Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
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Japans Staatsanleihen werden laut Martin Schulz bei 3,1 % Rendite schrittweise hochinteressant, da er die Bewegung als Normalisierung ohne explosive Schuldenkrise sieht. US-Staatsanleihen könnten laut Antonia Mannweiler ab etwa 6 % wieder attraktiv werden. Der Ölmarkt bleibt laut Judith Henkel angespannt und liefert beunruhigende Signale. Bei BASF/Evonik sieht sie das mögliche Übernahmeangebot als gut für Evonik-Aktionäre, während BASF-Anleger eher misstrauisch reagieren könnten.
Bei 3,1 % Rendite werden japanische Staatsanleihen für Anleger schrittweise hochinteressant; er sieht keine explosive Schuldenkrise.
Zitat & Begründung
„Bei 3.1 Prozent wird das natürlich hochinteressant schrittweise.“
- Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen ist auf 3,1 % gestiegen.
- Schulz wertet das als Normalisierung nach langer Niedrigzinsphase, nicht als Krise.
- Für private Anleger werden japanische Bonds dadurch schrittweise interessant.
Der Ölmarkt bleibt angespannt und knapp, was trotz leichter Preisrückgänge für anhaltende Risiken und Preisunterstützung spricht.
Zitat & Begründung
„Also wir haben weiterhin einen knappen Markt und einige beunruhigende Signale.“
- Die Ölpreise bleiben trotz Friedenshoffnungen über 105 US-Dollar.
- Angriffe und Lieferausfälle zeigen einen knappen Markt.
- Henkel sieht weiterhin beunruhigende Signale für Öl.
Bei einer Rendite von etwa 6 % könnten US-Staatsanleihen wieder attraktiv werden, weil Angebot und Nachfrage die Rendite ausbalancieren.
Zitat & Begründung
„ab einem gewissen Level, sagen tatsächlich auch einige Experten, kann es dann eben auch wieder attraktiv sein, in die Staatsanleihen zu investieren.“
- Die Renditen am US-Anleihemarkt sind deutlich gestiegen.
- Mannweiler verweist auf Angebot und Nachfrage als treibende Kraft.
- Ab etwa 6 % könnten Staatsanleihen wieder attraktiv für Anleger sein.
Das mögliche BASF-Übernahmeangebot mit Prämie wäre gut für Evonik-Aktionäre und erklärt den Kursanstieg.
Zitat & Begründung
„Ist dann natürlich gut für die Evonik Aktionäre, deshalb das Kurs plus“
- BASF hat Evonik kontaktiert und ein freiwilliges Übernahmeangebot erwogen.
- Für Evonik-Aktionäre würde eine Prämie hinzukommen.
- Henkel wertet das als gut für Evonik-Aktionäre, der Kurs steigt.
Im Marktbericht sieht Markus Hinterberger Infineon als Kandidaten für eine Abkühlung, weil der Markt KI-Investitionen zunehmend kritisch bewertet, während sich Beiersdorf von der Nahost-Schwäche erholt und noch Luft nach oben hat; BioNTech beurteilt er insgesamt positiv. Bei US-Staatsanleihen rechnet er wegen boomender US-Wirtschaft und hoher Inflation mit weiter steigenden Renditen und fallenden Kursen, der Ölpreis liegt bei 105 Dollar je Barrel Brent. ifo-Chef Clemens Fuest sieht trotz der auf 1,3 Prozent erhöhten Wachstumsprognose keinen selbsttragenden Aufschwung, weil rund zwei Drittel staatlich finanziert sind, und nennt einen Tankrabatt eine Schnapsidee.
Infineon zählt laut Hinterberger zu den bisherigen KI-Profiteuren, die leiden, weil der Markt KI-Investitionen kritischer sieht; die Aktie startete erneut schwach.
Zitat & Begründung
„das trifft natürlich auch die Unternehmen, die bislang durch die KI Investitionen blendend verdient haben. Da ist Infinien so ein Kandidat.“
- Infineon ist bereits sehr gut gelaufen und startet erneut schwach in den Handel.
- Der Markt diskutiert zunehmend, KI-Forschung zu begrenzen, und sieht KI-Investitionen kritischer.
- Das trifft die Unternehmen, die bislang durch KI-Investitionen blendend verdient haben – Infineon sei so ein Kandidat.
Beiersdorf erholt sich laut Hinterberger langsam vom Einbruch seit Beginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten und hat noch ordentlich Luft bis zum früheren Kursniveau.
Zitat & Begründung
„die ruppt sich jetzt langsam wieder nach oben. Wir haben aber trotzdem dem noch ordentlich Luft bis zu dem Stand, den sie damals mal hatte“
- Mit Beginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten Ende Februar ist die Aktie stark abgeschmiert.
- Seitdem arbeitet sie sich langsam wieder nach oben.
- Bis zum damaligen Stand ist noch ordentlich Luft.
BioNTech läuft laut Hinterberger insgesamt ordentlich und wird von Analysten positiv bewertet; Forschungsnachrichten und die Abspaltung Arifi könnten den Kurs bewegen.
Zitat & Begründung
„Die BioNTech Aktie läuft an sich ganz okay“
- Kurzfristig gab es ein leichtes Minus, insgesamt steht die Aktie aber ordentlich da.
- Analysten bewerten BioNTech positiv, es gibt neue Nachrichten zu Forschungserfolgen etwa bei Lungenkrebs.
- Die Frage, welchen Einfluss das Gründer-Start-up Arifi auf BioNTech hat, kann den Kurs beeinflussen.
Hinterberger sieht den Ausverkauf am US-Anleihemarkt als hausgemachtes Problem: boomende Wirtschaft und Inflation könnten weitere Zinsschritte der Fed erzwingen und die Renditen weiter treiben.
Zitat & Begründung
„die Zahl der Menschen, die mit 1 weiteren Zinserhöhung rechnen in den USA, die steigt eher, als dass sie fällt und das treibt natürlich dann auch die Anleiherenditen“
- Die USA müssen für neue zehnjährige Schulden Zinssätze jenseits von 5 Prozent zahlen.
- Die US-Wirtschaft boomt, die Inflation ist weit vom 2-Prozent-Ziel entfernt.
- Die Zahl derer, die mit einer weiteren Zinserhöhung rechnen, steigt – das treibt die Anleiherenditen.
Der Ölpreis liegt laut Hinterberger bei 105 Dollar und damit auf unangenehmem Niveau, weil der Iran die Straße von Hormus geschlossen hält und am Golf keine Entspannung in Sicht ist.
Zitat & Begründung
„der Ölpreis liegt grade bei hundertundfünf Dollar für die Nordseesorte Brent. Der war schon mal höher, aber nichtsdestoweniger 105 Dollar, das ist ein Wert, ab dem's unschön wird“
- Am Golf gibt es keinerlei Entspannung, der Iran hält die Straße von Hormus vorerst geschlossen.
- Der Iran bestimme damit, was gespielt wird, und könne gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen.
- Der Brent-Preis liegt bei 105 Dollar, einem Wert, ab dem es unschön wird.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
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Deffner & Zschäpitz
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Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst.
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