Ripple: Ende der Verkäufe von XRP durch Mitgründer Jed McCaleb naht

Das systematische Abstoßen von XRP durch Ripple-Mitgründer Jed McCaleb wird oft als Faktor für die Preisentwicklung interpretiert. Jetzt scheinen die XRP Rücklagen von McCaleb fast aufgebraucht.

Seit Sommer 2013 wird Ripple (XRP) an den Kryptobörsen weltweit notiert – und noch im selben Jahr verabschiedete sich Mitgründer Jed McCaleb von dem Projekt. Seitdem reißen die Diskussionen nicht ab, ob der Umgang von McCaleb mit seiner riesigen Abfindung in XRP nicht die Preiskurve von Ripple beeinflussen könne. Denn 9,5 Milliarden XRP und damit rund 12 Prozent aller ursprünglich generierten Ripple hatte sich Jed McCaleb gesichert, als er im Streit ausschied. Die bringt er seitdem weitgehend kontinuierlich auf den Markt, um sein Vermögen zu vermehren. Jetzt zeigen die Daten von „Jed Balance„: Der Spuk mit den massiven Verkäufen von XRP durch Jed McCaleb könnte noch in diesem Jahr zu Ende gehen.

Weniger als 1 Milliarde XRP sind demnach noch auf den McCaleb zugerechneten Konten verblieben. Falls er diese weiterhin im gewohnten Tempo veräußert, wäre ungefähr im Herbst oder Winter 2021 endgültig Schluss mit den regelmäßig durchgeführten Verkäufen von XRP durch Jed McCaleb. Die Anhänger von Ripple feiern diese Nachricht auf Reddit. Die generelle Stimmung dort: Wenn Jed McCaleb endlich aus dem Spiel mit XRP ist, kann eine vom freien Markt bestimmte Preisentwicklung für XRP einsetzen.

Fachleute wissen aber auch: Die Geschichte über Beeinflussung der Preiskurve von XRP durch Jed McCaleb steht auf wackeligen Füßen. Denn er hatte letztendlich zugesichert, nie mehr als 1,5 Prozent XRP täglich zu verkaufen als weltweit gehandelt werden. Durch diese Klausel sollten Einflüsse auf den Markt für Ripple von Jed McCaleb ausgeschlossen werden. Direkte Effekte durch die Aktionen von McCaleb in Sachen XRP sind aus den historischen Charts nicht herauszulesen. Anderseits: Im Grunde tagtäglich bringt McCaleb mehrere Millionen XRP auf den Markt. Das hat ihn schon jetzt zum Milliardär gemacht.

Fazit: Ripple hofft auf Ende der Story Jed McCaleb

Ripple hat derzeit nicht nur beim Thema der XRP Verkäufe durch Jed McCaleb eine offene Flanke. Noch schwerer wiegt wohl das schwebende Verfahren, welches die US-Börsenaufsicht SEC wegen XRP angestrengt hat. Hier sehen Optimisten aber die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung nach dem Vorbild von EOS. Parallel dazu richten sich die Augen auf das Projekt Flare / Spark welches die immer noch gewaltige Marktkapitalisierung von umgerechnet fast 30 Milliarden US-Dollar in XRP in die Sparte DeFi bringen soll.


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