Erste Bank öffnet sich für Bitcoin (BTC)

Der mexikanische Multimilliardär Ricardo Salinas Pliego ist als entschiedener Verfechter von Bitcoin (BTC) bekannt, Jetzt will er die zu seinem Firmenimperium gehörende Banco Azteca in Richtung Bitcoin öffnen.

In Mittel- und Lateinamerika ist Bitcoin (BTC) durch den Vorstoß von El Salvador zum heißen Thema geworden. Denn El Salvador hat beschlossen, Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen und damit dem US-Dollar als lokaler Währung gleichzustellen. In Nachbarländern gibt es Sympathien für diesen Schritt, der auch darauf abzielt, sich von der Inflation beim US-Dollar abzukoppeln. In dieser Kerbe stößt jetzt Ricardo Salinas Pliego, ein Multimilliardär aus Mexiko. Pliego hatte seine Landsleute schon im November 2020 vor Inflation gewarnt und zugleich für Bitcoin als Alternative zu Fiat geworben.

Jetzt wiederholte der beredte Pliego in einem Interview seine Position und nannte klassische Währungen sogar „Betrug“. Bitcoin hingegen gehöre in das Portfolio eines jeden Anlegers, weil BTC weltweit gehandelt werde und der Wert von Bitcoin anerkannt sei. Anschließend meldete sich Michael Saylor zu Worte, der als Gründer und Chef von MicroStrategy sein Unternehmen auf eine Pro-Bitcoin-Stratgeie ausgerichtet hat. Saylor meinte auf Twitter, um den Wohlstand zu sichern, liege Pliego richtig mit der Empfehlung für Bitcoin.

https://twitter.com/RicardoBSalinas/status/1409048815722696708

Nun ist es für die reichen Unternehmer vergleichsweise einfach, einen (großen) Teil ihres Vermögens in Bitcoin umzuschichten und so der Inflation in US-Dollar aus dem Weg zu gehen. Doch für den kleinen Sparer in Mexiko oder El Salvador sind solche strategischen Entscheidungen oft gar nicht so leicht umzusetzen. Hier jetzt will Ricardo Salinas Pliego einen wichtigen Schritt machen und die mexikanische Banco Azteca für Bitcoin öffnen. Man arbeite bereits daran, dass die Banco Azteca BTC akzeptiere, schrieb Pliego Richtung Saylor. Damit werde seine Bank die erste in Mexiko sein. Details sollen bald folgen.

Fazit: Bitcoin im Alltag – löst El Salvador Dominoeffekt aus?

Die Banco Azteca verwaltet nach eigenen Angaben mehr als 30 Millionen Konten in Mexiko mit gut 120 Millionen Einwohnern. Damit ist sie eines der größten Geldhäuser des Landes. Hier liegt der Clou des Vorstoßes von Ricardo Salinas Pliego: Wenn die Kunden der Banco Azteca auch in Bitcoin rechnen können, ist das ein Schritt Richtung Massenadoption. Zwar nicht so weitreichende und politisch gewollt wie in El Salvador – doch trotzdem können solche Aktionen verdeutlichen, ob sich große Teile der Bevölkerung für Bitcoin entscheiden. Denn eins eint die Staaten in Mittel- und Südafrika: Eine tief sitzende Skepsis gegenüber den USA und ein wenig entwickeltes Banksystem, wo Gebühren für länderübergreifende Transaktionen hörend hoch sind. Beide dieser Probleme löst Bitcoin auf seine Art und Weise.


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