Ripple meldet 15 neue Kunden trotz Krise mit SEC – wieder Aufwind für XRP?

Ripple (XRP) hat laut CEO Brad Garlinghouse seit Weihnachten 15 neue Kunden verzeichnen können- angesichts der Klage der US-Börsenaufsicht SEC mit einem Prozessrisiko von mehr als 1 Milliarde US-Dollar ein positives Zeichen.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse malt in einem offenen Brief für 2021 ein optimistisches Bild für XRP und sein Unternehmen. Es sei sogar noch nach der förmlichen Klageerhebung der US-Börsenaufsicht SEC von kurz vor Weihnachten 2020 noch gelungen, 15 neue Kunden für Ripple zu gewinnen, so Garlinghouse. Angesichts der im Raum stehenden 1,3 Milliarden US-Dollar Schadensersatz, zu der die SEC Ripple zwingen will, kommt die Nachricht für viele Beobachter überraschend. Laut Garlinghouse schafft es Ripple weiterhin, wöchentlich im Durchschnitt zwei Neukunden zu gewinnen. Er verweist auf den Raum Asien-Pazifik als Wachstumsmarkt für Ripple und XRP und hebt die kürzlich bekannt gegebene Kooperation mit Partner in Malaysia und Bangladesch hervor.

XRP profitierte allerdings nicht erkennbar von den guten Nachrichten, die Garlinghouse verkündet. Seit Bekanntwerden der SEC-Klage hat XRP rund die Hälfte an Wert verloren und rutschte deshalb auch in der prestigeträchtigen Gruppe der kapitalstärksten Kryptowährungen hinter Polkadot (DOT) auf Platz 5. Garlinghouse bezeichnet das Verfahren der SEC unterdessen als „regulatorische Unsicherheit in den USA“ und verweist auf den Führungswechsel bei der SEC, die mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden einhergeht. Ripple seit gut vorbereitet, mit den neuen Ansprechpartnern bei der SEC 2021 erfolgreich zu gestalten.

Ripple in 2020 laut CEO auf starkem Wachstumskurs

Garlinghouse geht in seinem Brief auf die Auseinandersetzung mit der SEC nicht näher ein und kommentiert auch nicht die Entscheidung führender Kryptobörsen, XRP in den USA auszulisten. Vielmehr verbreitet Garlinghouse Optimismus: In 2020 habe man bei RippleNet fast 3 Millionen Transaktionen verzeichnet und damit rund fünfmal so viele wie in 2019. Auch bei XRP als Brückenwährung (On-Demand Liquidity) sei die Tendenz überaus ermutigend: Mit rund 2,4 Milliarden US-Dollar Volumen in 2020 habe diese Nutzung von XRP im Jahresvergleich zu 2019 um das zwölffache zugelegt.

Für 2021 sieht Garlinghouse das Thema staatlich gestützter Digitalwährungen (CBDC) für Ripple und XRP von besonderer Bedeutung. Hier wolle man mit Zentralbanken konzentriert daran arbeiten, XRP und Technologie von Ripple als Brücke zu etablieren, wenn eine CBDC in eine andere getauscht werden soll. Auch das neue Angebot von Ripple, für institutionelle XRP-Kunden Sofortkredite zu leisten, werde gut angenommen. Zudem betont Garlinghouse eine ganze Reihe von neuen Top-Managern, die nun bei Ripple unter Vertrag sind, darunter Sandie O’Connor, die früher bei JP Morgan für Regulierungsangelegenheiten zuständig war und jetzt die Situation mit der SEC beruhigen soll.

Fazit: Ripple und XRP schöpfen Hoffnung

Garlinghouse neigt schon jeher dazu, seine Rückblicke für Ripple und XRP so zu formulieren, dass Kritik abperlt. Dabei ist insbesondere die Zahl, die er für XRP in Nutzung als Brückenwährung nennt, doch recht schwach, wenn man hier 2,4 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2019 den mehrere Milliarden US-Dollar gegenüberstellt, die in XRP tagtäglich an Kryptobörsen gehandelt werden. Doch zumindest ermutigend ist es zu lesen, was Garlinghouse über Märkte außerhalb den USA für Ripple und XRP sagt und tatsächlich könnten sich durch neue Personalien bei der SEC Möglichkeiten ergeben, auch im Heimatmarkt USA wieder auf einer unbelasteten Basis zu agieren. Für Dich als Anleger möchten wir aber auch auf die vielfältigen Argumente verweisen, welche XRP langfristig unter Druck sehen und wir hier aufgelistet haben.


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