Basketballstar Michael Jordan sagte 100 Millionen Deal mit Kryptowährung ab

Michael „Air“ Jordan hat vor Jahren ein Geschäft abgelehnt, welches ihm 100 Millionen US-Dollar in einer neuen Kryptowährung verschafft hätte. Dieses kleine Geheimnis enthüllte nun Jordans Agent. Womöglich bewies der Superstar des Basketballs mit seiner Absage ein gutes Gespür.

Während die großen Ligen des Profisports weltweit in der Coronakrise pausieren, trösten sich Sportfans gerne mit Dokumentarfilmen. Bei Netflix feiert aktuell die Serie „The Last Dance“ Erfolge, welche das aktive Karriereende von Michael „Air“ Jordan“ beleuchtet, dem wohl besten Basketballes aller Zeiten. Kaum verwunderlich, dass nun auch Jordans Umfeld wieder im Rampenlicht steht. David Falk als Jordans ehemaliger Agent erzählte nun eine Episode aus der Zeit, als 2016 bis 2018 der erste Kryptoboom ausbrach und millionenschwere ICOs an der Tagesordnung waren. Sagenhafte 100 Millionen US-Dollar seien Jordan angeboten worden, wenn er für nur zwei Stunden bei einer ICO als Werbefigur zur Verfügung stünde, verriet David Falk laut Nachrichtensender CNN. „Gott segne ihn. (…) Er ist sehr, sehr wählerisch in den Dingen, an denen er beteiligt sein will“, fasste Falk die auf den ersten Blick doch überraschende Absage Jordans zu vermeintlich leicht verdientem Geld zusammen.

Welche damals neue Kryptowährung „Air“ Jordans Gunst teuer erkaufen wollte, sagte Agent Falk aber nicht. Spekuliert wird über zwei der berühmtesten Scams, die in den Zeitraum passten, Bitconnect (BCC) und OneCoin. Hinter diesen mit groß angelegten Kampagnen auf den Markt gebrachten Coins verbargen sich in Wirklichkeit betrügerische Schneeballsysteme und Anleger haben Totalverluste erlebt. Jordan wäre wohl in Coins bezahlt worden und hätte sein weitgehend sauberes Image verloren. Die Story wirft aber einmal mehr ein Licht darauf, welche Summen in der Kryptobranche anscheinend ohne Zucken ausgegeben werden und welche Praktiken vorkommen. Wir erinnern etwa an den Domainkauf von „Voice.com“ durch EOS für 30 Millionen US-Dollar, das Gaunerstück von KaratGold Coin oder die merkwürdigen Geschäftsgebaren von Savedroid.

Basketball und Kryptobranche

Auch wenn es Michael Jordan (geschätztes Vermögen 2,1 Milliarden US-Dollar) vermieden hat, direkt mit der Kryptobranche in Verbindung gebracht zu werden. Die NBA als US-Profiliga mit weltweiter Strahlkraft sieht Chancen und will nach Vorbild von CryptoKitties ein Krypto-Game herausbringen. Schlagzeilen machte zudem Spieler Spencer Dinwiddie, der seinen millionenschweren Vertrag in Token abbilden wollte, damit sich Anleger an seinem Erfolg beteiligen könnten. Dieses Ansinnen verbot die NBA. Und wer weiß schon, ob nicht Sportstars etwa aus Fußball, Tennis oder Formel 1 nicht künftig doch bereit sind, gegen Bezahlung Werbung für Krypto-Projekte zu machen. Das Beispiel „Air“ Jordan lehrt aber, dass Du als Anleger nicht blind möglichen Empfehlungen von sportlichen Vorbildern folgen solltest, auch wenn sie sehr verlockend klingen.


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