Bitcoin Miner in 2019 mit geschätzten 5 Milliarden US-Dollar Einnahmen

Bitcoin Mining war auch im Kryptojahr 2019 ein Milliardengeschäft: Geschätzt 5 Milliarden US-Dollar durften Bitcoin Miner insgesamt auf ihren Konten verbuchen. Der Löwenanteil davon stammt aus dem Verkauf geschürfter BTC, dazu kommen Gebühren für abgewickelte Transaktionen.

Auf das Mining von Bitcoin (BTC) spezialisierte Marktteilnehmer sind 2019 trotz schwierigen Umfelds offenbar auf ihre Kosten gekommen: Zusammengerechnet 5 Milliarden US-Dollar nahmen die BTC Miner ein, schätzt eine aktuelle Studie. Als Grundlage für die Berechnung wurde dabei angenommen, dass die Miner ihre frisch geschürften BTC immer gleich zum jeweiligen Marktpreis verkauft haben. Der Kurs von Bitcoin schwankte 2019 zwischen rund 3.500 US-Dollar und gut 12.000 US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass sich Bitcoin Ming erst ab einem Kurs von mindestens 4.000 US-Dollar rechnet. Zu den hochgerechneten Einkünften von 4,9 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von BTC kommen etwa 146 Millionen US-Dollar, die als Gebühren für das Validieren von Transaktionen erhoben wurden. 2018 als BTC durchschnittlich höher notierte als 2019 sollen die Bitcoin Miner etwa 5,26 Milliarden US-Dollar Einnahmen generiert haben.

Bitcoin Halving im Mai 2020 ändert Bedingungen für Miner

Mitte Mai wird das Bitcoin Halving aktiviert, was dazu führt, dass es für einen neuen Block nur noch 6,25 BTC Belohnung statt wie im Augenblick 12,5 BTC gibt. Was im Konzept von Bitcoin als automatisch eingebaute Inflationsbremse wirken soll, hat auch Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von Minern. Denn sie müssen von Einkünften ihre Ausgaben abziehen, die hauptsächlich durch Hardware (Asic Miner) und Stromkosten entstehen. Da sich an diesen Parametern wenig ändern dürfte, parallel aber mit gleicher Rechenpower weniger BTC geschürft werden, müssen die Mining Pools ihre Kalkulation zum Bitcoin Halving aktualisieren. Als im Kryptowinter 2018/9 der Kurs von BTC wochenlang unter kritische Marken fiel, legten Miner Kapazitäten still, was wiederum einer Studie zufolge den Bitcoin-Kurs weiter drückte. Das Gros der Prognosen erwartet durch das Bitcoin Halving aber positive Impulse, da neue BTC rarer werden und der Markt weiterhin nach BTC verlangt.

Das schwierige Geschäft mit BTC Mining

Unter den jetzigen Bedingungen scheint sich Bitcoin Mining vor allem in China noch zu lohnen, wo die Energiekosten niedriger sind als in der westlichen Welt. In den USA machte zuletzt ein Start-up von sich reden, welches selbst Ökostrom für sein Bitcoin Mining produzieren will. Layer1 geht davon aus, dass sich dieser Ansatz ab Kurswerten von BTC über 10.000 US-Dollar rechnet. Generell können wir festhalten: Bitcoin Halving und Kursentwicklung haben das Potenzial, dass sich auch in der Sparte Bitcoin Mining etwas tut und in optimistischen Szenarien das Schürfen von BTC außerhalb Chinas wieder attraktiver wird.


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