DigiByte (DGB) – was macht diesen Altcoin so besonders?

DigiByte (DGB) startete 2014 und hat sich seitdem in den TOP 50 der wichtigsten Kryptowährungen etabliert. Geworben wird mit technologischem Vorsprung zu Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). Grund genug, DigiByte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Auch abseits von Bitcoin (BTC) und DeFi-Boom gibt er unter den weiter verbreiteten Kryptowährungen interessante Kandidaten, die mit Besonderheiten punkten. Im Fall von DigiBybte (DGB) wird in der Außendarstellung die fortgeschrittene, selbst entwickelte Blockchain-Lösung betont. Zwar basiert auch die Blockchain von DGB prinzipiell auf Proof-of-Work als Protokoll, welches sich mehr und mehr als energiehungrig und zu langsam herausstellt bei BTC und Ethereum (ETH). Doch DigiByte produziert etwa alle 15 Sekunden einen neuen Block und damit 40-mal häufiger als bei BTC. Damit kommt die Blockchain von DGB nach eigenen Angaben derzeit auf bis zu 1066 Transaktionen pro Sekunde (TPS), ein im Vergleich zu BTC und ETH sehr guter Wert. Möglich wird das hohe Tempo bei DigiByte teilweise durch die Integration von Segwit, was für DGB schon im Juni 2017 geschah und damit früher als bei anderen großen Kryptowährungen.

Hintergrund zu Konzept und Ökosystem von DigiByte

Technologisch sind bei DigiByte neben dem Mainnet für DGB zwei Sidechains verankert. DigiAssets erlaubt seit April 2019 die Organisation von DApps und Smart Contracts im Ökosystem von DigiByte, eine zweite Sidechain besorgt die Kommunikation von Nodes untereinander und das Mining. DigiByte hat gleich fünf Methoden zum Mining von DGB integriert. Die Miner übernehmen wie PoW üblich auch die Validierung von Transaktionen. Mit den fünf unterschiedlichen Optionen für Miner soll die Vorherrschaft von ASIC Minern mit spezialisierter Hardware vermieden werden, die bei Bitcoin (BTC) skeptisch betrachtet wird.

Für DGB gab es keine ICO und Erfinder Jared Tate hat die Zukunft von DigiByte im Februar 2020 in die Hände der neugegründeten DigiByte Stiftung gelegt. Wohl auch wegen der neuen Möglichkeiten, die sich durch Decentralized Finance (DeFi) für DGB auftun, engagiert sich Tate aber weiter für DigiByte. Die Höchstzahl aller DGB ist auf 21 Milliarden festgelegt und wird voraussichtlich 2035 erreicht sein. Aktuell sind gut 13,6 Millionen DGB im Umlauf und versammeln hinter sich eine Marktkapitalisierung von knapp 310 Millionen US-Dollar. Gehandelt wird DGB an führenden Kryptobörsen wie Binance, bei Coinbase aber hängt DGB immer noch in der Warteschlange eventuell zu listender Altcoins.

Fazit: Gehört DGB in mein Portfolio?

DigiByte sieht sich durch DigiAssets gut aufgestellt für Einsätze von DGB in der Sparte DeFi. DigiAssets erlaubt es, Anlageklassen zu tokenisieren und über DGB handelbar zu machen. Dies wird zunehmend auch von der DigiByte Stiftung aktiv beworben. Dort ist man wohl etwas neidisch, wie sich Ethereum (ETH) zum Dreh- und Angelpunkt bei DeFi entwickelt, obwohl DigiByte technologisch eigentlich wieder fortgeschritten ist. Als Anleger solltest Du aber in Betracht ziehen: Allzeithochs von DGB aus dem Winter 2017/18 von über 0,10 US-Dollar sind Geschichte, DGB hat es zuletzt bei zwischen 0,02 und 0,03 US-Dollar stabilisiert. Ob mit dem neuen Elan von DigiAssets und DigiByte Stiftung ein positiver Aufbruch auch im Preis gelingt, ist angesichts der starken Konkurrenz zwischen Altcoins mit eigenen Ökosystemen fraglich.


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3 Kommentare

  1. „Als Anleger solltest Du aber in Betracht ziehen: Allzeithochs von DGB aus dem Winter 2017/18 von über 0,10 US-Dollar sind Geschichte, DGB hat es zuletzt bei zwischen 0,02 und 0,03 US-Dollar stabilisiert“, das ist ja nicht so gut gealtert 😀

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