Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
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Amundi-Manager Thomas Meyer zu Drewa hält den KI-Megatrend für dauerhaft: Bei ultraschnellen HBM-Speicherchips übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich, deshalb ordnet er den Amundi Global Memory Chips ETF (vier Aktien mit 55 Prozent Gewicht) als bewussten Schwerpunkt neben einem breiten Weltportfolio ein – ausdrücklich verbunden mit sehr hohen Kursschwankungen. Auch für den Amundi MSCI Semiconductors ETF und den Global Data Center ETF wirbt er als Bausteine des KI-Ökosystems. Moderator Christian W. Röhl hält dagegen, dass Themen-ETFs laut einer Studie in den ersten fünf Jahren nach Auflage rund 30 Prozent risikoadjustierte Rendite gegenüber dem breiten Markt einbüßen, weil sie oft am Höhepunkt eines Themas aufgelegt werden.
Der Gast sieht die Nachfrage nach HBM-Speicherchips dauerhaft über dem Angebot und ordnet den ETF als bewussten Schwerpunkt neben einem Weltportfolio ein – bei hohen Risiken.
Zitat & Begründung
„dann kann ich mit so einem spezialisierten ETF, wenn ich mir der Risiken bewusst bin, eben da drauf setzen und Renditepotenzial ausschöpfen“
- Nur wenige Anbieter beherrschen HBM-Chips, die Produktion ist ausschussanfällig, es herrscht ein Engpass.
- Die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich und dürfte laut Gast weiter steigen.
- Deshalb eignet sich der ETF als bewusster Schwerpunkt im Portfolio, nicht als Alleinanlage.
Der Gast wirbt für den breiteren Halbleiter-ETF über die gesamte Wertschöpfungskette; ein Cap von 35 Prozent für den größten Wert verhindert eine reine NVIDIA-Show.
Zitat & Begründung
„Aber wir hoffen natürlich dich heute, ich hoffe dich heute zu überzeugen, dass Du dir dieses Produkt mal anguckst“
- Der ETF bildet rund 70 Halbleiterwerte von Design über Fertigung bis Ausrüstung ab.
- Der 35-Prozent-Cap lässt große Gewinner laufen, begrenzt aber das Klumpenrisiko.
- Der Gast bittet Anleger ausdrücklich, sich das Produkt anzusehen.
Der Gast beschreibt den Data-Center-ETF als „Fabrik der KI“ – Rechenleistung, Netzwerke, Energie und Kühlung – und damit als nächste Ausbaustufe des KI-Ökosystems.
Zitat & Begründung
„Das ist praktisch die Fabrik zur KI.“
- Der ETF deckt laut Gast Rechenleistung, Netzwerke, Kühlung und Energie ab.
- Er ergänzt den Memory-Chip-ETF als breitere Infrastruktur-Wette.
- Eine ausdrückliche Kaufempfehlung gibt der Gast allerdings nicht ab.
Martin Lück sieht die US-geführte Ordnung und die Dollar-Dominanz erodieren, hält den MSCI World/ACWI wegen US- und Tech-Klumpen nur für ein Teilinvestment und empfiehlt, Europa sowie Schwellenländer beizumischen. Als Chancen nennt er europäische Verteidigungs-, Pharma-/Gesundheits- und nachhaltige Energieaktien sowie Emerging-Markets-Anleihen in Lokalwährung, Private Markets und Infrastruktur. Von US-Staatsanleihen rät er angesichts steigender Schuldenrisiken eher ab; Gold bleibt langfristig von Zentralbanknachfrage gestützt, kurzfristig aber unsicher.
Schwellenländer, vor allem Korea, Taiwan und China, sollten für Technologie-Exposure im Aktienportfolio beigemischt werden.
Zitat & Begründung
„Man guckt nach Korea, man guckt nach Taiwan, man guckt auch nach China und investiert dort.“
- Schwellenländer sind für Technologie-Exposure nötig.
- Korea, Taiwan und China werden ausdrücklich genannt.
- Er will sie im Portfolio dabeihaben.
Amerika bleibt für Lück ein Kernmarkt; man soll aus den USA heraus diversifizieren, aber US-Aktien nicht pauschal verkaufen.
Zitat & Begründung
„Natürlich nach wie vor Amerika. Wir müssen aus Amerika heraus diversifizieren, das heißt aber nicht, dass wir Amerika im Bausch und Bogen verkaufen.“
- Amerika bleibt nach wie vor ein wichtiger Aktienmarkt.
- Diversifikation ja, aber kein Bausch-und-Bogen-Verkauf.
- US-Aktien bleiben im Portfolio.
Europa muss verteidigungsfähig werden; Lück nennt die Verteidigungsindustrie als kompetitiven und vielversprechenden europäischen Sektor.
Zitat & Begründung
„Ein Bereich, wo Europa kompetitiv ist, auch was die was die technologische Entwicklung angeht, ist zum Beispiel Verteidigungsindustrie“
- Europa muss militärisch aufrüsten.
- Aufbau dauert Jahre bis Jahrzehnte.
- Der Sektor bleibt daher aussichtsreich.
Bio Science, Pharmaindustrie und Gesundheit insgesamt zählt Lück zu den europäischen Bereichen, die zukunftsweisend und vielversprechend sind.
Zitat & Begründung
„Zweiter ist der Bereich der ganzen Bio Science und und und Pharmaindustrie“
- Europa ist in Bio Science und Pharma kompetitiv.
- Lück nennt den Gesundheitssektor als vielversprechend.
- Chance für europäische Aktien.
Nachhaltige Energie ist für Lück ein drittes europäisches Zukunftsfeld, in dem Europa technologisch mithalten kann.
Zitat & Begründung
„Das 3. Beispiel, was ich machen würde, wäre eben auch nachhaltige Energie.“
- Nachhaltige Energie wird als drittes Beispiel genannt.
- Europa kann hier kompetitiv sein.
- Der Sektor gilt als vielversprechend.
Lück bevorzugt EM-Anleihen, weil viele Schwellenländer deutlich niedriger verschuldet sind als der Westen, am besten in lokaler Währung.
Zitat & Begründung
„durchaus auch in Emerging Markets Anleihen zu investieren.“
- Schwellenländer sind oft deutlich niedriger verschuldet.
- Dort gibt es attraktive Renditen bei geringerem Schuldenstand.
- Lokalwährung erscheint ihm im gegenwärtigen Umfeld vorzugswürdig.
Lück empfiehlt, über 60/40 hinauszudenken und weniger liquide Anlageklassen wie Private Markets, Private Credit und Private Equity einzubeziehen.
Zitat & Begründung
„weniger liquide Anlageklassen, wie zum Beispiel die private Markets, private Credit, private Equity.“
- 60/40 reicht in unsicherer Welt nicht aus.
- Private Markets/Credit/Equity breitern das Portfolio auf.
- Gerade für Altersvorsorge interessant.
Infrastruktur werde an allen Ecken gebraucht; Lück erwartet Finanzierungsmodelle, an denen sich auch Privatanleger beteiligen können.
Zitat & Begründung
„Investitionen in Infrastruktur, die werden an allen Ecken und Enden gebraucht.“
- Infrastruktur wird überall gebraucht.
- Es entstehen Finanzierungsmodelle auch für Privatanleger.
- Langfristige, staatlich oder halbstaatlich gestützte Erträge.
Der globale Welt-ETF hat für Lück zu viel USA- und Tech-Gewicht; er hält ihn nur als Teil des Aktienportfolios und mischt Europa sowie Schwellenländer bei.
Zitat & Begründung
„nein, der MSCI World oder All Country oder was auch immer, ist nur ein Teil meines Aktienportfolios“
- Weltindex hat zu hohes US- und Tech-Gewicht.
- Er sieht darin ein Klumpenrisiko.
- Deshalb nur als Teil des Aktienportfolios, nicht als Alleininvestment.
Lück sieht bei hoch verschuldeten Staatsanleihen steigende Risikoprämien; Anleger fragen sich zunehmend, ob sie ihr Geld zurückbekommen.
Zitat & Begründung
„je höher die Schuldenlast steigt, desto sehr desto mehr schaue ich als Anlagegläubiger drauf, so, oh, will ich dem noch mein Geld leihen?“
- Steigende Schulden treiben die Risikoprämie.
- Anleger prüfen die Rückzahlungsfähigkeit kritischer.
- Hochverschuldete Staatsanleihen eher meiden.
Lück sieht Präventionstechnik gegen Extremwetter als mögliches europäisches Zukunftsfeld, weil Europa dicht besiedelt ist und Extremwetter zunehmen dürfte.
Zitat & Begründung
„Präventionstechnik dafür zu entwickeln. Könnte auch eine 1 Branche sein, in der sich Europa, weil wir einfach son dicht besiedelter Kontinent sind, hervortun könnte.“
- Extremwetterereignisse dürften zunehmen.
- Europa ist dicht besiedelt.
- Präventionstechnik könnte eine Branche mit europäischer Stärke sein.
Gold profitiert langfristig von Zentralbankkäufen als Reserveersatz, kurzfristig ist Lück nach der Überhitzung und Dollarstärke aber unsicher.
Zitat & Begründung
„Das ist übrigens auch 1 der wesentlichen Gründe gewesen, warum der Goldpreis im Jahr 20 25 65 Prozent gestiegen ist“
- Zentralbanken ersetzten Dollar-Anleihen durch Gold.
- Mehr Nachfrage als Angebot trieb den Preis.
- Kurzfristig überhitzt und dollarabhängig.
Krypto nennt Lück als mögliche hochspekulative Beimischung in einer taktisch aktiveren Allokation, nicht als Basisinvestment.
Zitat & Begründung
„Da kann es auch mal sein, dass man sehr sehr hochspekulative Elemente ganz bewusst mit einmischt, zum Beispiel eben Hedgefonds Strategien oder auch Krypto“
- Taktische Allokation gewinnt in unsicheren Zeiten an Bedeutung.
- Hochspekulative Elemente können bewusst beigemischt werden.
- Krypto nur als taktische Beimischung, nicht als Basis.
Noah Leidinger hält einen MSCI-World-ETF-Sparplan als Kern seines Portfolios und sieht Einzelaktien nur als Beimischung. Als langfristige Compounder nennt er Dino Polska, Synopsys und Brunello Cucinelli; Synopsys kauft er in günstigeren Phasen zu. Bayer bezeichnet er als früheren Value-Kauf und bis heute gehaltenen Fehlschlag. TeamViewer, LVMH und Nike bewertet er kritisch, ohne explizite Verkaufsempfehlung.
Noah Leidinger nutzt einen MSCI-World-ETF-Sparplan als Kern seines Portfolios und setzt auf die breite Indexbasis statt auf Einzelaktien.
Zitat & Begründung
„der Großteil ist wirklich immer noch dieser dieser Sparplan, ein ETF Sparplan, den ich der so der Kern des Portfolios ist.“
- Er startete mit einem MSCI-World-ETF-Sparplan.
- Der ETF-Sparplan ist bis heute der Kern seines Portfolios.
- Einzelaktien sind nur eine begrenzte Beimischung.
Dino Polska überzeugt Noah als polnische Dorf-Supermarktkette mit verteidigbarem Modell, stabilen 10%-Wachstum und viel Expansionsraum.
Zitat & Begründung
„sie sind auch gar nicht im Ausland expandiert und wachsen halt schon seit Jahren mit 10 Prozent im Jahr. Und da ist für mich klar, das hat jetzt so lange in jedem Dorf funktioniert.“
- Dino Polska eröffnet profitable Kleinstsupermärkte in polnischen Dörfern.
- Das Modell ist schwer kopierbar, weil sich ein zweiter Laden oft nicht lohnt.
- Noah sieht darin ein langfristiges Kaufargument.
Synopsys ist als Chip-Designsoftware tief in einer strukturell wachsenden Branche verankert; Noah kauft die oft teure Aktie in günstigeren Phasen zu.
Zitat & Begründung
„Und dann gibt's aber manchmal Phasen, wie zum Beispiel vor einigen Jahren war man sone kleine Negativstimmung an der Börse und dann waren die immer günstiger und dann kaufe ich dazu.“
- Die Software ist eng mit Chip-Design-Prozessen verkoppelt.
- Immer mehr Firmen entwickeln eigene Chips, was die Branche strukturell wachsen lässt.
- Noah nutzt günstigere Phasen für Zukäufe.
Brunello Cucinelli wächst stabil über 10 % jährlich, bleibt bewusst kleiner und weniger zyklisch als andere Luxusmarken; Noah sieht langen Compounding-Spielraum.
Zitat & Begründung
„die wachsen halt, sind auch in dieser ganzen schwierigen Phase immer sehr stabil 10 Prozent oder knapp über 10 Prozent gewachsen.“
- Die Marke ging nicht stark in die Mittelschicht und blieb stabiler in der Luxuskrise.
- Das Unternehmen steuert bewusst 10%-Wachstum, um nicht zu stark zu skalieren.
- Als deutlich kleinere Luxusmarke hat sie noch viel Raum.
Noah kaufte Bayer während der Monsanto-Übernahme aus Value-Sicht und hält die Position bis heute, wertet sie aber als relativen Fehlschlag.
Zitat & Begründung
„Hab die Aktien bis heute und zwar hab ich 2 Bayer Aktien gekauft im Zuge dieser Monsanto Übernahme, wo der Kurs so gefallen ist“
- Er hielt Bayer nach dem Kursrückgang für unterbewertet.
- Er kaufte die Aktie und hält sie bis heute.
- Rückblickend bezeichnet er das Investment als Fehlschlag.
Cadence bildet mit Synopsys ein Quasi-Duopol für Chip-Designsoftware und ist laut Noah tief in einer strukturell wachsenden Branche verankert.
Zitat & Begründung
„es gibt 2 Firmen in der Welt, Caden Synopsis, noch bisschen Siemens, mit denen man halt Chips designt. Und alle Firmen, die Chips designt, greifen auf diese Software zurück“
- Chip-Designer greifen auf Cadence- und Synopsys-Software zurück.
- Die Software ist eng mit Maschinen und Prozessen verkoppelt.
- Das macht die Branche strukturell attraktiv, ohne dass Noah eine explizite Kaufempfehlung ausspricht.
TeamViewer war günstig bewertet, doch ein unbemerkter Wettbewerber und teure Marketingaktionen haben den Investment-Case laut Noah geschwächt.
Zitat & Begründung
„Und dann ist halt ein Case auch schnell nicht mehr so gut, obwohl er eigentlich gut wär, wenn man alles wüsste.“
- TeamViewer erschien im Vergleich zu US-Tech günstig.
- Ein von Ex-Mitarbeitern gegründeter Konkurrent gewann schnell Marktanteile.
- Teure Marketingaktionen schadeten zusätzlich; Noah spricht von einem großen unerkannten Risiko.
LVMH wurde durch die starke Expansion in die Mittelschicht zyklischer und in der Luxuskrise instabiler, so Noahs kritische Einordnung.
Zitat & Begründung
„in dieser ganzen Luxuskrise gab's ja viele Marken, die sehr stark in die Mittelschicht gegangen sind, zum Beispiel auch LWM Ash oder Gucci und die dadurch sehr instabil wurden“
- Viele Luxusmarken gingen stark in die Mittelschicht.
- Dadurch wurden sie anfälliger, als die Wirtschaft schwächelte.
- Noah nennt LVMH als Beispiel für diese Instabilität.
Nike fehlt aus Noahs Sicht ein struktureller Wachstumsmotor, weshalb er die Aktie nicht als langfristigen Compounder sieht.
Zitat & Begründung
„Die haben aber für mich nicht son strukturellen Wachstumsmotor“
- Nike lief über Jahre gut.
- Noah vermisst aber einen strukturellen Wachstumsmotor.
- Für eine langfristige Position reicht ihm das nicht.
On Running wächst stark, aber Noah ist nicht klar, ob die Marke 30 Jahre durchhält; für eine langfristige Position ist ihm das zu riskant.
Zitat & Begründung
„Das wär mir für sone ganz langfristige Position dann zu risky“
- On Running könnte das nächste Nike sein.
- Noah fürchtet aber, dass die nächste Sportmarke kommt.
- Das Modell hänge stark an Trend und Marketing, nicht an einem stabilen Motor.
Costco ist ein jahrelanger Compounder, doch bei einem KGV von 40 wird die Bewertung für eine Supermarktkette laut Christian schwierig.
Zitat & Begründung
„bei' Bewertung von KGV 40 wird's für eine Supermarktkette vielleicht schwierig“
- Costco hat lange stark compoundet.
- Die Bewertung liegt bei etwa KGV 40.
- Für eine Supermarktkette wird dieses Niveau als schwierig eingeschätzt.
United Rentals ist für Noah ein Beispiel für Brad Jacobs' erfolgreiches Roll-up-Modell und ein sehr starker Börsen-Compounder.
Zitat & Begründung
„United Rentals heißt es auch bis heute die erfolgreichste Firma. Ich glaub, 50000000000 Börsenwert, auch wahnsinnig starker Compounder an der Börse.“
- Brad Jacobs baute aus Gerätevermietung ein großes Roll-up.
- United Rentals ist daraus als erfolgreiche Firma hervorgegangen.
- Noah nennt sie einen wahnsinnig starken Compounder, ohne explizite Kaufempfehlung.
Hermès hat stärkere Heritage, ist aber teurer und bereits sehr groß; Noah stellt infrage, wie lange 10 % Wachstum auf diesem Niveau weitergehen.
Zitat & Begründung
„eine Hermes ist auch noch mal teurer und vor allem eine Hermes ist schon sehr, sehr groß. Und da wird sich irgendwann die Frage stellen, wie lange kann's auf dem Level noch 10 Prozent weitergehen?“
- Hermès ist im Vergleich zu Brunello Cucinelli teurer.
- Die Marke ist schon sehr groß.
- Noah sieht begrenzten Spielraum für weiteres 10%-Wachstum.
Denise Koch (Invesco) empfiehlt Privatanlegern eine gleichgewichtete Faktor-ETF-Strategie aus Value, Momentum und Quality (je 1/3), weil diese drei Faktoren wissenschaftlich am besten belegt seien. Gold bleibt für Staatsfonds und Zentralbanken ein zentrales Thema: Die Nachfrage steigt, viele wollen Bestände weiter ausbauen. Illiquide Private-Markets-/Infrastrukturanlagen sieht Koch aus Risikosicht kritisch, weil fehlende tägliche Marktbewertung Risiken verschleiern kann. Ansonsten viel Staatsfonds-Analyse ohne konkrete Kaufempfehlungen.
Koch hält eine gleichgewichtete Faktor-ETF-Strategie aus Value, Momentum und Quality für die beste einfache Umsetzung für Privatanleger.
Zitat & Begründung
„Ist ein Drittel Drittel Drittel ist wirklich einfach und die beste Vorgehensweise, glaube ich, die ich da in dem Fall machen kann.“
- Value, Momentum und Quality haben die stärkste wissenschaftliche Evidenz als Faktoren.
- Institutionelle setzen oft eine risikoadjustierte Gleichgewichtung ein.
- Für Privatanleger sei 1/3 je Faktor einfach und die beste Vorgehensweise.
Gold ist bei Staatsfonds und Zentralbanken ein großes Thema, die Nachfrage steigt und viele wollen ihre Bestände weiter ausbauen.
Zitat & Begründung
„Das Thema Gold ist nicht nur bei den Staatsfonds und bei den Zentralbanken, bei beiden wirklich ein unheimlich großes Thema. Wir merken, dass da immer mehr gekauft wird, dass die Nachfrage immer mehr steigt.“
- Chinas Zentralbank hat Goldreserven stark aufgestockt.
- Mehrere Zentralbanken erhöhen die Goldnachfrage.
- In der Umfrage gab es ein klares Ja zu weiteren Goldkäufen.
Illiquide Private-Markets-/Infrastrukturinvestments bewertet Koch aus Risikosicht negativ, weil fehlende tägliche Kursbildung Risiken verschleiern kann.
Zitat & Begründung
„Für mich aus Blick der Risikoaspektbrille ganz grauenvoll. Ja. Also ich ich bin davon kein Fan. Ich mag es nicht.“
- Aus Sicht der Staatsfonds sei die fehlende Marktbewertung ein Vorteil.
- Aus Risikosicht sei das für sie 'ganz grauenvoll'.
- Sie sei kein Fan, weil Krisen nicht transparent ausgewiesen werden.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
Selbst investieren
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