IOTA kommt bei EU-Projekt SECANT zur Cybersicherheit zum Zuge

Die IOTA Stiftung freut sich, beim EU-Projekt SECANT teilzunehmen und dort Technologie und Expertise für Cybersicherheit speziell im Gesundheitswesen einzubringen. Dotiert ist der Job mit 535.000 Euro bis 2024.

Im Rahmen von EU-Projekten erfährt IOTA regelmäßig Anerkennung, etwa bei Smart Cities wird IOTA als „Key Innovator“ gewürdigt. Nun hat die IOTA Stiftung per Blogpost einen weiteren Einsatz für die EU bekannt gegeben. Bei SECANT (Security and Privacy Protection in Internet of Things Devices) sollen EU-weit die Fäden zusammenlaufen, wenn es darum geht, die Gesundheitssysteme vor Online-Attacken zu schützen und Daten sicher zu dokumentieren. Vorerst bis 2024 stehen für SECANT gut 5 Millionen Euro zur Verfügung, von den den 535.000 Euro an die IOTA Stiftung gehen.

IOTA soll bei SECANT zunächst die gemeinsame Datenbasis organisieren. Die Idee ist, dass zum einen Ärzte, Krankenhäuser und weitere Punkte der Krankenversorgung Informationen zu Patienten festhalten können und gesetzeskonform gegebenenfalls auch Kollegen zugänglich machen. IOTA will hier sein Modul IOTA Identity einbauen, das in den Niederlanden bereits im Bankenwesen erprobt wird. Mit IOTA Identity könnten auch Lieferketten von medizinischer Ausrüstung und Medikamenten dokumentiert werden. Mit IOTA Streams soll zudem eine Art Messenger für Maschinen und Personal vorschlagen werden, um in gesicherter Umgebung sensible Daten bei SECANT auszutauschen.

Die IOTA Stiftung beziffert den durchschnittlichen Schaden, den Cyberangriffe auf das Gesundheitssystem verursachen, auf mindestens 7 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Attacken steige. In Deutschland erinnert man sich in diesem Zusammenhang an lahmgelegte Computersysteme in Krankenhäusern, die den Tagesbetrieb gefährlich stören. SECANT will der Branche auch Software zur Verfügung stellen, mit der sie Online-Schutzwälle verbessert und im Fall der Fälle handlungsfähig bleibt. SECANT ist Teil des groß angelegten EU-Programm Horizont 2020, mit der branchenspezifisch die digitale Transformation vorangetrieben wird und EU-Lösungen als Alternativen zu den kommerziellen Angeboten aus den USA entstehen.

Fazit: IOTA etabliert sich als EU-Dienstleister

Zwar sind die genannten Summen bei SECANT für die IOTA Stiftung nur ein kleiner Posten, doch wichtiger ist die Chance, Praxistauglichkeit zu demonstrieren. Denn klar bleibt: Die EU will gemeinsame Datenbanken und Online-Netzwerke schaffen und überall dort, wo dies passiert, wittert auch IOTA die Möglichkeit, seine Technologie zu etablieren. Dabei steht IOTA als Zahlungsmitttel allerdings nicht im Konzept und Auswirkungen auf die Preiskurve von IOTA sind allenfalls indirekt und mittelfristig zu erwarten. Längerfristig sind Referenzfälle wie SECANT für IOTA möglicherweise die Tür hin zur Anerkennung als Standard und ein Bereich, in dem die Frage nach dem dezentralisierten IOTA 2.0 nicht so dringlich ist wie in der Kryptoindustrie selbst.


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