IOTA Entwickler arbeiten an App, um gegen Verbreitung des Coronavirus zu helfen

Der Coronavirus hält die Welt in Atem und findige Entwickler sehen eine Chance, das Tanglenet von IOTA einzusetzen, um die Weiterverbreitung einzudämmen. Ihre Idee: Mit einer einfachen App registrieren sich Bürger und bekommen anonymisiert Hinweise, wenn sich Kontaktpersonen infiziert haben.

IOTA als Hilfe gegen den Coronavirus? Mit dieser Zielsetzung entstand das Konzept, eine App namens TrackCovidCluster zu entwickeln. Genutzt werden soll dabei das Tanglenet von IOTA, welches es erlaubt, ohne Gebühren Informationen manipulationssicher zu dokumentieren und auch in Echtzeit auszutauschen. Dies soll als technologische Grundlage dafür dienen, dass Bürger, Gesundheitsämter und andere Stellen die App auch tatsächlich einsetzen. Vorgestellt und als Prototyp bereits programmiert wurde TrackCovidCluster im Rahmen des von der deutschen Bundesregierung veranstalteten Hackatahons „WirVsVirus“.

Wie die Anti-Coronavirus-App mit IOTA funktionieren soll

Als Vorbild für TrackCovidCluster wird Taiwan genannt. Dort wurden teils rigide Maßnahmen ergriffen, um individuelle Infektionsrisiken mit dem Coronavirus systematisch zu erfassen und einzelne Menschen darüber zu informieren oder zu warnen. In einer freien Gesellschaft wie Deutschland möchte aber niemand stigmatisiert werden, deshalb ist Anonymität bei gleicher Vorgehensweise wie in Taiwan ein hohes Gebot. Zunächst sollen sich laut der Vision von dem Projekt TrackCovidCluster möglichst viele Bürger die App herunterladen und ihren derzeitigen Status eintragen: Infiziert, vielleicht infiziert oder vermutlich nicht infiziert. Falls sich der Status in Sachen Coronavirus ändert, etwa durch ein positives oder negatives Testergebnis, soll dies ebenfalls mit einem einfachen Klick in der App angegeben werden. Im Hintergrund werden diese Daten durch das Tanglenet von IOTA ausgetauscht und analysiert. So ist es dann möglich, Kontaktpersonen sofort zu warnen und zu einem Test aufzufordern. Mit einem Code würde die Dringlichkeit auch an das örtliche Gesundheitsamt übermittelt. Selbstverständlich soll das alles kostenfrei passieren. Ein kurzes Erklärvideo fasst TrackCovidCluster noch mal zusammen:

Kann IOTA von TrackCovidCluster profitieren?

Die Bilder von durch den Coronavirus verursachten Leichenbergen fressen sich in das kollektive Gedächtnis ein und sollten jedem klarmachen, dass zur Eindämmung auch unkonventionelle Lösungen sinnvoll sein können. Damit TrackCovidCluster allerdings wirklich sinnvoll würde, bräuchte das Projekt den Segen und die Unterstützung von staatlichen Stellen, es müsste quasi die offizielle App gegen den Coronavirus werden. Denn erst mit einer massenhaften Nutzung macht TrackCovidCluster Sinn. So bleibt TrackCovidCluster wohl vorerst nur ein spannendes Gedankenspiel, das immerhin dem angeschlagenen Image von IOTA hilft. Der Kurs von IOTA legt derweil im Einklang mit dem Gesamtmarkt wieder deutlich zu und notiert aktuell bei gut 0,14 US-Dollar. Anleger haben anscheinend auch nach der IOTA-Krise wegen der Sicherheitslücke in der offiziellen Trinity Wallet wieder Vertrauen in das Projekt gefunden.


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