Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
Trends der letzten 7 Tage
Am häufigsten empfohlen
S&P 5003 PodcastsVolkswagen3 PodcastsMSCI World ETF3 PodcastsAlphabet2 PodcastsAdidas2 PodcastsNvidia2 PodcastsCoca-Cola2 PodcastsAltersvorsorgedepot2 PodcastsAm häufigsten abgeraten
Französische Staatsanleihen3 PodcastsNike3 PodcastsMicron2 PodcastsS&P 5002 PodcastsSpaceX2 PodcastsLindtRobinhoodBMWNeueste Folgen: Erichsen Geld & Gold
Lars Erichsen stellt Howard Hughes Holdings vor, die Bill Ackman laut eigener Ankündigung zur "nächsten Berkshire Hathaway" umbauen will: Milliarden aus dem Immobiliengeschäft sollen freigesetzt und in den Versicherer Vantage Group investiert werden, finanziert teils über Vorzugsaktien von Pershing Square. Erichsen hält das Modell für spannend und sieht im aktuell niedrigen Bewertungsniveau einen günstigen Zeitpunkt, für ihn ist die Aktie aber bislang "nur die Story" ohne belastbare Ergebnisse – deshalb kauft er nicht, sondern beobachtet weiter. Als größtes Crashrisiko nennt er einen möglichen KI-Super-GAU, der die Bewertungen an den Börsen stark belasten würde.
Spannendes Umbau-Modell nach Berkshire-Vorbild, aber bislang nur eine Story ohne Ergebnisse – für Erichsen zu spekulativ, er kauft nicht und beobachtet nur.
Zitat & Begründung
„Für mich ist es ein – hört sich vielleicht komisch an, aber wenn, dann muss man das Ganze langfristig machen und dafür ist es mir zu spekulativ, denn bisher kaufe ich im Prinzip nur die Story.“
- Ackman will Howard Hughes über einen Versicherer und freigesetztes Immobilienkapital zur nächsten Berkshire Hathaway machen.
- Erfolg hängt von erzielbaren Verkaufspreisen, Kapitalrendite und Ackmans Aktienauswahl ab – derzeit kaum beurteilbar.
- Erichsen sieht nur die Story, nicht Ergebnisse, und findet es dafür zu spekulativ für einen eigenen Kauf.
Lars Erichsen hält an seiner Lindt-&-Sprüngli-Position fest und will sie trotz der jüngsten Prognosesenkung verdoppeln; eine Order plant er bei rund 76.000 Franken. Nach fast 40 Prozent Buchgewinn steht die Position aktuell rund 5.000 Euro im Minus nach Dividenden – für ihn dennoch kein Verkaufsgrund. Sein Argument: Lindt habe in früheren Schwächephasen (2007, Pandemie) immer wieder Marktanteile gewonnen und konnte Preise erhöhen, statt zu senken. In einem DCF-Basisszenario sieht er in drei Jahren 120.000 Franken je Aktie, im Bullcase neue Allzeithochs, im Bearcase ein Minus von 20 bis 30 Prozent. Coca-Cola nennt er als vergleichbares Beispiel einer starken Marke mit Preissetzungsmacht, ohne konkrete Kaufaussage.
Erichsen sieht Lindt trotz Prognosesenkung als starke Marke mit Preissetzungsmacht; historisch folgten auf Schwächephasen Käufe – er will die Position verdoppeln, DCF-Ziel 120.000 Franken.
Zitat & Begründung
„Ich habe mich entschieden, dass ich die Position verdoppeln werde, aus 1 macht 2. Allerdings noch nicht genau hier, sondern ich schau, ob ich 76000 Franken herum, dann auf Eurobasis entsprechend, mir werde ich mich auf die Lauer legen und eine Order platzieren.“
- Die Prognosesenkung für 2026 auf 0 bis 2 Prozent organisches Wachstum und ein Volumenrückgang setzen die Aktie unter Druck.
- Lindt hob die Preise 2025 um 19 Prozent und gewann Marktanteile; frühere Schwächephasen waren rückblickend Kaufgelegenheiten.
- Erichsen will die Position verdoppeln und legt eine Order bei rund 76.000 Franken auf; Basisszenario 120.000 Franken in drei Jahren.
Coca-Cola dient Erichsen als Beispiel einer starken Marke, die trotz Billigkonkurrenz seit jeher wächst – eine ausdrückliche Kauf- oder Verkaufsaussage macht er dazu nicht.
Zitat & Begründung
„Marken, starke Marken, gibt auch Plörre, die schmeckt genauso wie Coca Cola. Trotzdem wächst Coca Cola, seit Coca Cola existiert.“
- Erichsen vergleicht Lindts Preissetzungsmacht mit Coca-Cola als zwei Meister der Preisanhebung.
- Er verweist darauf, dass Coca-Cola trotz gleich schmeckender Alternativen kontinuierlich wächst.
- Eine konkrete Handlungsempfehlung zu Coca-Cola leitet er daraus nicht ab.
Lars Erichsen nimmt einen Handelsblatt-Artikel über den Ausverkauf am US-Anleihemarkt zum Anlass, vor dem Reagieren auf Schlagzeilen zu warnen: Der Markt handele Erwartungen, und die in solchen Artikeln beschriebenen Entwicklungen seien längst in den Kursen verarbeitet. Als konkretes preisliches Signal nennt er den 50-Wochen-Durchschnitt im S&P 500: Ein Bruch aus einem Aufwärtstrend habe historisch mit rund 75 Prozent Wahrscheinlichkeit Korrekturen von 5 bis 10 Prozent und mehr zur Folge. Eine konkrete Kauf-, Verkaufs- oder Meidungsempfehlung für einzelne Aktien, ETFs oder Rohstoffe gibt er nicht; langfristig investiert zu bleiben sei in Ordnung.
Für Erichsen ist der 50-Wochen-Durchschnitt im S&P 500 ein preisliches Signal: Ein Bruch aus dem Aufwärtstrend ging historisch mit rund 75 Prozent Wahrscheinlichkeit mit Korrekturen einher.
Zitat & Begründung
„wenn diese Unterstützung in Höhe des 50 Wochen Durchschnitts im s und p 500 aus einem Aufwärtstrend kommend in der Vergangenheit unterschritten wurde“
- Erichsen hält Charttechnik nicht für Kaffeesatzleserei, sondern für ein preisliches Signal.
- Ein Bruch des 50-Wochen-Durchschnitts im S&P 500 aus dem Aufwärtstrend führte historisch überwiegend zu Korrekturen von 5 bis 10 Prozent und mehr.
- Daraus könne für aktive Anleger eine Strategie mit Set-up, Stopp und Ziel entstehen – eine aktuelle Verkaufsempfehlung spricht er nicht aus.
Lars Erichsen sieht den US-Dollar als entscheidenden Treiber: Ein schwächerer Dollar (DXY unter 98) wäre sehr bullish für Tech, Risiko, Bitcoin, Gold und Emerging Markets, ein starker Dollar über 102 würde Risiko herausnehmen. Kryptowährungen bezeichnet er als größten Hebel auf Liquidität, US-Banken nach Korrektur als interessant. Gold profitiert zusätzlich vom Debasement-Trade, Emerging Markets von sinkender Schuldenlast und Zinssenkungsspielraum. Er selbst hält seine Positionen und baut in Konsolidierungen auf.
Kryptowährungen sind der größte Hebel auf eine sich ausweitende Liquidität; sie sind stärker als erwartet, aber ein starker Dollar würde den Ausbruch gefährden.
Zitat & Begründung
„Der größte Hebel auf einen sich ausweitende Liquidität sind eindeutig die Cryptos.“
- Der größte Hebel auf Liquidität sind Kryptos.
- Sie sind schon stärker als erwartet gestiegen.
- Ein starker Dollar könnte den Ausbruch umkehren.
US-Banken waren ein exzellentes Investment; nach einer Korrektur lohnt sich ein Blick, das Umfeld ist hochattraktiv.
Zitat & Begründung
„Banken waren ein exzellentes Investment. Und was macht man, wenn man sagt, na, es ist ein Umfeld, das ist hochattraktiv? Was macht man dann, wenn man eine Korrektur bekommt? Genau dann sollte man hinschauen.“
- Banken waren ein exzellentes Investment.
- Nun zeigt sich eine Korrektur.
- Das Umfeld ist hochattraktiv, daher sollte man hinschauen.
Nasdaq 100 ist ein indirekter Dollar-Trade: fallender Dollar verbessert das Umfeld, steigender Dollar verschlechtert es.
Zitat & Begründung
„denn die Nasdaq Positionen sind sogar ein indirekter Dollar Trade. Das heißt, ein fallender Dollar verbessert das Umfeld, ein stark steigender Dollar verschlechtert ist.“
- Nasdaq-Positionen sind ein indirekter Dollar-Trade.
- Fallender Dollar verbessert das Umfeld.
- Stark steigender Dollar verschlechtert es.
Bitcoin profitiert von einem schwachen Dollar; ein Dollarindex unter 98 wäre sehr bullish für Bitcoin.
Zitat & Begründung
„Sollten wir da drunter rutschen, dann könnte es recht schnell gehen. Das wäre sehr bullish für Tech, für Risiko, für Bitcoin Anlagen.“
- Dollarindex unter 98 wäre ein großes Kaufsignal.
- Das wäre sehr bullish für Bitcoin.
- Ein starker Dollar würde Risiko herausnehmen.
Gold profitiert von einem schwächeren Dollar und dem Debasement-Trade; ein starker Dollar wäre Gegenwind.
Zitat & Begründung
„Wenn die Dollarschwäche Ausdruck zunehmender Liquidität oder monetärer Verbesserung ist, dann ist das noch mal extra Gold positiv“
- Schwächerer Dollar unterstützt Rohstoffpreise.
- Für Gold kommt der Debasement-Trade hinzu.
- Ein starker Dollar würde Gegenwind bringen.
Emerging Markets profitieren mehrfach von einem schwachen Dollar: geringere Schuldenlast, Zinssenkungsspielraum und steigende Rohstoffpreise.
Zitat & Begründung
„Ein Markt, den ich vielleicht noch hinzufügen würde, sind die Emerging Markets. Der Dollar wirkt hier gleich mehrfach...“
- Schwacher Dollar senkt reale Schuldenlast.
- Zentralbanken können leichter Zinsen senken.
- Steigende Rohstoffpreise und Welthandel beleben EM.
Lars Erichsen stellt Intuitive Surgical als seine spekulative Robotik-Position vor: Er hat die Aktie im Juli rund 360 US-Dollar gekauft, hält sie weiter und sieht charttechnisch Potenzial über 400 bis 410 Dollar. Das Unternehmen bezeichnet er als profitablen Pionier der roboterassistierten Chirurgie mit hohem Burggraben, rund 85 Prozent wiederkehrenden Umsätzen und starkem Eingriffswachstum, aber auch mit hoher Bewertung (rund 36- bis 40-faches KGV) und abgeschwächtem Wachstumsausblick. Wettbewerb durch Johnson & Johnson (Ottava) und Medtronic (Hugo) sieht er vor allem bei Neuplatzierungen, nicht bei der bestehenden Da-Vinci-Basis. Ausdrücklich betont er, dass es keine Kaufempfehlung sei.
Profitabler Robotik-Pionier mit starkem Burggraben und wiederkehrenden Umsätzen, aber hoher Bewertung und nachlassendem Wachstum – für Erichsen eine interessante, volatile Spekulation.
Zitat & Begründung
„Hab hier eine Position gekauft und zwar mit einem relativ weiten Stop. [...] Dementsprechend bin ich investiert. Das hier ist keine Kaufempfehlung.“
- Intuitive Surgical dominiert die roboterassistierte Chirurgie mit rund 85 Prozent wiederkehrenden Umsätzen und steigendem Eingriffsvolumen.
- Die Bewertung ist mit etwa 36- bis 40-fachem Gewinn hoch, das Wachstum schwächt sich 2026 ab.
- Erichsen hat die Aktie im Juli bei rund 360 Dollar gekauft, hält sie weiter und zieht den Stopp nach – keine Kaufempfehlung.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
Selbst investieren
Aktien, ETFs und Kryptowährungen in einer App – bei Bitpanda schon ab 1 €.
Hinweis: Die Inhalte werden automatisiert aus den Podcast-Transkripten erstellt und können Fehler enthalten. Sie geben ausschließlich die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung. Alle Rechte an den Podcasts liegen bei den jeweiligen Anbietern.