Ripple CEO: Verfahren gegen Börsenaufsicht SEC wegen XRP läuft „außerordentlich gut“

Brad Garlinghouse, Chef bei Ripple (XRP), sieht im Prozess gegen die US-Börsenaufsicht SEC stark gestiegene Erfolgschancen. Die juristische Auseinandersetzung verlaufe „außerordentlich gut“ für Ripple.

Bahnt sich in den USA eine Krypto-Sensation an und Ripple (XRP) kann den von der Börsenaufsicht SEC angestrengten Prozess klar gewinnen? Seit fast 16 Monaten bekriegen sich die Prozessparteien vor Gericht in New York. Und seit Februar 2022 kommt das juristische Fachpublikum wiederholt zu dem Schluss, dass Ripple wichtige Etappensiege verbuchen darf. Es sieht Anzeichen dafür, wie sich die SEC in der Beweisaufnahme verrannt hat. Nun gibt sich auch Ripple CEO Brad Garlinghouse optimistisch. Dem US-Sender CNBC sagte Garlinghouse, das Verfahren entwickle sich „außerordentlich gut“.

Die „Mühlen der Justiz mahlen langsam“, bemerkt Garlinghouse, doch die Situation für Ripple und XRP sei jetzt viel besser als er zum Prozessbeginn hoffen durfte. Die SEC will nachweisen, dass XRP als Wertpapier („securities“) von Ripple nur mit Genehmigung verkauft hätte werden dürfen. Die Behörde will erreichen, dass Ripple Schadensersatzzahlungen von mehr als 1 Milliarde US-Dollar leistet. Doch Ripple argumentierte von Beginn an: XRP sei mit Ethereum (ETH) zu vergleichen sei und die SEC habe Ethereum ausdrücklich von einer Genehmigungspflicht ausgenommen. Garlinghouse erinnert daran, dass die Position der SEC gegenüber XRP eine Vielzahl von Kryptowährungen unter Genehmigungspflicht stellen würde und so die Kryptoindustrie in den USA blockieren könne.

Einigen sich SEC und Ripple doch noch auf einen Deal?

Im Fokus der jüngsten Entwicklungen steht interne Kommunikation bei der SEC. Ripple hatte Herausgabe beantragt und Schwärzungen kritisiert. Vermutet wird: Die SEC enthüllt in fraglichen Dokumenten so viel über ihre Bewertungsmaßstäbe bei Kryptowährungen, dass ein Öffentlich-Werden künftige Maßnahmen der Behörde behindern könnte. Beispielsweise XRP Experte Rob erklärt jetzt bei Twitter, warum er einen Deal zwischen Ripple und der SEC für wahrscheinlich hält. Die SEC werde alles daran setzen, die sogenannten pikanten „Hinman E-Mails“ unter Verschluss zu halten. Dafür könne sie hinter den Kulissen auch einer schnellen Urteilsfindung wegen XRP zustimmen und auf Berufung verzichten.

Fazit: Ripple wähnt sich für XRP auf der legalen Erfolgsspur

Im CNBC-Interview spart Garlinghouse nicht aus, dass Ripple 2021 in den USA nicht einen einzigen Vertrag mit institutionellen Kunden schließt konnte. Außerhalb Nordamerikas aber melde Ripple Rekordergebnisse für 2021. So wird deutlich: Auch Ripple will endlich juristische Klarheit für XRP in den USA. Es scheint, als ob der Ball für eine rasche Einigung bei der SEC liegt, die aber noch damit hadert, sich eine ansonsten bevorstehende blamable Niederlage vor Gericht einzugestehen. XRP jedenfalls konnte in seiner Preiskurve über die letzten sieben Tage überdurchschnittliche 9 Prozent Plus verbuchen – auch Anleger schätzen demnach die Chancen auf ein USA-Comeback für Ripple und XRP optimistisch ein.


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