Trotz aktueller Kursverluste schlägt Bitcoin 2019 andere Anlagen

Bei Kursen von unter 8.000 US-Dollar pro Bitcoin (BTC) sind aktuelle Sorgen bei Anlegern nachvollziehbar. Doch im Vergleich zu anderen Optionen wie Gold, Aktien oder Staatsanleihen zeigt sich BTC im Jahr 2019 weiterhin als Top-Performer.

Bitcoin (BTC) hat 2019 schon wieder so ziemlich alle Gefühlszustände bei Anlegern provoziert: Wehklagen und Bauchschmerzen zum Jahreswechsel, als BTC mitten im Kryptowinter bei um 3.000 US-Dollar notierte. Jauchzen und Hoffnung, als im Sommer der Kurs positive Dynamik entwickelte und sich BTC bis auf über 12.000 US-Dollar emporschwang. Skepsis und Angst in diesen Tagen, wo bei BTC nicht sicher ist, ob die Marke von 8.000 US-Dollar hält. Trost spendet da die nüchterne Betrachtung: Wer klassisch in Kalenderjahren denkt, dürfte weiter an BTC festhalten. Denn seit dem 1. Januar 2019 hat BTC seinen Kurswert mehr als verdoppelt. Gold legte im gleichen Zeitraum um 17 Prozent zu. Der führende US-Aktienindex Standard & Poor’s 500 machte 21 Prozent Plus. Und Staatsanleihen in den USA müssen sich mit 6 Prozent begangen, nahe historischen Tiefstwerten. Also alles im grünen Bereich? Hängt davon ab, wie Du Deine Strategie gestaltest.

Kann Bitcoin noch 2019 eine neue Rallye starten?

Für viele Anleger dürfte der sture Bezug auf das Kalenderjahr 2019 zu kurz greifen. Mittel- und langfristige Investments sollten mit eigenen Argumenten punkten. Die aktuelle relative Schwäche von BTC wird häufig auf den Fehlstart von Bakkt Bitcoin Futures zurückgeführt. Auch der Gegenwind, der Facebook Libra entgegenschlägt, verunsichert die Kryptobranche. Nichtsdestotrotz berichten US-Medien von weiter steigendem Interesse unter institutionellen Anlegern an BTC. Deren Problem läge hauptsächlich darin, ihre internen Regeln für Investments anzupassen, damit sie BTC in ihre Portfolios aufnehmen können. Die durch Bakkt geschürten Hoffnungen sind demnach nur verschoben, nicht aufgegeben. Solche Investments nehmen oft sogar mehrjährige Vergleiche in ihre Analyse auf und da ist BTC unschlagbar, wenn man etwa den 1. Januar 2017 als Bezugspunkt wählt.

Auch aus der Kryptobranche selbst gibt es positive Prognosen: Die Hash Rate bei BTC erreicht – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – immer wieder neue Höchstwerte und belegt damit enorme Aktivitäten in Sachen Bitcoin Mining. Eine interne Umfrage bei dem Krypto-Dienstleister Messari ergab die Kursprognose für BTC von gut 13.000 US-Dollar zum Jahresende. Solche Signale deuten auf eine neue BTC Rallye zum Jahresende hin. Andere Beobachter wie etwa die BayernLB sind sich sicher, dass der Kurs von BTC spätestens zum Bitcoin Halving im Mai 2020 hochschießt.

Jetzt in BTC anlegen oder besser abwarten?

Die Krux bei börsenähnlichen Investments – und nichts weniger ist BTC mit täglichen Handelsumsätzen vonweit mehr als 10 Milliarden US-Dollar – lautet stets: Kurzfristig sind solche Anlagen extrem zeitsensibel und für lang gedachte Anlagen braucht man Nerven und den finanziellen Spielraum, um temporäre Kursstürze auszusitzen. Deine BTC-Strategie sollte sich also daran ausrichten, mit welchen Szenarien Du ruhig umgehen kannst. Wir meinen, dass sich BTC den Beinamen „digitales Gold“ zurecht verdient hat und nicht mehr abgeben wird. Doch wie eingangs beschrieben: Die Achterbahnfahrten, die der Kurs von BTC hinlegt, werden wohl anhalten und erfordern schwindelfreies Herangehen.


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