Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
Trends der letzten 7 Tage
Am häufigsten empfohlen
S&P 5003 PodcastsVolkswagen3 PodcastsMSCI World ETF3 PodcastsAlphabet2 PodcastsAdidas2 PodcastsNvidia2 PodcastsCoca-Cola2 PodcastsAltersvorsorgedepot2 PodcastsAm häufigsten abgeraten
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Mission Money Daily (Fokus) berichtet von neuen Allzeithochs bei Nasdaq und S&P 500, getragen vom Halbleitersektor. Nvidia steht kurz vor einem Börsenwert von 6 Billionen Dollar; Moderator Peter Blöd zitiert den Franklin-Templeton-Portfoliomanager Matthew Moberg mit der Einschätzung, Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren. Citigroup hebt das Kursziel für AMD von 575 auf 800 Dollar an und sieht CPUs als möglichen Engpass agentischer KI. Weitere Meldungen: Berkshire Hathaway kauft 2,4 Mio. Lennar-Aktien, Rheinmetall verliert 3,5 Prozent, Berichte über schwache Nachfrage nach Novo Nordisks Abnehmtablette in Deutschland.
Moderator Blöd gibt die Einschätzung des Franklin-Templeton-Portfoliomanagers Moberg wieder: Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren – Rückenwind aus dem KI-Boom.
Zitat & Begründung
„ist NVIDIA ja eigentlich heute nur halb so teuer wie eigentlich noch vor 5 Jahren“
- Blöd verweist auf Nvidias bevorstehenden Sprung über die Marke von 6 Billionen Dollar Börsenwert.
- Er zitiert Portfoliomanager Moberg: Nvidia sei heute nur halb so teuer wie vor fünf Jahren.
- Eine eigene Kaufempfehlung spricht Blöd nicht aus, sondern verweist auf das Fokus-Plus-Interview.
Der brasilianische Aktienmarkt feierte nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl ein Kursfeuerwerk (MSCI Brasilien zeitweise plus 13 Prozent), doch Moderator Peter Blöd warnt vor Fomo: politisch getriebene Rallyes hätten kurze Beine, die Stichwahl am 25. Oktober sei offen. Citi-Strategin Beata Manthey bleibt trotz makroökonomischer Risiken optimistisch für die Aktienmärkte, Deka-Volkswirt Ulrich Kater sieht für deutsche Aktien dagegen bremsende Effekte durch hohe Energiepreise und länger hohe Zinsen. TSMC nennt Blöd einen „Dauerläufer“, den Impuls aus Spekulationen um Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab hält er aber für überschaubar. Ansonsten prägten Übernahme- und Analystenmeldungen den Tag.
Citis US-Aktienstrategin Beata Manthey bleibt trotz makroökonomischer Risiken optimistisch, weil sich die Unternehmensgewinne – vor allem in den USA – als widerstandsfähig erweisen.
Zitat & Begründung
„Die ist trotz der makroökonomischen Risiken, die es ja da draußen gibt, vergleichsweise optimistisch nach wie vor.“
- Die globalen Aktienmärkte liegen laut Manthey knapp unter ihren Rekordständen.
- Für sie ist das ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit der Aktienmärkte.
- Ihr Haus bleibt deshalb im sogenannten Resilienzlager und erwartet weiter kräftig steigende Unternehmensgewinne.
Der Index legte nach der ersten Wahlrunde 13 Prozent zu, doch der Moderator warnt vor Fomo: Politisch getriebene Rallyes hätten kurze Beine, die Stichwahl am 25. Oktober sei offen.
Zitat & Begründung
„Bevor jetzt hier alle Fomo bekommen, immer dran denken, kurze Beine und so. Außerdem hat's eben kein Kandidat über die 50 Prozent Hürde geschafft.“
- Nach der ersten Wahlrunde in Brasilien schoss der MSCI Brasilien um 13 Prozent nach oben.
- Kein Kandidat erreichte die 50-Prozent-Hürde, entschieden wird erst in der Stichwahl am 25. Oktober.
- Der Moderator warnt daher davor, der Rallye hinterherzulaufen.
Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater sieht höhere Energiepreise als Risiko: Hält die EZB die Zinsen deshalb länger hoch, wirkt das auf den industrielastigen DAX eher bremsend.
Zitat & Begründung
„die hohen Energiepreise könnten die EZB dazu zwingen, die Zinsen länger noch hochzuhalten, als das vielen recht ist. Und das hat durchaus für deutsche Aktien natürlich einen eher bremsenden Effekt“
- Kater nennt Inflationserwartungen und Geldpolitik als bestimmende Kräfte für den deutschen Aktienmarkt.
- Hohe Energiepreise könnten die EZB zwingen, die Zinsen länger hochzuhalten als vielen recht ist.
- Das bremse deutsche Aktien, die wegen der Industrielastigkeit anfälliger seien.
Der Moderator bezeichnet TSMC als „großen Dauerläufer“; die Spekulation über eine Zusammenarbeit mit Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab sieht er mangels Details aber nur als überschaubaren Impuls.
Zitat & Begründung
„TSMC, unser großer Dauerläufer, 7 Conductor gehört zu den Tagesgewinnern aus dem asiatischen Raum mit' Plus von rund 3 Prozent“
- TSMC gehört mit rund 3 Prozent zu den Tagesgewinnern in Asien.
- Auslöser sind Spekulationen über eine Kooperation mit Elon Musks Halbleiterprojekt Terra Fab.
- Da Details fehlen, bleibt der Effekt laut Moderator überschaubar; langfristig gilt TSMC ihm als Dauerläufer.
Fondsprofi Bernhard Schmidt (Landesbank) nennt Dividendenstrategien mit Aktienrückkäufen als Top-Segment der nächsten sechs Monate. Hyperscaler wie Microsoft hält er trotz KI-Debatte für nicht teuer, ebenso sieht er Chancen bei Software-, Value- und Rohstofftiteln sowie bei japanischen Aktien. China meidet er wegen Governance-Problemen und seitwärts laufender Gewinne, Anleihen bewertet er nur bei auskömmlicher Rendite positiv. Größte Risiken bleiben Inflation, Zinsniveau und der hohe Ölpreis; Stock Picking hält er für wichtiger als breite Indizes.
Dividendenstrategien mit Aktienrückkäufen sind Schmidts Top-Segment für die nächsten sechs Monate; Dividende plus Buyback liegen mit rund 8 Prozent über dem langfristigen Schnitt.
Zitat & Begründung
„Also wir denken, dass es Dividendenstrategien sind.“
- Auf die Frage nach dem Markt der nächsten sechs Monate nennt er klar Dividendenstrategien.
- Ausdrücklich Dividende plus Aktienrückkäufe, auch bei starken US-Unternehmen.
- Cashflow, Bewertung und Ausschüttungsquote sprächen weiter für Potenzial.
Hyperscaler wie Microsoft haben nach der Konsolidierung starke Zahlen geliefert; auf rund 20er-KGV sieht Schmidt sie nicht als teuer und die KI-Blase nicht als Auslöser eines Roll-downs.
Zitat & Begründung
„Die Hyperscaler, die man am Anfang so hoch gezahlt hat, haben recht konsolidiert und haben aber zum anderen super Unternehmenszahlen gebracht.“
- Die Hyperscaler haben nach dem hohen Bewertungsstart konsolidiert und super Unternehmenszahlen geliefert.
- Bei KGV um 20 und 5 Prozent Zins sei das ungefähr ausgeglichen.
- Deshalb sieht er weder eine extrem teure Bewertung noch einen Blasen-Kipppunkt.
Rohstoffe und der Industrie-Sektor profitieren vom Datencenter-Boom sowie vom Trend zu Autarkie und Rohstoffsicherheit – eine super Ausgangslage für Aktionäre.
Zitat & Begründung
„Autarkie, Rohstoffsicherheit, Zugriffssicherheit, keine Verletzbarkeit gegenüber 3., das ist extrem wichtig“
- Datencenter und Energiewende erzeugen zusätzliche Rohstoffnachfrage.
- Jedes Land will eigene Wertschöpfung, Rohstoffsicherheit und weniger Verletzbarkeit.
- Das bringt dem Rohstoff- und Industriesektor in Asien, Europa und USA neue Nachfrage.
Japan: Reformen, gute Unternehmensgewinne, steigende Margen und ein asiatischer Handel rund um Japan schaffen ein attraktives Umfeld; viele Investoren sind noch untergewichtet.
Zitat & Begründung
„Wir haben einen asiatischen Handel, der sehr stark sich Japan kreist, eigentlich sehr, sehr gutes Umfeld für den japanischen Markt.“
- Japan hat Governance- und Reformprogramme sowie ein verändertes Unternehmensumfeld hinter sich.
- Gewinne, Margen und Umsätze steigen, die Verschuldung relativ zur Wirtschaftsleistung sinkt.
- Das Umfeld für den japanischen Markt sei sehr gut, viele Anleger seien aber kaum investiert.
China bleibt für Schmidt kaum relevant: undurchsichtige Governance und seitwärts laufende Gewinne, die nicht beim Aktionär ankommen – kaum Aussicht auf schnelle Besserung.
Zitat & Begründung
„Und da, ja, weiß nicht, was sich da jetzt noch so schnell ändern sollte.“
- Governance und Einflussnahme von Staat oder Überkreuzbeteiligungen belasten.
- Die Gewinnentwicklung chinesischer Unternehmen läuft seit Jahren seitwärts, wenig kommt beim Aktionär an.
- China ist für die eigene Strategie kaum relevant, schnelle Änderung erwartet er nicht.
Value-Aktien sind nach Jahren der Underperformance im Kommen, besonders außerhalb der USA – klassische Geschäftsmodelle mit soliden Cashflows haben wieder Berechtigung.
Zitat & Begründung
„Ich glaube, das ist im Drehen, also jetzt nicht seit das ein bisschen mit den Hyperscalern schwieriger geworden ist, sicher nicht Thema, aber das ist im Kommen.“
- Value hatte es zuletzt schwer, auch Qualitätswerte litten.
- Er sieht die Entwicklung im Drehen, vor allem jenseits der USA in Europa und Japan.
- Klassische Geschäftsmodelle mit KI-Effizienzgewinnen und Ausschüttungen hätten wieder klare Berechtigung im Portfolio.
Softwareanbieter mit originären, proprietären Daten seien durch KI nicht ersetzbar, sondern hätten eine gute Zukunft auf der Ertragsseite.
Zitat & Begründung
„sollte das auch für einen Softwareentwickler absolut alles andere als eine schlechte Zukunft sein“
- KI ersetzt Software nicht durchgängig, vor allem nicht bei unternehmenseigenen Daten.
- Viele Anbieter haben KI tief in ihre Produkte integriert.
- Schmidt sieht daher gute Ertragsaussichten für Softwarewerte.
Anleihen haben bei auskömmlicher Rendite ihre Berechtigung; bei nachlassender Inflation winken Kursgewinne zusätzlich zur laufenden Rendite.
Zitat & Begründung
„dann habe ich eine hohe Rendite und einen Kursgewinn. Das ist glaube ich nicht so schlecht für Obligationen.“
- Bei hoher Rendite haben Anleihen bei ihnen Tip-Top-Berechtigung.
- Sinken Energie- und KI-Preise, lässt der Inflationsdruck nach und das Zinsniveau kann etwas fallen.
- Dann gibt es hohe laufende Rendite plus Kursgewinn.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
Selbst investieren
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