MicroStrategy: Jetzt 650 Millionen US-Dollar für Bitcoin angeworben

Das Volumen der für den Kauf von Bitcoin (BTC) ausgegebenen Wandelanleihen bei MicroStrategy hat sich von 400 auf 650 Millionen US-Dollar erhöht. Damit setzt das Nasdaq-Unternehmen seine viel beachtete Strategie Richtung Bitcoin fort.

MicroStrategy zementiert sein neues Image als Bitcoin Pionier unter den Nasdaq-Unternehmen. Die US-Firma platzierte laut Pressemitteilung erfolgreich vorrangige Wandelanleihen für 650 Millionen US-Dollar. Noch vor wenigen Tagen war bei dieser Aktion ein Volumen von „nur“ 400 Millionen US-Dollar angestrebt worden. Das neue Kapital soll für den Kauf von Bitcoin (BTC) eingesetzt werden. Bei jetzigen Marktpreisen wird MicroStrategy also rund 34.200 Bitcoin ankaufen können, Zum Vergleich: Etwa 900 Bitcoin werden täglich von Minern geschürft und kommen zum einem Gutteil frisch auf den Markt.

Der Bitcoin Whale MicroStrategy

Microstrategy ist eigentlich ein auf Software-Entwicklung konzentriertes Unternehmen und hatte im August damit begonnen, seine Geldreserven in Bitcoin umzuschichten. Begründet wurde dieser Schritt als Schutz von erheblichen Inflationsgefahren und zusätzliche Gewinnchancen durch das „digitale Gold“ Bitcoin. In insgesamt drei Tranchen bis Anfang Dezember investierte MicroStragey zusammengerechnet 475 Millionen US-Dollar in Bitcoin und hält dadurch mittlerweile 40.824 BTC. Das Investment liegt deutlich im Plus und die Börse hat den Kurs von MicroStrategy positiv aufgenommen. Zwar hat sich die Aktie derzeit von Ständen über 300 US-Dollar wieder verabschiedet, liegt aber mit um 295 US-Dollar weit über dem Stand von gut 120 US-Dollar beim Start der massiven Anlagen in Bitcoin.

Die jetzigen Wandelanleihen werden mit 0,75 Prozent verzinst und zum 15. Juni 2025 fällig. MicroStrategy berichtet, dass sie durch ein Private Offering an ausgewählte institutionelle Investoren veräußert wurden. Diese dürften bei ihrem Engagement neben den Entwicklungschancen von MicroStrategy im Kerngeschäft Software auch Kursgewinne im Auge gehabt haben, denn die Wandelanleihen waren mit dem Zweck von BTC Käufen beworben worden. Offenbar war das Interesse an dem Deal größer als erwartet und so entschied sich MicroStrategy, das Volumen auf 650 Millionen US-Dollar zu erhöhen, von denen nach Abzug von Gebühren etwa 635 Millionen US-Dollar für den Ankauf von Bitcoin zur Verfügung stehen.

MicroStrategy ließ zunächst offen, ob man bereits begonnen hat, BTC zuzukaufen und auf welchen Kanälen die beachtliche Menge von Bitcoin erworben werden soll. Laut aktuellen Studien werden die frisch geschürften Bitcoin ziemlich mühelos vom Markt aufgenommen, da sich mit PayPal und Square bereits zwei andere Großunternehmen durch die Erweiterungen ihrer Geschäftsaktivitäten mit BTC eindecken müssen.

Fazit: Bitcoin profitiert von der MicroStrategy Taktik

Die deutlichen Signale an Börse und Öffentlichkeit von MicroStrategy, Bitcoin gegenüber dem US-Dollar zu bevorzugen, schlagen Wellen. MicroStrategy-CEO Michael Saylor ist zum viel zitierten BTC-Fan geworden und wiederholt seine Argumente pro Bitcoin geduldig. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten mit Tendenzen Richtung Inflation sei Bitcoin der natürliche Wertspeicher im 21. Jahrhundert und von vielen nach wie vor unterbewertet. Daraus ergeben sich gute Gewinnaussichten, so Saylor. Börse und Investoren folgen dieser Botschaft und die nicht wenige erwarten, dass andere Großunternehmen dem Beispiel von MicoStrategy folgen werden. Für den BTC-Markt ergibt sich daraus eine Situation, in der die Nachfrage vorhersehbar hoch bleibt und Kursgewinne wahrscheinlich scheinen.


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