren und beziehe sich auf Anleger, die ohnehin schon mehr als 10 Millionen XRP gehalten hätten. Hier geben sich zwei Ansätze zur Erklärung: Auf der einen Seite hat sich die Preiskurve von XRP gegen Bitcoin (BTC) in den zurückliegenden Wochen positiv entwickelt und so könnte die Strategie darauf abzielen, indirekt über XRP Bitcoin im Visier zu haben. Und zum Zweiten dürfte auch die XRP Whales den Prozess von Ripple mit der SEC genau beobachten. Falls sie sich hier früher als andere darauf festlegten, dass die SEC mit ihrer Anklage in schwere Gewässer gerät, bedeutet dies auch gestiegene Comeback Chance für XRP mit entsprechenden Gewinnmöglichkeiten.

Fazit: Ripple und XRP gewinnen Vertrauen der Märkte zurück

Die jüngsten News zu Ripple stimmen positiv in Sachen XRP, das beweist die Preiskurve ebenso wie die juristische Bewertung zum SEC-Prozessrisiko. Doch vor Gericht ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und die Kryptomärkte wirken aktuell generell ziemlich nervös. So ist keineswegs ausgemacht, ob derzeit schon der Moment gekommen ist, XRP mit Kaufordern zu bedenken. Aber die ganz große Panik vor einem Totalabsturz von XRP scheint verflogen.


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