Cardano (ADA): Gründer Hoskinson auf Afrika-Tour, Abmachung mit Burundi

Auch wenn die Preiskurve von Cardano schwächelt – Gründer Charles Hoskinson rührt die Werbetrommel, diesmal mit hochrangigen Treffen in Afrika. Ist das die Zukunft für ADA?

Wirklich zugeben mag es bei den Verantwortlichen von Cardano (ADA) niemand – aber das große Upgrade Alonzo im September war wohl eher ein Rohrkrepierer. Die im Vorfeld erreichten Allzeithochs von Cardano von um 3 US-Dollar wurden seitdem trotz positiver Trends am Gesamtmarkt nicht wieder erreicht, die ach so großartigen Smart Contracts für ADA halten nicht, was sie versprachen. Also versucht der als exzentrisch bekannte Gründer von Cardano, Charles Hoskinson, auf anderem Weg, die Aufmerksamkeit für ADA hochzuhalten.

Auf seinem Twitter Account hat Charles Hoskinson in den vergangenen Tagen Fotos von einer Afrika-Tour verbreitet. Mit niemandem geringeren als den Präsidenten von Sansibar und Burundi ist Hoskinson dort zu sehen, mal in Lederjacke, mal im Anzug. In Burundi hat er eigenen Angaben zufolge sogar ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, also eine legal unverbindliche Absichtserklärung. Für was? Nun, welche Aufgabe Cardano in Burundi erfüllen will, das verrät Hoskinson seinen 750.000 Followern auf Twitter dann doch nicht so genau.

Cardano Chef Hoskinson, der große Afrika Freund

Spöttische Vergleiche zu den Smart Contracts bei Cardano liegen da nahe, die zwar existieren, aber ihren Sinn in der Praxis aufgrund ihrer weitreichenden Einschränkungen nicht demonstrieren können. In Burundi, so deutet Hoskinson dann doch an, soll es um irgendwas mit „digitaler Transformation“ gegangen sein. So ähnlich dürfte es wohl in Sansibar gewesen sein, wo es ebenfalls ein hübsches Foto von Hoskinson mit dem dortigen Präsidenten gibt. In Äthiopien dann erinnert Hoskinson dann per Twitter an das Großprojekt, durch digitale Identitäten das Bildungssystem für 5 Millionen Menschen „digital zu transformieren“.

Nun ist unbestritten, dass sich Input Output als Blockchain-Firma hinter Cardano für Afrika einsetzt. Ein Afrika Summit für Cardano im April brachte durchaus innovative Projekte hervor, etwa im Bereich Mobilfunk. Das Bildungsprojekt in Äthiopien mit Cardano läuft bereits an. Die Ideen dazu, wie Blockchains und damit verbundene technologische Lösungen den armen Ländern Afrikas vorwärts helfen können, sind keine Spinnerei. Der Hang von Hoskinson zu Buzzwords und Übertreibungen ist eine Angelegenheit für sich.

Fazit: Auf Cardano warten weiter Hausaufgaben

Ob die mit Inbrunst gezeigten Aktivitäten von Hoskinson für Cardano in Afrika je den Geldwert von ADA erhöhen können, ist ungewiss. Westliche Anleger warten auf weitere technologische Upgrades bei Cardano, damit dort Smart Contracts doch noch wettbewerbsfähig werden und Sparten wie DeFi offen stehen. Der Kurs von ADA stagniert derweil bei um 2 US-Dollar und damit rund 30 Prozent unter den Höchstwerten vor dem Upgrade Alonzo, welches sich im Nachhinein zu einer PR-Blamage entwickelt.


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