SUSHI und YFII – Binance listet zwei der neuen DeFi-Stars

Der DeFi-Token SUSHI (SushiSwap) wird erst seit einigen Tagen gehandelt und ist dennoch wegen Konzept und aktuellen Riesengewinnen in aller Munde. Die Kryptobörse Binance hat schnell reagiert und SUSHI bereits in sein Portfolio aufgenommen. Ebenso verfuhr man mit YFII (DFI.Money).

DeFi ist fraglos das Krypto-Thema der Stunde und Binance als weltweit größte Kryptobörse kommt seinen Kunden mit der Listung von zwei der spannendsten Token aus dieser Sparte entgegen. Ab sofort ist bei Binance der Handel mit SushiSwap (SUSHI) und DFI.Money (YFII) eröffnet, heißt es in einer Mitteilung. Gehandelt werden sowohl SUSHI als auch YFII bei Binance gegen Tether (USDT), Bitcoin (BTC), Binance Coin (BNB) und den Binance Stablecoin BUSD.

Hintergrund zu SUSHI

SUSHI mit der zu eröffnenden DeFi-Plattform SushiSwap schickt sich an, Uniswap abzulösen. Dazu will man dortige Liquidität für Krypto-Leihgeschäfte abwerben und lobt als Belohnung für wechselwillige Anleger SUSHI aus. Der Preis der DeFi-Token schoss in die Höhe, obwohl SUSHI und SushiSwap noch auf die Ergebnisse einer externen Sicherheitsprüfung warten. Beobachter bemerken: Für SUSHI wurden erstmals am 29. August Preise auf dem freien Markt festgehalten – dass Binance ein solch junges Projekt quasi sofort listet, ist ungewöhnlich.

Hintergrund zu YFII

YFII mit seiner Plattform DFI.Money hat sich DeFi-Leihgeschäften verschrieben und verspricht, Einlagen automatisiert optimal anzulegen, Stichwort Field Farming. Entstanden ist YFII als Absplitterung von YFI (yearn.finance). Der Kurs von YFII legte in den vergangenen Stunden um mehr als 100 Prozent zu, die Listung bei Binance dürfte einer der Gründe für die steile Kurve sein.

Fazit: Binance erleichtert Teilhabe am DeFi-Boom

Manche Fachleute reiben sich die Augen, wenn sie die Kurssprünge bei Altcoins aus der DeFi-Sparte sehen. Dort herrscht momentan atemberaubende Dynamik und tatsächlich haben die Konzepte von SUSHI und YFII innovatives Potenzial. Gleichzeitig aber weisen die Preiskurven daraufhin, dass die beiden Token vom Markt auch als Spekulationsobjekte gesehen werden, die Listung bei Binance unterstützt diesen Trend. Denn um von SUSHI und YFII bestmöglich zu profitieren, eignet sich Binance nur bedingt, solange das Staking dieser Token dort nicht unterstützt wird.

Binance-CEO Zhao Changpeng schlägt derweil ungewöhnlich warnende Töne an. Auf Twitter schrieb „CZ“ in Hinsicht auf das erweiterte Portfolio und DeFi-Boom: „Ich sehe aktuell eine Menge Blasen in DeFI.“ Das Kernkonzept von DeFi-Staking Coins werde sich etablieren mit Zinsen für die Bereitstellung von Liquidität. Doch die Traumrenditen, die durch die Herausgabe neuer Token subventioniert werden, werden nicht anhalten, glaubt der Binance-Chef und schließt mit dem Hinweis: „Superhohes Risiko. Bleibt vorsichtig!“


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