Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
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Ökonom Volker Wieland rechnet mit anhaltendem Druck auf französische Staatsanleihen: Die Risikoaufschläge seien zwar gestiegen und gerechtfertigt, aber weiterhin ungewöhnlich niedrig, eine Haushaltskonsolidierung sei nicht in Sicht. Der Markt teste die EZB in gewisser Weise, eine Aktivierung des Anleihekaufprogramms TPI hält Wieland derzeit für unwahrscheinlich und für falsch, weil sie die Marktdisziplin aussetzen würde. Als Alternative nennt er Unternehmensanleihen, etwa zur Finanzierung der KI-Infrastruktur. Im Marktbericht verweist Stefan Rexius auf die Analyse von Kolumnist Ulf Sommer, wonach die Rekordstände im S&P 500 einen breiten Bärenmarkt verdecken.
Wieland hält die gestiegenen Risikoaufschläge französischer Staatsanleihen für gerechtfertigt und weiterhin für ungewöhnlich niedrig – er erwartet anhaltenden Druck auf die Kurse.
Zitat & Begründung
„ich finde, die sind auch gerechtfertigt. Also es ist nicht so, dass das jetzt ungewöhnlich wäre. Im Gegenteil, die sind immer noch ungewöhnlich niedrig.“
- Frankreichs Schuldenquote steigt schneller als die Wirtschaftsleistung, Anleger verkaufen französische Staatsanleihen.
- Die Zinsaufschläge sind laut Wieland gerechtfertigt, im historischen Vergleich aber noch ungewöhnlich niedrig.
- Solange nicht konsolidiert wird, dürften Renditen weiter steigen und Kurse fallen; Downgrades seien zu erwarten.
Wieland nennt Unternehmensanleihen als Alternative zu Staatsanleihen hoch verschuldeter Länder, etwa zur Finanzierung der KI-Infrastruktur – viele Anleger bevorzugten sie.
Zitat & Begründung
„Das heißt, kann dann in Unternehmensanleihen investieren. Das machen auch viele Investoren dann lieber“
- Hoch verschuldete Staaten bleiben unter Druck, Anleger meiden zunehmend deren Anleihen.
- Als Ausweichmöglichkeit nennt Wieland Unternehmensanleihen, auch für die KI-Infrastruktur.
- Viele Investoren gingen diesen Weg lieber – die Entwicklung werde andauern.
Der im Podcast zitierte Kolumnist Ulf Sommer sieht im S&P 500 einen verdeckten Bärenmarkt, weil wenige Tech-Schwergewichte den Index stützen; der Sprecher stimmt dem zu.
Zitat & Begründung
„Und deswegen kommt der Kollege Ulf Sommer eben zu dem Schluss, dass die Kurse weniger Schwergewichte in den vergangenen Jahren sich vervielfacht haben und damit die Indizes oben halten“
- Fast die Hälfte der S&P-500-Aktien liegt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
- Nur wenige Tech-Schwergewichte halten den Index auf Rekordniveau und verdecken die Schwäche im breiten Markt.
- Der Sprecher hält das für plausibel, nennt aber keine konkrete Handlungsempfehlung.
Im Insiderbarometer für September fallen drei DAX-Chefs auf, die trotz fallender Kurse eigene Aktien kauften: Adidas-Chef Gulden für gut eine halbe Million Euro, Rheinmetalls Papperger für knapp eine halbe Million, bei Fresenius Vorstandschef und Finanzvorständin für zusammen knapp 300.000 Euro. Redakteurin Andrea Künnen sieht speziell im Adidas-Kauf ein Zeichen, dass Gulden die Aktie für unterbewertet hält; das Barometer steht bei 120 Punkten und sendet ein leichtes Kaufsignal. Französische Staatsanleihen beschreibt sie als kritisch, der Spread zu Bundesanleihen ist so hoch wie 2012. Deutschland und Frankreich fordern einen „Kill Switch“ gegen ausländische Firmen im EU-Binnenmarkt; bis zu einem Gesetz dürfte über ein Jahr vergehen.
Adidas-Chef Gulden hat nach dem Kursverlust von über 20 Prozent seit den Quartalszahlen erneut für gut eine halbe Million Euro Aktien gekauft – laut Künnen ein Zeichen, dass er die Aktie für unterbewertet hält.
Zitat & Begründung
„Das ist ein Zeichen dafür, dass er die Aktie wohl für unterbewertet hält und das sehen übrigens auch viele Analysten so.“
- Adidas verlor seit den Q2-Zahlen Ende Juli mehr als 20 Prozent, obwohl die Zahlen gut waren und die Prognose erhöht wurde.
- Gulden kaufte bereits Ende Juli und legte im September für gut eine halbe Million Euro nach.
- Künnen wertet das als Signal, dass er die Aktie für unterbewertet hält; viele Analysten sähen es ebenso.
Die Lage französischer Staatsanleihen sei kritisch: stark gestiegene Schulden, unklare Mehrheiten und Proteste machten Sparbemühungen immer unwahrscheinlicher, die Risikoaufschläge erreichten 2012er-Niveau.
Zitat & Begründung
„Die Lage ist einfach kritisch. Im Zentrum, da steht ja Frankreich mit seinen so deutlich gestiegenen Schulden“
- Zehnjährige französische Staatsanleihen rentieren mit rund 4,8 Prozent, ein Prozentpunkt mehr als vor drei Monaten.
- Der Spread zu Bundesanleihen sprang binnen einer Woche um 0,3 Punkte auf 1,4 – so schnell noch nie seit Euro-Einführung.
- Künnen erinnert die Entwicklung an die Euro-Staatsschuldenkrise und hält eine Konsolidierung Frankreichs für immer unwahrscheinlicher.
Rheinmetall-Insider kaufen seit zwölf Monaten fast nur noch eigene Aktien; CEO Papperger legte im September für knapp eine halbe Million Euro nach, obwohl die Aktie über die Hälfte vom Rekordhoch verloren hat.
Zitat & Begründung
„Papaga hat sich jetzt im September noch mal Rheinmetall Aktien für knapp eine halbe Million Euro ins eigene Depot gelegt.“
- Die Aktie liegt mehr als 50 Prozent unter ihrem Rekordhoch von vor rund einem Jahr.
- Seit dem Ukrainekrieg steht sie rund 850 Prozent im Plus, Insider kaufen seit zwölf Monaten fast nur noch.
- Papperger legte im September für knapp eine halbe Million Euro nach.
Fresenius-Vorstandschef und Finanzvorständin kauften Anfang September Aktien für knapp 300.000 Euro – laut Künnen sehen sie offenbar weiteres Potenzial.
Zitat & Begründung
„die scheinen da noch mehr Potenzial zu sehen. Sie haben Anfang September Fresenius Aktien zusammen für knapp 300000 Euro gekauft.“
- Fresenius hat in zwölf Monaten rund 7 Prozent verloren, sich vom Jahrestief Ende Mai aber deutlich erholt.
- Vorstandschef und Finanzvorständin kauften Anfang September gemeinsam für knapp 300.000 Euro.
- Künnen zufolge scheinen die Manager weiteres Potenzial zu sehen.
Andreas Neuhaus sieht Nike trotz niedrigem KGV kritisch, da der günstige Eindruck täuschen kann und der Umsatzausblick gesenkt wurde. Im Fokus der Folge stehen zudem die auf 3,8 % gestiegene Euro-Inflation und der schwächere US-Arbeitsmarkt, die die Zinserwartungen beeinflussen. Für das Thema physische KI empfiehlt er, auf Zulieferer statt auf Roboterhersteller zu setzen oder breit streuende Robotik-ETFs zu nutzen – allerdings nur als Satelliteninvestment.
Nike wirkt mit niedrigem KGV günstig, aber das kann täuschen; der Umsatzausblick wurde gesenkt und die Aktie fiel 7 %.
Zitat & Begründung
„dass die Aktie durch sein niedriges KGV sehr günstig wirkt, dass das aber täuschen kann.“
- Niedriges KGV lässt Nike günstig erscheinen.
- Laut Andreas kann dieser Eindruck täuschen.
- Umsatzausblick gesenkt, Aktie verliert 7 %.
Handelsblatt-Redakteurin Judith Henkel sieht US-Staatsanleihen nach dem schwächsten Quartal seit 1994 kritisch und fragt rhetorisch, ob man eher auf einen hoch verschuldeten Staat oder auf KI-Unternehmen setzen sollte. Mobilitätsexperte Lazar Bakovic hält VW und BMW wegen ihrer Eigentümerfamilien und des geringen Free Floats nicht für Investmenttitel, aber als Dividendenaktien für interessant; längere Arbeitszeiten könnten bei VW nur dort Kosten senken, wo ohnehin Mehrarbeit anfällt. Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Mattes kritisieren vertagte Pflege- und Rentenreformen sowie ein Potenzialwachstum von 0,1 Prozent, ohne konkrete Anlageempfehlungen zu geben.
Nach dem schwächsten Quartal seit 1994 mit über 5,3 Prozent Rendite zweifelt Henkel, ob man auf einen hoch verschuldeten Staat statt auf KI-Unternehmen mit besserer Zukunftsaussicht setzen sollte.
Zitat & Begründung
„Und na ja, auf was will man wetten? Ein verschuldeter Staat oder KI Unternehmen, die vielleicht noch ja eine bessere Zukunftsaussicht haben?“
- Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um 0,87 Punkte auf über 5,3 Prozent – stärkster Anstieg in einem dritten Quartal seit 1994.
- Als Gründe nennt sie Zinserwartungen, Energiekosten, die US-Verschuldung von über 40 Billionen Dollar und KI-Anleiheemissionen.
- Daraus leitet sie rhetorisch ab, dass KI-Unternehmen die bessere Perspektive bieten könnten als Staatsanleihen.
Bakovic hält VW wegen der Eigentümerfamilie Porsche/Piech und des geringen Free Floats nicht für einen klassischen Investmenttitel, als Dividendenaktie aber für durchaus interessant.
Zitat & Begründung
„Deswegen sind die jetzt für Investoren ohnehin, würde ich sagen, als Dividendentitel durchaus interessant, aber halt jetzt nicht so sehr irgendwie als Investment.“
- VW hat in diesem Jahr rund ein Drittel des Kurswerts verloren.
- Die Familie Porsche/Piech bindet viel Kapital, der Free Float ist gering.
- Für ihn daher eher ein Dividendentitel als ein Investment.
Auch BMW sieht Bakovic wegen der Familienbeteiligung der Quandts und des kleinen Free Floats nicht als Investmenttitel, sondern eher als Dividendenpapier.
Zitat & Begründung
„Jetzt sind die deutschen Autokonzerne, namentlich vor allen Dingen Volkswagen und BMW, insofern noch Special Animals, weil da gibt es ja Eigentümerfamilien“
- Die BMW-Aktie hat laut Bakovic in diesem Jahr rund 40 Prozent verloren.
- Die Familie Quandt bindet einen großen Teil der Aktien, der Free Float ist klein.
- Damit sei BMW kein klassischer Investment-, sondern eher ein Dividendentitel.
Im Marktupdate von Handelsblatt Today stehen die gestiegenen Inflationszahlen in Deutschland (3,3 Prozent) und der US-PCE-Index (3,4 Prozent) im Fokus, der DAX gibt leicht nach. Handelsblatt-Redakteur Bert Frönthoff hält Evonik für vergleichsweise niedrig bewertet und von Investoren unterschätzt – eine ausdrückliche Kaufempfehlung spricht er aber nicht aus; genau diese niedrige Bewertung mache den Konzern für die von BASF angestrebte Übernahme angreifbar. BASF will Evonik trotz abgelehnter erster Offerte übernehmen, als entscheidender Faktor gilt die RAG-Stiftung als Hauptaktionärin. Zur OpenAI-Entwicklerkonferenz werden der neue Firmenkunden-KI-Assistent Dots und die Sicherheitsdebatte erörtert, ohne konkrete Anlageempfehlungen.
Der Konzern sei relativ niedrig bewertet und werde von Investoren oft unterschätzt, was ihn zugleich anfällig für eine Übernahme mache.
Zitat & Begründung
„Problem ist, die Evonik Aktie ist auch trotz der ganzen Umbauten in den vergangenen Jahren und auch Sparereilkurse, die sie gemacht haben, immer unter 20 Euro geblieben. Das heißt, der Konzern ist relativ niedrig bewertet, wird auch sehr oft unterschätzt bei den Investoren aus meiner Sicht.“
- Die Evonik-Aktie sei trotz Umbauten und Sparprogrammen immer unter 20 Euro geblieben.
- Der Sprecher hält den Konzern aus seiner Sicht für von Investoren unterschätzt.
- Genau diese niedrige Bewertung mache Evonik für einen Schritt wie den von BASF anfällig.
Zentrale Anlage-Aussage der Folge ist die Einschätzung von Tech-Journalist Stefan Scheuer zum geleakten Anthropic-Börsenprospekt: Den Nettoverlust von 42 Mrd. Dollar hält er für weniger dramatisch als es scheint, weil 34 Mrd. auf Sonderbuchungen ohne Geldabfluss entfallen – eine klare Kauf- oder Verkaufsempfehlung gibt er aber nicht. Die operativen 8,1 Mrd. Dollar Verlust und 518 Mrd. Dollar Verpflichtungen für Cloud, Chips und Rechenzentren nennt er schwer fassbar, aber langfristig angelegt. Marktbeobachter Andreas Neuhaus sieht Anleger bei KI-Werten weiter selektiv; der DAX bewegt sich seit Tagen seitwärts zwischen 25.300 und 26.000 Punkten. Der EU-Haushaltsstreit bleibt ohne konkrete Anlage-Aussage.
Scheuer hält den Milliardenverlust im IPO-Prospekt für weniger dramatisch als es scheint und sieht die Verflechtung mit Amazon und Google nicht als unmittelbaren Nachteil – ohne klare Kaufempfehlung.
Zitat & Begründung
„Allerdings, wenn man sich die Details weiter anschaut, so wie sie Reuters und auch die Financial Times wiedergegeben haben, dann ist diese Zahl weniger dramatisch, als sie auf den ersten Blick scheint.“
- Der Nettoverlust von 42 Mrd. Dollar enthält rund 34 Mrd. Sonderbuchungen, dafür sei kein Geld abgeflossen.
- Operativ bleiben 8,1 Mrd. Verlust bei 4,6 Mrd. Umsatz; die 518 Mrd. sind langfristige Verpflichtungen, keine Sofortzahlung.
- Die Abhängigkeit von Amazon und Google sei Verflechtung, kein einseitiges Abhängigkeitsverhältnis – Bewertung, aber keine Handlungsempfehlung.
Im Marktbericht dominieren steigende Ölpreise (Brent knapp 107 Dollar, WTI gut 94 Dollar) wegen des Irankriegs und Huthi-Angriffen auf Saudi-Arabien sowie die leichte Annäherung im US-chinesischen Handelsstreit. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen erreichen neue Rekordstände (Bundesanleihe über 3,6 %, US-Treasury 5,21 %). Hauptthemen der Folge sind die auf der Kippe stehende Übernahme des Mercedes-Werks Ludwigsfelde durch KNDS wegen des verzögerten Bundeswehr-Großauftrags Arminius sowie die Rekord-Dieselpreise und die erwartete Wirkung von Tankrabatt und Spritpreisdeckel. Konkrete eigene Kauf- oder Verkaufsempfehlungen zu handelbaren Assets äußern die Sprecher nicht.
In dieser Folge gab es keine konkreten Kauf-, Verkaufs- oder Meiden-Aussagen.
Japans Staatsanleihen werden laut Martin Schulz bei 3,1 % Rendite schrittweise hochinteressant, da er die Bewegung als Normalisierung ohne explosive Schuldenkrise sieht. US-Staatsanleihen könnten laut Antonia Mannweiler ab etwa 6 % wieder attraktiv werden. Der Ölmarkt bleibt laut Judith Henkel angespannt und liefert beunruhigende Signale. Bei BASF/Evonik sieht sie das mögliche Übernahmeangebot als gut für Evonik-Aktionäre, während BASF-Anleger eher misstrauisch reagieren könnten.
Bei 3,1 % Rendite werden japanische Staatsanleihen für Anleger schrittweise hochinteressant; er sieht keine explosive Schuldenkrise.
Zitat & Begründung
„Bei 3.1 Prozent wird das natürlich hochinteressant schrittweise.“
- Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen ist auf 3,1 % gestiegen.
- Schulz wertet das als Normalisierung nach langer Niedrigzinsphase, nicht als Krise.
- Für private Anleger werden japanische Bonds dadurch schrittweise interessant.
Der Ölmarkt bleibt angespannt und knapp, was trotz leichter Preisrückgänge für anhaltende Risiken und Preisunterstützung spricht.
Zitat & Begründung
„Also wir haben weiterhin einen knappen Markt und einige beunruhigende Signale.“
- Die Ölpreise bleiben trotz Friedenshoffnungen über 105 US-Dollar.
- Angriffe und Lieferausfälle zeigen einen knappen Markt.
- Henkel sieht weiterhin beunruhigende Signale für Öl.
Bei einer Rendite von etwa 6 % könnten US-Staatsanleihen wieder attraktiv werden, weil Angebot und Nachfrage die Rendite ausbalancieren.
Zitat & Begründung
„ab einem gewissen Level, sagen tatsächlich auch einige Experten, kann es dann eben auch wieder attraktiv sein, in die Staatsanleihen zu investieren.“
- Die Renditen am US-Anleihemarkt sind deutlich gestiegen.
- Mannweiler verweist auf Angebot und Nachfrage als treibende Kraft.
- Ab etwa 6 % könnten Staatsanleihen wieder attraktiv für Anleger sein.
Das mögliche BASF-Übernahmeangebot mit Prämie wäre gut für Evonik-Aktionäre und erklärt den Kursanstieg.
Zitat & Begründung
„Ist dann natürlich gut für die Evonik Aktionäre, deshalb das Kurs plus“
- BASF hat Evonik kontaktiert und ein freiwilliges Übernahmeangebot erwogen.
- Für Evonik-Aktionäre würde eine Prämie hinzukommen.
- Henkel wertet das als gut für Evonik-Aktionäre, der Kurs steigt.
Im Marktbericht sieht Markus Hinterberger Infineon als Kandidaten für eine Abkühlung, weil der Markt KI-Investitionen zunehmend kritisch bewertet, während sich Beiersdorf von der Nahost-Schwäche erholt und noch Luft nach oben hat; BioNTech beurteilt er insgesamt positiv. Bei US-Staatsanleihen rechnet er wegen boomender US-Wirtschaft und hoher Inflation mit weiter steigenden Renditen und fallenden Kursen, der Ölpreis liegt bei 105 Dollar je Barrel Brent. ifo-Chef Clemens Fuest sieht trotz der auf 1,3 Prozent erhöhten Wachstumsprognose keinen selbsttragenden Aufschwung, weil rund zwei Drittel staatlich finanziert sind, und nennt einen Tankrabatt eine Schnapsidee.
Infineon zählt laut Hinterberger zu den bisherigen KI-Profiteuren, die leiden, weil der Markt KI-Investitionen kritischer sieht; die Aktie startete erneut schwach.
Zitat & Begründung
„das trifft natürlich auch die Unternehmen, die bislang durch die KI Investitionen blendend verdient haben. Da ist Infinien so ein Kandidat.“
- Infineon ist bereits sehr gut gelaufen und startet erneut schwach in den Handel.
- Der Markt diskutiert zunehmend, KI-Forschung zu begrenzen, und sieht KI-Investitionen kritischer.
- Das trifft die Unternehmen, die bislang durch KI-Investitionen blendend verdient haben – Infineon sei so ein Kandidat.
Beiersdorf erholt sich laut Hinterberger langsam vom Einbruch seit Beginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten und hat noch ordentlich Luft bis zum früheren Kursniveau.
Zitat & Begründung
„die ruppt sich jetzt langsam wieder nach oben. Wir haben aber trotzdem dem noch ordentlich Luft bis zu dem Stand, den sie damals mal hatte“
- Mit Beginn der Kampfhandlungen im Nahen Osten Ende Februar ist die Aktie stark abgeschmiert.
- Seitdem arbeitet sie sich langsam wieder nach oben.
- Bis zum damaligen Stand ist noch ordentlich Luft.
BioNTech läuft laut Hinterberger insgesamt ordentlich und wird von Analysten positiv bewertet; Forschungsnachrichten und die Abspaltung Arifi könnten den Kurs bewegen.
Zitat & Begründung
„Die BioNTech Aktie läuft an sich ganz okay“
- Kurzfristig gab es ein leichtes Minus, insgesamt steht die Aktie aber ordentlich da.
- Analysten bewerten BioNTech positiv, es gibt neue Nachrichten zu Forschungserfolgen etwa bei Lungenkrebs.
- Die Frage, welchen Einfluss das Gründer-Start-up Arifi auf BioNTech hat, kann den Kurs beeinflussen.
Hinterberger sieht den Ausverkauf am US-Anleihemarkt als hausgemachtes Problem: boomende Wirtschaft und Inflation könnten weitere Zinsschritte der Fed erzwingen und die Renditen weiter treiben.
Zitat & Begründung
„die Zahl der Menschen, die mit 1 weiteren Zinserhöhung rechnen in den USA, die steigt eher, als dass sie fällt und das treibt natürlich dann auch die Anleiherenditen“
- Die USA müssen für neue zehnjährige Schulden Zinssätze jenseits von 5 Prozent zahlen.
- Die US-Wirtschaft boomt, die Inflation ist weit vom 2-Prozent-Ziel entfernt.
- Die Zahl derer, die mit einer weiteren Zinserhöhung rechnen, steigt – das treibt die Anleiherenditen.
Der Ölpreis liegt laut Hinterberger bei 105 Dollar und damit auf unangenehmem Niveau, weil der Iran die Straße von Hormus geschlossen hält und am Golf keine Entspannung in Sicht ist.
Zitat & Begründung
„der Ölpreis liegt grade bei hundertundfünf Dollar für die Nordseesorte Brent. Der war schon mal höher, aber nichtsdestoweniger 105 Dollar, das ist ein Wert, ab dem's unschön wird“
- Am Golf gibt es keinerlei Entspannung, der Iran hält die Straße von Hormus vorerst geschlossen.
- Der Iran bestimme damit, was gespielt wird, und könne gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen.
- Der Brent-Preis liegt bei 105 Dollar, einem Wert, ab dem es unschön wird.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
Selbst investieren
Aktien, ETFs und Kryptowährungen in einer App – bei Bitpanda schon ab 1 €.
Hinweis: Die Inhalte werden automatisiert aus den Podcast-Transkripten erstellt und können Fehler enthalten. Sie geben ausschließlich die Meinungen der Podcast-Sprecher wieder, nicht die von Block-Builders.de, und sind keine Anlageberatung. Alle Rechte an den Podcasts liegen bei den jeweiligen Anbietern.