DeFi Token wie Chainlink und Uniswap von Bitcoin Preissturz kalt erwischt

Der Einbruch des Kryptomarkts vom Dienstag hallt nach und es zeigt sich: Führende DeFi Token von AAVE bis Uniswap (UNI) wurden vom Preissturz bei Bitcoin noch härter getroffen als BTC selbst.

Dramatische Stunden erlebte die Preiskurve von Bitcoin (BTC) vorgestern und in dem negativen Strudel zog die Leitwährung den Gesamtmarkt mit nach unten. Im Rückblick offenbart sich: Die boomende DeFi Sparte konnte in Form ihrer Bluechips wie Chainlink (LINK) oder Uniswap (UNI) der Dynamik nichts entgegensetzen, als Bitcoin taumelte. Als sich am Mittwoch die Situation beruhigte, standen für BTC etwa 11 Prozent Minus zu Buche und bei Ethereum (ETH) waren es gar 15 Prozent. Doch wer gehofft hatte, der stetige Wachstum in Sachen DeFi könne zugehörige Altcoins vom Trend abkoppeln, lag falsch.

  • Uniswap (UNI) musste 15 Prozent Minus verkraften und hat zudem möglicherweise ernsthaft Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC.
  • Chainlink (LINK), der führende Datendienst für DeFi, machte 16,4 Prozent Minus.
  • AAVE kam mit 12,5 Prozent Minus etwas glimpflicher davon.
  • PancakeSwap (CAKE) als großer Konkurrent von Uniswap rauschte um 17,4 Prozent ins Minus.
  • Terra (LUNA) als DeFi Bluechip mit Fokus auf Stablecoins konnte sich mit „nur“ 8,3 Prozent Minus vergleichsweise ordentlich behaupten.

Solana (SOL) kann Status als Star der Stunde bestätigen

Der große Ausreißer unter diesen Umständen blieb Solana (SOL), den viele ebenfalls als DeFi Token einstufen. Solana rutschte zwar temporär in den roten Bereich, hat aber bereits seinen rasanten Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Nach dem Allzeithoch vom Wochenanfang bei SOL mit 185 US-Dollar hat Solana aktuell sogar die psychologisch wichtige Hürde von 200 US-Dollar scheinbar mühelos genommen und markiert mit 214 US-Dollar erneut ein beeindruckendes Allzeithoch.

Fazit: Guter Zeitpunkt, um in DeFi Altcoins zu investieren?

Die Analysen nach dem Preissturz bei Bitcoin legen nahe, dass die roten Stunden von Spekulationsgeschäften ausgelöst wurden. Eine dadurch bewirkte gesunde Marktbereinigung sei im Grunde zu begrüßen. So ergeben sich durchaus Argumente dafür, die aktuelle Situation dafür zu nutzen, um DeFi Altcoins in sein Portfolio aufzunehmen. Eine Erkenntnis für Dich als Anleger bleibt in jedem Fall: Selbst wenn Bitcoin und DeFi theoretisch zwei verschieden Paar Schuhe sind – der psychologische Effekt von deftigen Preisbewegungen bei BTC lässt DeFi keineswegs kalt, sondern schlägt tendenziell sogar überproportional durch.


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