Shiba Inu (SHIB) startet „Burning Portal“ – Dogecoin Killer will deflationär werden

Der selbsternannte Dogecoin Killer Shiba Inu (SHIB) ist bekannt für ungewöhnliche Aktionen. Jetzt wurde ein „Burning Portal“ geöffnet, bei dem freiwillig SHIB zerstört werden und es im Gegenzug eine Belohnung gibt.

Dogecoin (DOGE) ist gerade mit der Übernahme von Twitter durch „Dogefather“ Elon Musk wieder in die Schlagzeilen geraten und konnte temporär ein Kursplus von 25 Prozent verbuchen. Da drohte eine ziemlich unkonventionelle Aktion bei Shiba Inu (SHIB) fast übersehen zu werden. Denn Shiba Inu, was sich selbst als Dogecoin Killer sieht, hat per Twitter den Launch eines „Burning Portal“ gemeldet. Mit „Burning“ wird in der Kryptoindustrie das gewollte Zerstören von Token bezeichnet und ein solcher Mechanismus soll etwa auch bei Binance Token (BNB) deflationäre Tendenzen bewirken.

„Burning Portal“ bei Shiba Inu – was steckt dahinter?

Im Gegensatz zur automatisierten Methode für Burning bei Binance Token setzt Shiba Inu auf Freiwillige. In der Kurzbeschreibung zum „Burning Portal“ für SHIB heißt es: Die sogenannte „SHIB Armee“, also die aktive Community bei Shiba Inu, habe angeregt, eine Systematik zu finden, mit welcher der Gesamtbestand aller SHIB verringert werde. Damit verbinde sich die Hoffnung, dass der Wert von Shiba Inu steige.

Um dem „Burning Portal“ neben warmen Worten Attraktivität zu verleihen, ist man auf eine Idee gekommen. Wer SHIB dort einzahlt und zerstören lässt, erhält burntSHIB Token. Auf Bestände in burntSHIB wiederum werden 0,49 Prozent der Umsätze von Ryoshis Vision (RYOSHI) ausgeschüttet. In der Erklärung zum „Burning Portal“ wird dabei von „passivem Einkommen“ gesprochen. Ryoshis Vision ist nach dem anonymen Gründer von Shiba Nun benannt und wie SHIB als ERC-20-Token konzipiert. CoinMarketCap listet RYOSHI um Platz 3.000 der kapitalstärksten Kryptowährungen, Ryoshis Vision ist demnach aktuell ein Exot.

Trotz der gewagten Konstruktion für das „Burning Portal“ scheint das Projekt Teilnehmer zu finden. Schon 12 Milliarden SHIB sollen dort eingegangen sein. Allerdings wurden ursprünglich 1 Quadrillion Shiba Inu generiert. Von der ging in einem PR-Stunt die Hälfte als ungekündigtes Geschenk an Vitalik Buterin, den Erfinder von Ethereum (ETH). Buterin entschied sich dann, von seinen SHIB 90 Prozent zu zerstören und 10 Prozent an Wohltätigkeitsorganisationen zu verschenken.

Fazit: SHIB vs. DOGE – welcher Meme Coin hat bessere Zukunftschancen?

Das Duell zwischen Dogecoin und Shiba Inu wird von vielen auch als ein Zweikampf von Meme Coins belächelt. Unter Meme Coins werden solche Kryptowährungen verstanden, die außer einem guten Namen und hübschen Logo inhaltlich nichts zu bieten haben. Shiba Inu hat zwar unter anderem mit einer eigenen dezentralisierten Kryptobörse namens Shiba Swap versucht, ein eigenes Ökosystem zu entwickeln. Doch ShibaSwap wurden sofort Sicherheitsprobleme nachgesagt und mittlerweile sind dort nur noch etwa 75 Millionen US-Dollar Liquidität vorhanden, womit diese DEX praktisch bedeutungslos wurde.

Dogecoin wiederum hat es mit Tesla-Chef Elon Musk und anderen prominenten Unterstützern immerhin geschafft, bei einigen – überwiegend nordamerikanischen – Stellen als Zahlungsmittel akzeptiert zu werden. Derzeit hofft die „DOGE Armee“, dass ihr Lieblingscoin bald die Währung bei Twitter wird. Nimmt man die Marktkapitalisierung als wichtigsten Maßstab, hat Dogecoin mit knapp 19 Milliarden US-Dollar die Nase aktuell deutlich vor Shiba Inu mit knapp 13 Milliarden US-Dollar. Doch dieses Hunderennen dürfte eine nächste Runde erleben, so wie man die Kreativität bei Shiba Inu und Dogecoin kennt.


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