Dogecoin (DOGE) mit 25 Prozent Tagesplus – weil Elon Musk Twitter kauft

Tesla-Chef und selbsternannter „Dogefather“ Elon Musk übernimmt Twitter. Dogecoin (DOGE) konnte nach dem Bekanntwerden des Deals um satte 25 Prozent zulegen. Eintagsfliege oder nachhaltige Entwicklung?

Der auch für die Kryptoszene wichtige Kurznachrichtendienst Twitter geht in Besitz von Tesla-Chef Elon Musk über – und diese Nachricht hat die Preiskurve von Dogecoin (DOGE) um 25 Prozent die Höhe schnellen lassen. Twitter selbst meldet per Pressemitteilung, dass Elon Musk rund 44 Milliarden US-Dollar investiere und die Plattform dann von der Börse genommen werde. Krypto-Anleger sehen dies als große Chance für Dogecoin, neue Einsatzzwecke bei Twitter zu finden. Denn Elon Musk ist mit 85 Millionen Followern bei Twitter nicht nur ein reichweitenstarker Power-User, sondern zudem als entschiedener Befürworter von DOGE bekannt. So hat er beispielsweise Dogecoin auch schon bei seinem Satelliten-Internet-Projekt Starlink als Zahlungsmittel integriert.

Über Tage schien der Twitter-Vorstand das Übernahmeangebot von Musk ablehnen zu wollen. Doch als dieser einen stichhaltigen Finanzierungsplan vorlegte und Großaktionäre auf seine Seite brachte, war der Widerstand nicht mehr aufrechtzuerhalten, berichtet etwa die Nachrichtenagentur Reuters. Der Gründer von Twitter, Jack Dorsey, begrüßte Elon Musk per Tweet als neuen Boss. Auch Dorsey ist ein Unterstützer von Kryptowährungen, hat sich aber privat und mit seinem Finanzdienstleistungsunternehmen Square mehr in Richtung Bitcoin (BTC) positioniert.

Wie sich Twitter mit Elon Musk ändern könnte

Von Elon Musk sind bereits einige Reformpläne für Twitter bekannt, welches es als Unternehmen nie wirklich in die Gewinnzone schaffte. So will er entschieden gegen Spam Bots vorgehen, die Twitter auch bei Kryptothemen schaden. Wichtiger für Dogecoin: Musk glaubt, dass Twitter in seiner Refinanzierung nicht so sehr auf bezahlte Werbeplätze setzen solle wie bisher, sondern auch von Nutzern Geld einsammeln könne. Als Beispiel nennt er die begehrten „blauen Häkchen“, die einen verifizierten Account markieren. Hier könnte blau die Farbe für Prominente bleiben und ein „oranges Häkchen“ für Normalbürger kommen. Die Verifizierung eines Accounts könnte einen Kleinbetrag kosten, der in Dogecoin bezahlt wird – und DOGE so bei einem global genutzten Dienst zum Zahlungsmittel machen.

Wer Twitter selbst einsetzt, wird wahrscheinlich die Ankündigung von Musk begrüßen, eine Editier-Funktion einzubauen. Bisher konnten Tweets nach dem Posten nur gelöscht, aber nicht korrigiert werden. Gerade bei flüchtigen Rechtschreibfehlern stört dies. Mit Elon Musk dürfte bei Twitter auch das Recht zur freien Meinungsäußerung großzügiger interpretiert werden. Musk selbst sieht dieses als vorrangig und stimmt so indirekt in den Chor derer ein, welche etwa die Sperrung von US-Ex-Präsident Donald Trump kritisierten.

Fazit: Dogecoin hat gute Chancen, durch Elon Musks Twitter 2.0 an Bedeutung zu gewinnen

Wie Elon Musk Twitter selbst als sein Sprachrohr einsetzt, ist häufig umstritten – mit einzelnen Äußerungen dort hat er nicht nur die Kryptomärkte in Bewegung gesetzt. Künftig kann Musk bei Twitter die Regeln höchstpersönlich bestimmen und er scheint gewillt, diese Option auch zu ziehen. Sein öffentlicher und finanzieller Einsatz für Dogecoin lässt erwarten, dass DOGE bei Twitter zur Kryptowährung Nummer Eins wird.


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