Ripple investiert in Plattform Mintable für NFTs

Der Markt für Non-fungible Tokens (NFT) wächst rasant und auch Ripple (XRP) will sich Anteile sichern. Dafür hat man in Mintable investiert, eine NFT-Plattform. Von dort soll Ripples Ökosystem in der Sparte NFTs punkten.

Kaum ein Tag vergeht, an dem im Zusammenhang mit Non-fungible Tokens (NFT) nicht ein neuer Rekordpreis gemeldet wird. Ob und Kunst, Sport, Musik oder Games – die digitalen Besitzurkunden für unverwechselbarer Stücke wechseln oft für viel Feld die Besitzer. Bei Ripple (XRP) forderten schon im April 2021, Netzwerk und Ökosystem für NFTs zu öffnen. Jetzt hat Ripple laut eigenem Blogpost () in Mintable investiert und eine Partnerschaft vereinbart. Mintable ist ein gut besuchter Marktplatz für NFTs aus allen Bereichen und macht es zudem sehr einfach, eigene NFTs zu erschaffen. Dies soll dann künftig bevorzugt über Ripple stattfinden.

Mintable selbst hebt Ripple als Investor bei seiner Mitteilung über die jüngste Finanzierungsrunde hervor, die 13 Millionen US-Dollar einbrachte. Der Name Mintable spiegelt wieder, wenn NFTs kreiert werden, das im Englischen als „to mint“ beschrieben wird, also das Prägen von Münzen. Mintable schätzt, dass 2020 rund 54 Milliarden US-Dollar für NFTs ausgeben wurden und dies sei erst der Anfang.

Minatable und Ripple als Konkurrent zu Ethereum (ETH)?

Im Milliardenmarkt NFTs basiert ein Großteil bislang technologisch auf Ethereum (ETH). Doch hohe Gebühren für Transaktionen im Ökosystem von Ethereum stellen eine hohe Einstiegshürde dar, ob nun für Sammler oder Kreative. Hier sieht sich Ripple im Vorteil, denn Transaktionen von XRP kosten weniger als 1 Cent und zudem ist das Netzwerk von Ripple umweltfreundlich.

Mit diesen Argumenten hat sich auch Tezos (XTZ) in den umkämpften Markt für NFTs vorgearbeitet, unter anderem mit der Formel 1 als Bühne und Red Bull Racing als Referenz. Binance NFT startete Ende Juni und demonstriert den Willen der weltgrößten Kryptobörse, mit Binance Coin (BNB) und seinem Ökosystem groß bei NFTs mitzumischen.

Manche in der Kryptoszene freuen sich über den wachsenden Wettbewerb beim technologischen Unterbau für NFTs, der Vorteile für Kreative und Käufer bringen soll. Anderseits aber werden Stimmen laut, die vor einer Zersplitterung warnen. Denn der einzigartige Charakter eines NFT ist nur auf der Blockchain gesichert, auf welcher der Non-fungible Token „geminted“ wurde. So könnte es passieren, dass ein angeblich einzigartiges Stück plötzlich doch mehrfach existiert, indem es einfach auf einer anderen Blockchain als der ursprünglichen nochmals kreiert wird. Sich hier auf ungeschriebene Regeln zu verlassen, die das verhindern sollen, passt nicht zum dezentralen Prinzip der Kryptobranche. Abhilfe könnten Tools schaffen, die Copyrights über Blockchains hinweg prüfen und schützen.

Fazit: XRP kann wegen Gerichtsstreit technologische Pluspunkte nur bedingt demonstrieren

Bei allem Optimismus, den Ripple für eine Verwendung bei NFTs gemeinsam mit Mintable versprüht – es ist dünnes Eis, auf dem man sich bewegt. Denn XRP und Ripple hängen in einem von der US-Börsenaufsicht SEC angestrengten Prozess fest und ein Urteil wird erst für 2022 erwartet. So ist das Vertrauen in Ripple (XRP) schwer angeschlagen und dies dürfte auch NFT-Projekte für den Massenmarkt vorerst beeinträchtigen.


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