MicroStrategy stockt Reserven in Bitcoin weiter auf – Börse jubelt

Das Nasdaq-Unternehmen MicroStrategy hat erneut groß in Bitcoin investiert und für 50 Millionen US-Dollar 2.547 BTC gekauft. Seit August schichte MicroStrategy Geldreserven in Bitcoin um und wird an der Börse dafür mit positiven Kurssprüngen belohnt.

Bitcoin als Wertspeicher mit zusätzlichen Gewinnchancen – das US-Unternehmen MicroStrategy macht keinen Hehl um seine Motivation, warum man seine Reserven konsequent in BTC investiert. Als MicroStrategy im August seine erste Tranche Bitcoin für rund 250 Millionen US-Dollar kaufte, begründete dies CEO Michael J. Saylor ausführlich mit Inflationsrisiken und Bitcoin als Bollwerk dagegen. Im September dann flossen weitere 175 Millionen US-Dollar Geldreserven von MicroStrategy Richtung Bitcoin. Jetzt meldet Saylor per Twitter: Noch einmal 50 Millionen US-Dollar zusätzlich hat MicroStrategy in Bitcoin angelegt.

Bitcoin als sicherer Hafen – Wird MicroStrategy zum Trendsetter?

Insgesamt hält MicroStrategy laut Pflichtnachricht an die Börsenaufsicht jetzt 40.824 Bitcoin und hat dafür inklusive Gebühren insgesamt 475 Millionen US-Dollar ausgegeben. Die jüngste Tranche wurde bei einem BTC Preis von 19.427 US-Dollar erworben und damit nahe des Allzeithochs von Bitcoin. Zusammengerechnet sind die BTC Bestände von MicroStrategy bei aktuellen Marktpreisen knapp 800 Millionen US-Dollar wert – das Investment liegt also deutlich im Plus.

Mit diesem Wissen ist auch die Preiskurve der Aktie von MicroStrategy leichter nachvollziehbar. Als Unternehmen mit Fokus auf Software-Entwicklung ist man ohnehin weniger betroffen von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Doch vor dem ersten Kauf von BTC im August notierte MicroStrategy noch bei 125 US-Dollar und liegt jetzt bei gut 325 US-Dollar. 180 Prozent Plus für die Aktie von MicroStrategy bedeuten, dass die Börsianer das Umschichten von Geldreserven in Bitcoin für richtig befinden. Auch die Bekenntnisse von Square und PayPal zu Bitcoin wurden an der klassischen Börse belohnt.

Saylor hat unterdessen hat seinen Twitter-Account in ein Sprachrohr Pro Bitcoin verwandelt und wird von Medien und Fachkonferenzen gerne als Sprecher zu BTC und Geldpolitik eingeladen. Der charismatische 55-Jährige wird so für die breite Öffentlichkeit zu einem der prominenten Gesichter, die überzeugend die Pluspunkte von Bitcoin als „digitales Gold“ erläutern. Beobachter erwarten mittlerweile, dass weitere Großunternehmen mit ihren Reserven der Strategie von MicroStrategy folgen werden.

Fazit: Bitcoin gewinnt durch öffentliche Unterstützung

Die Mär von Bitcoin als windigem Investment lässt sich nicht mehr halten, wenn sich große, seriöse Firmen zu BTC hinwenden. Diese Botschaft kommt an, nicht nur von MicroStrategy. Und sie untermauert die Hoffnung auch von privaten Anlegern, dass Bitcoin das Versprechen als Wertspeicher einhält und parallel zudem für imposante Gewinne gut ist.


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