Was ist Graph Protocol (GRT)?

Seit einem Monat ist Graph Protocol (GRT) live und nähert sich jetzt in Sachen Marktkapitalisierung dem Club der 50 wichtigsten Kryptowährungen. Was also ist das Besondere an Graph Protocol und lohnt sich GRT als Investment?

Am 17. Dezember 2020 fiel mit dem Launch des Mainnets von Graph Protocol (GRT) der Startschuss für ein Krypto-Projekt, welches für sich ein Alleinstellungsmerkmal in Anspruch nimmt. Einen Monat später ist es an der Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Graph Protocol fokussiert sich darauf, Informationen aus der Blockchain von Ethereum (ETH) zu indexieren und diese dann Daten einfacher und zuverlässiger etwa in DApps zu integrieren. GRT ist in diesem Zusammenhang der Token, mit dem für Leistungen verdient beziehungsweise bezahlt wird. Hinter GRT versammelt sich mittlerweile eine Marktkapitalisierung von gut 500 Millionen US-Dollar, was aktuell um Platz 55 unter den wichtigsten Kryptowährungen bedeutet. Ist der Start gelungen und wohin kann der Weg für Graph Protocol und GRT führen?

Hintergrund zu Graph Protocol und GRT

Graph Protocol könnte bereits in seiner Entwicklungsphase von 2018 an auf Unterstützung aus der Kryptobranche bauen. Coinbase Ventures, Compound und andere bekannte Namen beteiligte sich mit Risikokapital, dazu kam ein öffentlicher Token Sale. Etwa 15 Millionen US-Dollar standen dem Team um Yaniv Tal so zur Verfügung und Graph Protocol durfte sich sicher sein, von Beginn an auch prominente Kooperationspartner vorzuweisen.

Idee von Graph Protocol ist, die Blockchain und damit das Ökosystem von Ethereum (ETH) und verwandten ERC-20-Token vielfältig zu indexieren. Durch sogenannte Subgraphs werden diese Informationen dann für spezielle Anforderungen von Projekten zusammengefasst. Graph Protocol macht es über seine API sehr einfach, Subgraphs wiederum in Smart Contracts oder DApps einzuspeisen. Damit will man dort anderen Arbeit abnehmen, welche zuvor eigene Lösungen für den Informationszufluss organisieren mussten. Graph Protocol siehst sich also als eine innovative Schnittstelle im Web3, welches dezentralisiert nach manipulationssicheren Daten in Echtzeit verlangt.

GRT ist der native Token bei Graph Protocol. Diejenigen, welche Daten indexieren und aufbereiten, lassen sich in GRT dafür bezahlen von denen, welche die Subgraphs nutzen. Graph Protocol nennt etwa Uniswap und Decentraland als Referenzkunden. Auch wenn die DeFi Sparte als Einsatzfeld für Graph Protocol auf der Hand liegt, erwartet man Nutzer auch aus anderen Branchen wie Entertainment und Verwaltung.

Ursprünglich wurden 10 Milliarden GRT generiert, von denen jetzt rund 1,25 Milliarden GRT im Umlauf sind. GRT ist ein ERC-20-Token und wird an führenden Kryptobörsen wie Coinbase und Binance rege gehandelt. Die Preiskurve von GRT verzeichnete nach dem Start kurz vor Weihnachten 2020 das bisherige Allzeithoch von 0,78 US-Dollar und hat sich danach auf Werte um 0,40 US-Dollar eingependelt.

Fazit: Graph Protocol und GRT mit Zukunftspotenzial?

Graph Protocol hat außerhalb der Entwicklerszene und DeFi recht wenig öffentliche Aufmerksamkeit erzeugt, was mit dem vergleichsweise sperrigen technologischen Ansatz zu tun hat. Aber die Liste der Unterstützer und Nutzer von Graph Protocol lässt darauf schließen, dass das Projekt reale Aufgabenstellungen löst und dort bislang ohne echte Konkurrenz dasteht. 2020 hat durch Chainlink (LINK) gezeigt, wie Blockchain-gerecht aufbereite Daten auch außerhalb der Kryptobranche erfolgreich monetarisiert werden können. Der Unterschied bei Graph Protocol liegt darin, Daten aus der Blockchain zu gewinnen, während Chainlink hauptsächlich mit externen Daten arbeitet.

Graph Protocol sieht eine stetig wachsende Zahl von Ideen, die durch Subgraphs verwirklicht werden. Somit hat GRT seine Berechtigung und positive Aussichten. Die großzügig ausgestattete Stiftung hinter Graph Protocol soll Neutralität garantieren und will in den kommenden Jahren durch GRT Entwickler unterstützen und anlocken. Kurzum: Graph Protocol und GRT sind zwar für Nichtspezialisten auf den ersten Blick wenig „sexy“ – aber das Konzept ist praxisbezogen aufgestellt. Gerade wenn es Ethereum gelingt, in näherer Zukunft in seinem Ökosystem durch Umstellung auf Proof-of-Stake den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, hat Graph Protocol (GRT) gute Chancen, unentbehrlich zu werden.


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