Bitcoin: Kurs steigt zweistellig – Was treibt den Preis von BTC?

Der Kurs von Bitcoin (BTC) hat in vergangenen 24 Stunden um fast 20 Prozent zugelegt und die Marke von 9.000 US-Dollar überstiegen. Anleger fragen sich: Ist das eine nachhaltige Entwicklung oder handelt es sich um ein temporäres Zwischenhoch?

Bitcoin (BTC) bestätigt inmitten der wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Coronakrise seinen Ruf als hoch volatile Anlage. Mitte März mussten Händler noch erleben, wie der Kurs von BTC am „schwarzen Donnerstag“ um 40 Prozent nachgab und zeitweise unter 4.000 US-Dollar rutschte. Jetzt macht sich BTC wieder auf in die andere Richtung: Fast 20 Prozent Kursgewinn hievten BTC innerhalb von 24 Stunden auf die Marke von über 9.000 US-Dollar. Auch führende Altcoins wie Ethereum (ETH) vollziehen die Aufwärtsbewegung. Woher kommt der wiedergefundene Optimismus und ist die Hoffnung berechtigt, dass wir BTC bald schon über 10.000 US-Dollar sehen?

Bitcoin Halving – 12. Mai 2020 naht

Die meisten Analysten prognostizieren bereits seit Monaten, dass das für den 12. Mai anstehende Bitcoin Halving Preistreiber werden könnte. Die historischen Charts für BTC zeigen: Bei den vorhergegangenen Bitcoin Halvings in 2012 und 2016 zog der Kurs vor dem Halving leicht an und setzte anschließend etwas zeitversetzt in Richtung neuer Allzeithochs in Bewegung. Anfang April standen für Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) Halvings an und deren Kurse verfolgen dieses Muster bislang. Allerdings waren dort die Ausschläge zeitlich wesentlich näher am eigentlichen Halving zu beobachten. Bei BTC sind es immerhin noch 13 Tage, nicht nur auf den Kryptomärkten eine lange Strecke. Falls sich die Geschichte der Bitcoin Halvings wiederholt, wären zum 12. Mai Kurse von um 12.000 US-Dollar als 12-Monats-Hoch zu erwarten und in der zweiten Jahreshälfte könnte das historische Allzeithoch von gut 20.000 US-Dollar ins Visier genommen werden.

Aktienmärkte und Bitcoin – enger verknüpft als angenommen?

Der „schwarze Donnerstag“ hatte vor Augen geführt, dass BTC sich panischen Reaktionen auf den klassischen Aktienmärkten nicht entziehen konnte. Als dort die Kurse abstürzten, weil die wirtschaftlichen Ausmaße der Coronakrise begriffen wurden, bekamen auch Kryptohändler kalte Füße. Die oft vertretene These, dass BTC sich weitgehend unabhängig von der Realwirtschaft und Aktienmärkten entwickelt, ist spätestens seitdem kaum noch zu halten. Umgekehrt bedeutet dies: Als in dieser Woche auf den internationalen Aktienmärkten wieder Erholung auftrat, profitiert davon auch Bitcoin. Ob Politik und Wirtschaft die Folgen der Coronakrise tatsächlich in den Griff bekommen, ist aber noch nicht bewiesen. Die Stimmung bleibt angespannt und könnte in beide Richtungen auf den Kurs von BTC abfärben.

BTC darf auf kryptofreundliche Umgebung hoffen

Fachleute betonen: Die Coronakrise sorgt für steigende Nachfrage in bargeldlosen Bezahllösungen. Immer mehr Notenbanken arbeiten an Central Bank Digital Currencies (CBDCs), sie wollen mit staatlichen Digitalwährungen dem Trend Folge leisten. Facebook Libra hat wieder Fahrt aufgenommen, in China sind erste Testprogramme für einen „E-Yuan“ ein offenes Geheimnis. In solchem Umfeld steigt die Akzeptanz für BTC als Mutter aller Kryptowährungen, rechtliche Unsicherheiten werden ausgeräumt, Bürger und institutionelle Investoren beginnen, sich im Detail mit BTC zu beschäftigen. Diese Signale sprechen für weiter steigende Kurse bei BTC, bei der das Bitcoin Halving als Inflationsbremse sein Übriges tut.

Fazit: Zeichen für Bullenmarkt bei BTC stehen gut

Am Donnerstagmorgen gab es keine Anzeichen dafür, dass BTC wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 9.000 US-Dollar fällt. Im Gegenteil scheint der Markt die magischen weil fünfstelligen 10.000 US-Dollar pro Bitcoin anzupeilen. Gut möglich, dass eine Verschnaufpause Nervosität auslöst. Genauso gut möglich aber auch, dass BTC erneut einen Bullenritt gestartet hat und den vorerst bis zum Bitcoin Halving durchhält. Die psychologischen Faktoren für den Kurs von BTC sind durchweg positiv, doch die wirtschaftlichen Unsicherheiten in der Coronakrise sollten nicht leichtfertig ausgeklammert werden.


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